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Auf geht’s Felix! Deutschland will Super-Lena fliegen sehen!

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Morgen geht’s los! Hier wird das Fundament für die Weltmeisterschaft in Japan gelegt!

In Barueri (240.000 Einwohner) im Bundesstaat Sao Paulo in Brasilien, bezieht Bundestrainer Felix Koslowski sein Volleyball Nations League-Quartier.

Volley1 weiss: Die Volleyball-Girls um Louisa Lippmann, Jennifer Geerties, Anna Pogany (ex Sm’Aesch-Pfeffingen) sind im noblen 4-Sterne Bourbon Alphaville Business Hotel (Booking.com Bewertung: 8,8) untergebracht. Neben einer Sauna, einem Dampfbad, einem Fitnesscenter und einem spektakulären Pool auf dem Dach, steht der Mannschaft auch ein 24-Stunden Zimmerservice zur Verfügung. Felixs‘ Volleyball-Girls wohnen in Brasilien-Luxushotel!

Das Hotel liegt zentral (Alphaville), 30 Kilometer von Sao Paulo entfernt – der grössten Stadt Brasiliens und Heimatstadt von zahlreichen Sportgrössen wie den Formel 1-Legenden Ayrton Senna, Emerson Fittipaldi oder Fussball-Ikone Falcao. Um hierher zu kommen, muss man den Bus, den Zug oder das Taxi nehmen.

Das Team flog bereits am Freitagabend von Frankfurt am Main nach Sao Paulo, wo es diese Woche auf Gastgeber Brasilien, Europameister Serbien und WM-Gastgeber Japan treffen wird. Der deutsche Volleyball-Verband hat dabei nichts dem Zufall überlassen: Bereits im Trainingslager am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar mussten sich die Spielerinnen gegen Gelbfieber impfen lassen. Angst von Dengue-, Gelbfieber und weiteren Viruserkrankungen! Brisant: Die Gelbfiebermücke ist der hauptsächliche Überträger von solchen Erkrankungen und ist hervorragend an das Überleben in menschlicher Umgebung angepasst. Sie stechen zu jeder Tageszeit, bevorzugt aber in der Dämmerung.

Teammanager Andi Vollmer (Erfolgstrainer bei Sm’Aesch Pfeffingen) bestätigt: „Neben Balltraining, Krafttraining standen in den 2 Wochen am Olympiastützpunkt auch sportmedizinische Untersuchungen auf dem Programm. Das Team war sehr lernwillig und fleissig in der Vorbereitung, legte viele Extrasessions ein – das macht richtig Spass mit dieser tollen Truppe!“

Der Kampf um die begehrten Plätze im WM-Kader geht in die heisse Phase: Ein Insider sagte zu Volley1, dass bei dieser Volleyball National League in der ersten Woche 2/3 des Stammkaders dabei seien sowie zusätzlich 1/3 zum Selektionieren. Besonders hart umkämpft sind die Plätze auf der stark besetzten Aussenposition. Jana Franziska Poll, Jennifer Geerties und Maren Fromm gelten wohl als gesetzt. Erfreulich auch die positive Entwicklung der stets engagierten Libero Anna Pogany, die bei Sm’Aesch-Pfeffingen eine überragende Saison spielte und für die WM ebenfalls gesetzt sein dürfte.

Doch die WM in Japan (30. September bis 21. Oktober) liegt vorerst noch in weiter Ferne – nun gilt es für die Spielerinnen bei der Volleyball National League zu brillieren. Und da warten hammerharte Brocken auf das deutsche Nationalteam!

Wie reagiert Bundestrainer Felix Koslowski auf den Glanz & Glamour von Gisele Bündchens Landsfrauen, den Flugkünsten von Tijana Boskovic und dem Samurai-Kämpferherz von Japans Sushi Bombern?

Volley1 weiss: Der grosse Trumpf im deutschen Team heisst LENA STIGROT!

Keine anderen Spielerin im deutschen Team vereint diese drei Eigenschaften besser als das bodenständige Bayern-Madl. Deutschland liebt Lena und Lena liebt Deutschland. Volley1 erklärt, warum Lena Volleyball-Deutschland verzaubern kann.

  1. Glanz & Glamour:

Mit ihrem Charisma, ihrer Aura und ihrer Ausstrahlung ist die sympathische Bayerin nicht nur eine reife Persönlichkeit, sondern gehört auf und neben dem Spielfeld zu den besten Botschafterinnen des deutschen Volleyballsports. Sie war in der abgelaufenen Saison bei den Roten Raben in Vilsbiburg die attraktivste Werbeträgerin und aufgrund ihrer Professionalität auch abseits des Platzes absoluter Publikumsliebling…

  1. Flugkünste:

Die Sprungkraft des Kapitäns der Roten Raben ist überragend in der Bundesliga. Keine der deutschen „Schmetterlinge“ fliegt so schön und elegant durch die Lüfte wie Stigrot. Ihr variables (Winkel-) Spiel ist für jeden Gegner kaum lesbar und nur sehr schwer zu verteidigen. Dazu ist sie enorm nervenstark und kann in entscheidenden Momenten auch gegen Spitzenteams den Unterschied ausmachen.

  1. Samurai Kämpferherz:

Die Bad Tölzerin, die auf die neue Saison zum Titel-Aspiranten Dresdner SC wechselt, ist eine enorme Kämpfernatur. Dies dürfte mit ein Grund gewesen sein, warum ihr Clubtrainer Timo Lippuner die Kapitänsbinde anvertraute. Sie ist mit ihren 23 Jahren bereits eine Führungsspielerin, die ihre Mitspielerinnen mitreissen kann und selbst immer alles gibt. Dieser eiserne Wille muss das deutsche Team zwingend mitbringen, um gegen die aufsässigen Japanerinnen bestehen zu können.

Lena Stigrot kann fliegen wie ein Schmetterling – aber kann sie auch stechen wie eine Biene? Und hat sie den Samba-Rhythmus im Blut, um den Gastgeber zu schlagen?

Andi Vollmer, ein eingefleischter Volleyball-Afficionado, lacht: „Lena ist ein bayerisches Madel. Sie hat einen guten Rhythmus, der hoffentlich ausdauernder und kraftvoller ist – und sie sticht ordentlich zu! Aber in Brasilien gegen den Gastgeber zu spielen, ist eine ziemlich hohe Hürde. Sie hat allerdigs eine starke Präsenz in der Vorbereitung gezeigt und fiel sehr positiv auf.“

Lena Stigrot ist eine komplette Spielerin, die das Potenzial hat, in der Volleyball Nations League für Furore zu sorgen und zum grossen Shootingstar zu werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich Bundestrainer Felix Koslowski dieses Trumpfes ebenfalls bewusst ist…

Auf der Website des Deutschen Volleyball-Verbands stapelt Bundestrainer Felix Koslowski vorerst tief: „Wir müssen als Team erst einmal zusammenfinden und zusammenwachsen, aber wir freuen uns riesig auf diese Herausforderungen.“

Vorschau: Dienstag, 15. Mai 2018, 20.05 Uhr, Deutschland gg. Brasilien

Foto: Fotoduda sports and more

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Champions League Kracher Minsk-Novara – Der Volley1 Vergleich

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Es ist das Spiel des Jahres!

Minchanka Minsk empfängt heute Abend (20.00 Uhr) in der Champions League den italienischen Meister Igor Gorgonzola Novara. Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Italienerinnen. Volley1 vergleicht die Stars vor dem heutigen Mega-Duell!

Die Meisterschaft dominiert Novara nach Belieben: 9 Spiele, 9 Siege, ungeschlagen, konkurrenzlos, spitze! Derweil hat Minsk letzte Woche mit dem Cupsieg erneut seine Übermacht in Weissrussland untermauert (Minsk spielt in der russischen Liga).

Volley1 vergleicht vor dem Mega-Duell die drei Schlüsselspieler beider Klubs: Stoliar gegen Egonu, Kalinovskaya gegen Chirichella und Kovalchuk gegen Piccinini. Wer hat wo Vorteile?

Stoliar gegen Egonu

Nadzeya Stoliar ist eine zentrale Figur im Minsker Spiel. Sie wird oft von ihren Mitspielerinnen gesucht und zählt mit ihrer enormen Sprungkraft zu den gefährlichsten Minchanka-Akteurinnen. An einem guten Tag kaum zu stoppen!

Paola Egonu gehört zweifellos zu den weltweit besten Volleyballerinnen. Nationaltrainer Timo Lippuner spricht gar von einem „Jahrhunderttalent“. Sie hat auch schon 40 Punkte erzielt. 

Kalinovskaya gegen Chirichella

Anna Kalinovskaya spielt eine bislang tadellose Saison. Sie gehörte bereits in der 1.Bundesliga bei Ladies in Black Aachen zu den gefürchtesten Mittelblockerinnen der Liga. Mit ihrem taktischen Spielverständnis und  Erfahrung  kann sie jede Gegnerin stoppen. 

Cristina Chirichella ist das Aushängeschild der italienischen Super-Nationalmannschaft. Sie ist Leaderin, Anführerin und unbestrittene Leistungsträgerin, für die das Prädikat „Weltklasse“ nicht zu hoch gegriffen ist.

Kovalchuk gegen Piccinini

Oksana Kovalchuk ist das Volleyball-Urgestein der Liga. Grosse Klasse wie die langjährige Nationalspielerin auch im Alter mit 39 Jahren immer noch abliefert– chapeau!

Francesca Piccinini ist altersmässig das Pendant bei Novara. Sie bestritt 408 Länderspiele und nahm viermal bei Olympischen Spielen für Italien teil. Im Jahr 2002 feierte sie mit dem Weltmeistertitel ihren grössten Titel.

Wer gewinnt in der Königsklasse? Die Wettanbieter favorisieren alle Novara mit 10-1. (Vielleicht macht das Mut: Vor 28 Jahren war Mike Tyson im Tokyo Dome gegen James ‚Buster‘ Douglas sogar 42-1 Favorit und unterlag sensationell durch KO in der 10.Runde.)

Der Countdown läuft…

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LUC bodigt auch Cheseaux! Mit Volleyball-Spektakel ins Cup-Viertelfinale

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Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Wer sagt denn, dass die Adventszeit ruhig und besinnlich ist: Lausanne UC deklassiert im Achtelfinale des Waadtländer Cup den VBC Cheseaux problemlos in drei Sätzen (25:17, 25:18, 25:17).   

Die Mannschaft von Trainer Pierre Pfefferle dominiert nicht nur die Meisterschaft nach Belieben, sondern trumpft nun auch im Cup noch gross auf. Auch der Traditionsverein Cheseaux kann die Überfliegerinnen von LUC nicht aufhalten. Rumms! Anstatt Siege gibt’s Hiebe von LUC…

Die Partie ist eine einseitige Sache: In allen drei Sätzen lässt LUC zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Trotzdem machten die Frauen von LUC dem Heimteam noch ein paar verfrühte Weihnachtsgeschenke in Form von unnötigen Fehlern. Ansonsten wäre das Resultat noch wesentlich höher aufgefallen.

Trainer Pfefferle wechselte mutig, gab auch den jüngeren und unerfahrenen Spielerinnen (beispielsweise Delphinia Al Hallali) wertvolle Spielzeit, die für deren Weiterentwicklung und Selbstvertrauen wichtig ist. Und er sendet so eine Botschaft an sein Team, dass jede Spielerin ein wichtiges Mosaikteilchen des Erfolgs ist!

Die grösste Herausforderung von LUC ist es trotz dem Klassenunterschied in der Meisterschaft und bisher im Waadtländer Cup die Konzentration zu jedem Zeitpunkt hoch zu halten. Der Durchmarsch von der vierten Liga in die zweite Liga und nächstes Jahr in die erste Liga scheint vorprogrammiert.

Weihnachten in Argentinien und im Wallis

Nach dem Spiel sagte Alana Blagojevic: „Wir hatten einige Hochs und Tiefs im Spiel, doch es macht Freude mit diesem Team zu spielen.“ Auch ihre jüngere Schwester Anja, die letzte Saison noch für Cheseaux (1. Liga) spielte und dieses Jahr im NLA-Team von Teemu Oksanen vorgesehen war, freute sich: „Ich fühle mich sehr wohl bei LUC, doch ich habe auch viele schöne Erinnerungen an diese Halle und an Cheseaux.“

Wer will dieses Team stoppen? Der Aufstieg in die zweite Liga scheint bereits nach der Meisterschafts-Hinrunde als perfekt – und nun bläst man zum Angriff auf den Titel (Waadtländer Cup)!

Libero Floriane Paschoud analysiert treffend: „Wir konzentrieren uns primär auf die Meisterschaft, der Waadtländer Cup ist für uns ein Bonus. Die anderen Mannschaften in der dritten Liga spielen teilweise gutes Volleyball, doch wir spielen eine Stufe drüber. Wir verfolgen unser langfristiges Ziel beharrlich und versuchen stets unsere beste Leistung abzurufen.“

Nun werden die Batterien über Weihnachten wieder aufgeladen, um im neuen Jahr wieder nahtlos dort anzuknüpfen, wo man dieses Jahr aufgehört hat. Angriffs-Ass Yiting Cao wird in Argentinien feiern, das Team-Küken Delphinia Al Hallali bei den Grosseltern im Wallis.

Joyeuses Fêtes de Noël à tous!

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Mega-Lausanne nicht zu stoppen: Halber Aufstieg schon perfekt!

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Spitzenreiter Lausanne UC bleibt nach dem souveränen 3:1 Sieg (25:27, 25:17, 25:22, 25:15) weiterhin ohne Niederlage.  

Die Frauen von Lausanne UC fegen durch die 3. Liga, räumen gnadenlos jeden Gegner aus dem Weg. Am Montagabend musste der VBC Pully dran glauben. Pierre Pfefferles Truppe machte dem Gegner zuerst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und feierte anschliessend im neunten Spiel den neunten Sieg!

Dieses Mega-Lausanne ist nicht zu stoppen – wann schicken die ersten Gegner die Punkte gleich mit der Post in die olympische Hauptstadt?

Die Haupteingänge blieben alle geschlossen, so gelangten eine Hand voll interessierte Volleyball-Afficionados nur durch einen Nebeneingang in die Sporthalle. Die Spielansetzung unter der Woche abends spät um 20.45 Uhr ist alles andere als glücklich gewählt – mehrere Spielerinnen waren darüber verärgert. Da braucht es mehr Fingerspitzengefühl bei der Spielansetzung…

Der Tabellenführer musste auf die Schwestern Alana und Anja Blagojevic sowie weiterhin die Langzeitverletzte Annaelle Cobo (alle Knieverletzung) verzichten.

Im ersten Satz legte LUC wie die Feuerwehr los, lag schnell mit zehn Punkten (17:7) in Front – doch dann schalteten Yiting Cao, Alexandra Sola, Aline Chacon und co. zwei Gänge zurück. Es schlichen sich zunehmend mehr unnötige Eigenfehler im Spiel des haushohen Favoriten ein, und man höre und staune… Pully holte sie doch tatsächlich noch den ersten Satz!

Geschenke erhalten die Freundschaft hatte sich LUC da wohl gedacht. „Pas de cadeaux, les filles!“ (Anm. d. Red. „Keine Geschenke, Mädels!“), rief die Mutter einer Spielerin – und damit es auch wirklich alle verstehen, auch in englischer Sprache „Christmas is over!“

Fertig lustig! Jetzt legte LUC nochmals eine Schippe drauf! 

In den folgenden Sätzen dominierte LUC wieder so deutlich, wie man es von Beginn weg erwartet hatte, derweil dem Heimteam und Tabellenvierten Pully mit zunehmender Spieldauer allmählich die Puste ausging. So beschenkte LUC den Gegner mit einem Satzgewinn und sich selbst mit einem 3-Punkte-Sieg! Mit durchschnittlicher Leistung zum Sieg – das nennt man Klasse!

Mittelblockerin Sonja Giger analysierte treffend: „Wir haben den Gegner zu Beginn sehr gut im  Griff gehabt – danach sind wir das Spiel streckenweise zu locker angegangen. Mit einer guten Defense und viel Kampfgeist haben sie dagegengehalten. Doch mit zunehmender Spieldauer sind wir aus dem Loch gekommen!“

Und Mathematik-Studentin Daniela Spadaro: „Das war nicht unser bestes Spiel, wir waren alle ziemlich müde. Doch Hauptsache wir konnten auch diesen Sieg einfahren. Morgen um 8.00 Uhr geht’s für mich an der Universität weiter…“

Der halbe Aufstieg ist perfekt! Nach der Hinrunde steht LUC mit 26 Punkten aus neun Spielen unangefochten einsam an der Tabellenspitze!

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