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Au weia! Volero-Boss Stav Jacobi mit Zahnschmerzen beim Penn-Duell!

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Volero Zürich gegen Edelline Köniz. Vor zehn Jahren ein Prestige-Duell. Heute ist’s ein Penn-Duell! Für alle, die beim Volleyball-Schnarch des Jahres eingenickt sind – hier noch mal das amtliche Endergebnis. 3:0 (25:16, 25:17, 25:17).

„Mir wurden heute zwei Zähne gezogen.“ Volero-Boss Stav Jacobi versucht die Schmerzen mit Eisbeuteln zu mildern.

Au weia, Stav, das war das Penn-Duell!

Was war das für ein Spektakel zuletzt in der Champions League. Siege gegen das polnische Spitzenteam DevelopRes Rzeszow und den französischen Meister ASPTT Mulhouse. Wahnsinn! Heute Abend in Zürich? Gähn – null Spannung!

Zugegeben: Avital Selinger schont einige Stars für den bevorstehenden Champions League-Kracher gegen CSM Volei Alba Blaj (Dienstag, 27.02.2017, Saalsporthalle): Mira Todorova, Ljubica Milojevic (angeschlagen), Alexandra Lazic und Samara Almeida sind auf der Tribüne mit ihren Handys beschäftigt. Die verletzte Rosir Calderon Diaz nimmt sogar erst zehn Minuten nach Anpfiff auf der Tribüne Platz.

Auch nach den heroischen Champions League-Abenden finden sich (ausser ein paar Familienangehörigen der Spielerinnen) keine Zuschauer in der Sporthalle Birch ein. Der Pressetisch neben Volley1 bleibt erneut leer – das öffentliche Interesse am Spitzenvolleyball in der Limmatstadt ist auf dem Nullpunkt!

Volley1 nennt die drei Gründe für das Desinteresse:

Meisterschaftsmodus: Der Meisterschaftsmodus ist unattraktiv! Die dritte Qualifikationsrunde ist langweilig und sollte durch einen attraktiveren Playoff-Modus (z.B. Best-of-Five) ersetzt werden. Die Zuschauer haben null Interesse an solchen Spielen um die goldene Ananas. Und: Die Spielerinnen fiebern ohnehin nur noch den Playoffs oder dem Saisonende entgegen.

Marketing: Die Vermarktung der meisten Teams hierzulande – abgesehen von TS Volley Düdingen, NUC und Kanti Schaffhausen – ist ungenügend.  So gibt’s in Zürich nicht einmal eine Spielerinnenehrung nach den Matchs. Und mit Beauties wie Alexandra Lazic, Anastasia Kornienko, Ljubica Milojevic, Laura Unternährer und co. würden Karl Lagerfeld oder Donatella Versace wohl eine weitaus grössere Halle füllen…

Spielerinnen: Es gibt zwar mehrere Topspielerinnen in den Reihen von Volero Zürich – doch es fehlen charismatische Persönlichkeiten wie früher Foluke Akinradewo und Brasil-Perle Mariana Costa. Einzelne Spielerinnen wirken lustlos, machen einen überheblichen, arroganten Eindruck und haben gar (falsche) Starallüren.

Werner Feurer, Präsident Volero Business Club (ca. 35 Mitglieder), sagt zu Volley1: „Ich bin schon einige Jahre dabei und freue mich über die guten Auftritte von Laura Unternährer in der Champions League. Auch Ana Bjelica ist charakterlich und spielerisch eine Bereicherung für die Mannschaft.“ Und: Wohin wechselt Nationalspielerin Julie Lengweiler? „Ich weiss es noch nicht. Sicher zu einem Team, bei dem ich spielen und Verantwortung übernehmen kann.“

Nach dem Volleyball-Schnarch des Jahres scherzt Vasi Koutsogiannakis, Präsident VBC Züri Unterland: „Stav, du gewinnst dieses Jahr noch die Champions League!“ Kumpel Jacobi antwortet cool und abgebrüht: „Dann lasse ich mir die nächsten Zähne ziehen…“

Volley1-Top3: 1. Laura Unternährer (Volero Zürich), 2. Silvia Popovic (Volero Zürich), 3. Ana Bjelica (Volero Zürich)

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Nationalliga A-Umfrage: Welches Team die Trainer zum Meister tippen

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Wer tritt in die Fussstapfen von Volero Zürich und holt sich den Schweizer Meister Titel? Noch 44 Tage bis zum Nationalliga A-Start. Schon jetzt tippen die 8 Vereine, wer Meister wird.

Wenn es nach der Umfrage von Volley1 geht, steht jetzt schon fest: Der TS Volley Düdingen wird diese Saison den Titel holen!

4 von 8 Trainern oder Vereinsoffiziellen glauben an einen Titelgewinn der Düdingerinnen.  Der Trainer Dario Bettello will davon nichts wissen: „Ich glaube Sm’Aesch-Pfeffingen und Kanti Schaffhausen müssen gewinnen, weil sie extrem viel investiert haben.“ Kanti-Coach Nicki Neubauer meint: „Düdingen ist die eingespielteste und erfahrenste Mannschaft. Das Team funktioniert quasi von allein.“

Doch es gibt auch Aussenseiter-Tipps!

NUC-Trainerin Lauren Bertolacci sorgt in Neuenburg bereits jetzt für frischen Wind. Selbstbewusst sagt sie: „Natürlich glaube ich, dass NUC eine gute Chance hat, wenn wir hart und gut arbeiten!“

Rummms! Ausgerechnet die australische Powerfrau Bertolacci, die vergangene Saison einen hervorragende Job mit dem Herrenteam von Volley Luzern gemacht hat, will Bettello, Neubauer und Vollmer das Fürchten lehren. Volley1 weiss, dass sie bei Insidern auch auf den Nationaltrainer-Posten hoch gehandelt wird, falls Erfolgstrainer Timo Lippuner nach der Europameisterschaft zurücktreten sollte.

Auch Paolo Bernasconi, Präsident von Volley Lugano, rechnet sich einige Chancen aus und schmunzelt: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft beisammen, lassen wir uns überraschen…“ Die Tessiner wollen mit südamerikanischer Power in den Europacup stürmen.

Und was ist mit dem letztjährigen Angstgegner von Volero Zürich, Sm’Aesch-Pfeffingen? Trainerfuchs Andi Vollmer lacht: „Wir können gleich privat eine Wette abschliessen, wenn wir Meister werden, bezahle ich Dir eine Pizza und wenn Kanti oder Düdingen gewinnen du mir…“  

Let’s get ready to rumbleee… !

 

Die Meister-Tipps der 8 NLA-Vereine:

Andi Vollmer (Sm’Aesch-Pfeffingen) – Kanti Schaffhausen

Dario Bettello (TS Volley Düdingen) – Kanti Schaffhausen

Nicki Neubauer (Kanti Schaffhausen) – TS Volley Düdingen

Lauren Bertolacci (NUC) – NUC

Igor Galimberti (Volley Lugano) – TS Volley Düdingen

Fabian Zürcher (VFM, Präsident Fanclub) – TS Volley Düdingen

Teemu Oksanen (VCB Cheseaux) – Kanti Schaffhausen

Ludovic Gruel (Genève Volley) –TS Volley Düdingen

Oliver Dütschler (Volley1.ch) – Sm’Aesch-Pfeffingen

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Volley1-Prognose: Das erwarten wir von der neuen Saison 2018/19

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Wer beerbt Volero Zürich und wird Schweizer Meister 2018/19? Wird der Kampf um die Meisterschaft wieder spannend und wer kann überraschen? Volley1 wagt einen persönlichen Ausblick auf das Meisterrennen in der NLA.

Meister
Der Topfavorit Sm’Aesch Pfeffingen wird von Düdingen und Kanti Schaffhausen angegriffen!

Sm’Aesch Pfeffingen: Platz 1
Die Titelentscheidung wird diese Saison mindestens so spannend werden wie letzte Saison, als die Knie von Mäzen Stav Jacobi und seinen hochgepriesenen Ladies im Finale gegen Sm’Aesch Pfeffingen gewaltig schlotterten. Andi Vollmer schaffte es mit dem kleinsten Kader der Liga dem Champions League Titelanwärter bis zum Ende erbittert Paroli zu leisten – der Serienmeister aus der Limmatstadt musste zu fraglichen, sportlich unfairen Mitteln greifen, in dem er bewusst gegen die LAS-Regel verstiess und von Swiss Volley entsprechend gerügt und gebüsst wurde. Das Coaching von Trainer Vollmer ist überragend, kein Trainer hierzulande stellt seine Mannschaft besser auf den Gegner ein als Vollmer. Er mag ein Showman an der Linie sein, der sich auch schon mal in den sozialen Medien über einen Schiedsrichter auslässt – doch seine taktische Versiertheit, den guten Zugang zu seinen Spielerinnen verbunden mit seiner Cleverness ist beeindruckend und wird von allen Seiten mit Anerkennung und Respekt beurteilt. Er soll diese Saison (trotz einigen gewichtigen Abgängen) Sm’Aesch Pfeffingen zum ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte führen!

TS Volley Düdingen: Platz 2
Doch die Verfolger sind besser geworden: Der grösste Herausforderer und meistgenannte Meisterkandidat (u.a. auch von Michel Bolle „Mitch Volleyball TV“ vor Aesch und Lugano)  ist der TS Volley Düdingen, der zweifellos einen starken, eingespielten Kader hat – doch Topskorerin Danielle Harbin alleine wird es kaum richten können. Wir erwarten, dass Düdingen diese Saison auch mal in wichtigen Spielen zubeissen kann. Präsident Christian Marbach könnte sich mit dem Titelgewinn in Düdingen ein Denkmal setzen – entscheidend wird sein, wie hungrig seine Powercats auf den Titel sind. Überragend ist die Brasilianerin Kerley Becker – aber mit Kristel Marbach, Ines Granvorka und der Tessiner Mode-Queen Thays Deprati verfügt Düdingen auch über herausragende (Schweizer) Spielerinnen. Eine wichtige Ergänzungsspielerin ist Samira Sulser, die charakterlich und kämpferisch für jedes Team eine Bereicherung ist. Auch Trainer Dario Betello steht diese Saison unter Erfolgsdruck und muss – nach dem Wegzug von Volero Zürich – einen Titel gewinnen. Seine Tessiner Coolness wird ihm dabei sicher zugute kommen…

VC Kanti Schaffhausen: Platz 3
Auch Kanti Schaffhausen will diese Saison vorne mitspielen und hat aufgerüstet. Nachdem die überragende Chantale Riddle nach ihrer schweren Verletzung wieder zurück in die Mannschaft kehrt, hat auch die tschechische Nationalspielerin Katerina Halaskova ihren Vertrag verlängert. Zudem ist Nicki Neubauer mit dem Transfer von Volley1-„Rookie oft he Year“ Korina Perkovac ein echter Coup gelungen. Volley1 weiss, dass die halbe Liga (u.a. Sm’Aesch Pfeffingen) hinter Perkovac her war. Die Gründe für den Wechsel nach Schaffhausen liegen gemäss Insidern am Universitätsstandort Zürich und am WG-Zusammenzug mit ihrer besten Freundin und Teamkollegin Marija Smiljkovic. Die Meinung von Andi Vollmer, der in Kanti den Titelfavoriten Nummer 1 sieht, teilen wir nicht. Die Munotstadt verfügt über spielerisch zweifellos gute Spielerinnen, doch ein echter Titelkandidat ist sie nur dann, wenn es Neubauer gelingt, sämtlichen Spielerinnen das Sieger-Gen einzuimpfen und seine (professionelle) Erwartungshaltung auf und neben dem Platz zu vermitteln und durchzusetzen.

Viteos NUC: Platz 4
Auch den Cupfinalisten aus Neuchatel, Viteos NUC, sollte man nicht zu früh abschreiben. Allerdings hat der Verein mit Zuspielerin Morgan Bergren seine beste Spielerin verloren und hat daher wohl nicht mehr die gleiche Klasse wie letztes Jahr. Aber mit den (z.T. ehemaligen) Schweizer Nationalspielerinnen Martina Halter, Tabea Daillard, Meline Pierret sowie den Neuzuzügen Sarah Troesch, NLB-Meisterin Jana Wigger und Serienmeisterin Julie Lengweiler ist der Verein relativ breit und solid aufgestellt – auch Xenia Staffelbach verfügt über das Potential, zu einer der grössten Entdeckungen dieser Saison zu werden. Doch reicht die Qualität, um ernsthaft um den Titel zu spielen? Wir meinen nein – einzig die treuen NUC-Fans sind hierzulande unerreicht. Gespannt darf man auch auf die neue Trainerin Lauren Bertolacci sein, die bei den Herren in Luzern hervorragende Arbeit geleistet hat. Sie wird voraussichtlich von der charmanten Italienerin Laura Girolami assistiert. Ein Europacup Platz ist für die Neuenburgerinnen Pflicht.

Volley1 Prognose 2018/19:
1.) Sm’Aesch Pfeffingen
2.) TS Volley Düdingen
3.) VC Kanti Schaffhausen
4.) Viteos NUC
5.) Volley Genève
6.) Volley Lugano
7.) VBC Galina Schaan
8.) ZESAR-VFM
9.) VBC Cheseaux

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YESSS! Sm’Aesch Pfeffingen ist Weiss-Blau-TESS!

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Sie haben es wirklich geschafft!

Sm’Aesch Pfeffingen besiegt nach einem unfassbar spannenden Hitchcock-Krimi den haushohen Favoriten Volero Zürich in vier Sätzen (23:25, 25:22, 25:18, 25:22) und geht in der Playoff-Finalserie überraschend mit 1:0 in Führung.

Glückwunsch, Sm’Aesch Pfeffingen!

Beim Stand von 24:22 nach 112 Minuten haut Voleros serbische Europameisterin Ana Bjelica den Ball ins Netz!

Sm’Aesch eine weiss-blaue Jubel-Traube!

Tess von Piekartz lässt einen Freudeschrei los, Libero Anna Pogany drückt Anu Ennok herzhaft und stemmt sie in die Höhe. Der nackte Wahnsinn! Die überragende Nationalspielerin aus Holland: „Wir sind überglücklich, jetzt geht es los. Volero hat zwar sehr gute Einzelspielerinnen, doch wir sind als Mannschaft richtig stark aufgetreten!“

Tess jubelt, alle jubeln! Vorneweg natürlich der Sm’Aesch-Erfolgstrainer.

Andi Vollmer: „Superstark! Wir haben heute die bessere Playoff-Form als Volero gehabt. Ich habe an der Seitenlinie überhaupt nicht gelitten, sondern einfach nur Spass gehabt. Bei uns denken alle positiv und haben keine Angst. Und Tess von Piekartz hat sich in jeden Ball reingeschmissen, sie ist ein Klassekapitän!“

Anna Pogany (Deutsche Nationalspielerin): „Ein gutes Gefühl! Wir haben nahtlos an die guten Spiele gegen Düdingen angeknüpft. Unser Teamgeist ist unglaublich, alle Spielerinnen haben Punkte gemacht. Jetzt werden wir das Spiel auf Video genau analysieren und am Mittwoch geht’s in Zürich wieder von vorne los…“

Elisa Visentin: „Das ist ein cooles Gefühl! Ich gehe noch ins Gymnasium, doch trotzdem bin ich voll und ganz im Team integriert. Nun ist alles möglich…“ Und: Wie tönt den ‚Schweizer Meister Sm’Aesch‘? „Das wäre richtig geil! Das würde ein riesiges Fest geben!“

Der Reihe nach: Wie vogelwild die erste Playoff-Finalpartie, es geht rauf und runter!

Vor dem Spiel fährt Präsident Werner Schmid zahlreiche Holzstühle auf einer Schubkarre in die Halle, derweil sich Alexandra Böhm von der Geschäftsstelle draussen mit einem Medienschaffenden über eine journalistisch unausgewogene Meldung der Schweiz. Depeschenagentur unterhält. An der Bar gönnt sich Mittelblockerin Jazmine White derweil noch einen Kaffee. Volley1 fragt: Ein bisschen Koffein vor der Finalissima? „Oh ja, ich trinke vor jedem Spiel noch einen Kaffee“, lacht die Kanadierin. Auf dem angrenzenden Spielplatz liegt Ljubica Milojevic in der Schaukel und wird von Tiiamari Sievänen angestossen.

Um Punkt 16:58 Uhr wird die Partie angepfiffen!

1.Satz: Bereits nach wenigen Minuten beim Stand von 2:6 für Volero nimmt Trainer Andi Vollmer erstmals ein Timeout. Wird das Heimteam vom Favoriten aus der Limmatstadt glatt überfahren? Denkste. Aesch macht sechs Punkte in Serie, geht mit 8:6 in Führung. Es bleibt bis zum Schluss eng – dann erlöst Mira Todorova den Schweizer Meister nach 27 Minuten zum 23:25 Satzgewinn!

Doch Sm’Aesch Pfeffingen spürt: Volero defensiv zu schwach, da geht was…

2.Satz: Doch der Auftritt der Zürcherinnen wirkt pomadig und nicht überzeugend. Trainer Avital Selinger läuft an der Seitenlinie wie ein Löwe hochkonzentriert auf und ab. Volero-Boss Stav Jacobi leidet sichtbar am Spielfeldrand. Neben ihm sitzt Volleyball-Experte und Autor Michel Bolle, dessen erfolgreiches Buch „100 Power Zitate: Für ein glückliches und erfolgreiches Leben“ in diesem Moment bestimmt sehr wertvoll für Jacobi hätte sein können. Aesch holt sich den Satz mit 25:22.

3.Satz: Ein nahezu perfekter Satz des Heimteams. Libero Anna Pogany kratzt jeden Ball heraus und auch Zuspielerin Tess von Piekartz zeigt eine herausragende Partie – beide weltklasse! Kaum zu glauben, dass sich diese bärenstarke von Piekartz nach dieser Saison eine Volleyball-Pause gönnen möchte. Und im Angriff sind Nicole Walch, Maja Storck und Anu Ennok unwiderstehlich. Das ist Spitzenvolleyball, was das Team von Andi Vollmer zeigt – ein echter Leckerbissen für die zahlreichen begeisterten Zuschauer. Mit einem Hammersmash von Jazmine White krallt sich Aesch auch diesen Satz mit 25:18.

4.Satz: Mutmacher zum Start in den vierten Satz: Nun lässt der letztjährige Vize-Meister nichts mehr anbrennen und geht sofort mit 5:1 in Führung. Volero scheint ratlos, findet kein Rezept, um gegen dieses hervorragende Aescher Kollektiv ernsthaft Paroli bieten zu können. Jacobi schüttelt ungläubig den Kopf, tippt Textnachrichten in sein Telefon und tätigt Anrufe. Äusserlich scheint er ruhig, doch wer den sympathischen Volleyball-Afficionado kennt, weiss dass es in ihm brodelt! Andi Vollmer feiert jeden Punkt ausgiebig und animiert sein Team bis zum Schluss (25:22) nicht nachzulassen.

Dann der Triumph über den Liga-Krösus Volero: Vier Hammersätze bringen Aesch den verdienten Sieg im ersten Playoff-Finalspiel! Auch Jacobi applaudiert dem Siegerteam anerkennend. In der Niederlage zeigt sich bekanntlich die wahre Grösse…

Nochmals Andi Vollmer: „Wir haben sehr gut geblockt und haben auch besser serviert. Es wird mitunter entscheidend sein in der Playoff-Serie, wer besser aufschlägt. Natürlich haben wir noch nichts erreicht – doch heute haben wir einen ersten aber wichtigen Schritt gemacht…“

Aesch führt in der Finalissima, Aesch tanzt. Noch zweimal tanzen bis zum Titel.

Volley1-Top3: 1. Tess von Piekartz (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Anna Pogany (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Nicole Walch (Sm’Aesch Pfeffingen)

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