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Champions League: Bittere Heimpleite für Volero Zürich – Lorbeeren für Unti

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In der Meisterschaft aktuell eine Macht, in Europa nur ein Mitläufer! Auf Volero Zürichs Düdingen-Cup-Gala (3:0) folgt eine 2:3-Heimpleite in der Champions League Gruppenphase gegen den französischen Meister ASPTT Mulhouse. Bitter, diese unnötige Niederlage tut weh!

Um Punkt 22:22 Uhr schlägt die beste Spielerin auf dem Platz Laura Unternährer den Ball in den Block. Schluss, aus, vorbei! Zweite Niederlage im zweiten Gruppenspiel der Champions League!

Riesenenttäuschung bei der Mannschaft. Die Spielerinnen verlassen das Spielfeld mit hängenden Köpfen, teilweise mit Tränen in den Augen. Die Supermädels von Volero haben gefightet, gerackert und gebissen. Deshalb sind wir trotzdem stolz auf euch!

Ein dickes Lob verdient sich Laura Unternährer, die Grosses vollbracht hat: Nach einem jahrelangen Stahlbad mit sportlichen Erfolgen, aber auch zahlreichen Frustmomenten, Enttäuschungen und Tränen ist sie nun endlich auf der europäischen Bühne der Champions League angekommen. Das Volleyball-Schätzchen aus dem bernischen Reconvilier hat nie aufgegeben und sich mit eiserner Disziplin und Ehrgeiz bis an die Spitze hochgearbeitet. Was zeichnet Unti aus? Auf dem Spielfeld die faszinierende Sprungkraft, das optimale Timing und die ultimative Power im Abschluss! Neben dem Platz sind es ihre Ästhetik, Eleganz und Schönheit, die sie zur idealen Botschafterin für den Schweizer Volleyballsport machen – chapeau! Stav Jacobi lobt sie über den Klee: „Ein historischer Moment für die Schweiz, dass Laura in einem Champions League Spiel durchgespielt hat – und sie hat es gut gemacht!“

Bemerkenswert ist auch die Arbeit vom neuen Startrainer Avital Selinger, der seit seiner Rückkehr in die Limmatstadt dem Schweizer Meister bereits seinen Stempel aufgedrückt hat. Die Mannschaft spielt wie ausgewechselt und ist nicht wieder zu erkennen. Die Spielzüge werden selbstbewusster, entschlossener und zielstrebiger vorgetragen als noch vor wenigen Wochen unter dem gescheiterten Trainer Anderson Rodrigues. Und Selinger lässt die Toptalente Angelina Lazarenko und Ljubica Milojevic nicht auf der Ersatzbank versauern, sondern fordert und fördert sie – und spricht ihnen sein Vertrauen aus. Selinger hat eine klare Vorstellung, wie sein Team auftreten soll – dazu steht er auch bei den Führungsspielerinnen allen voran Kapitän Ana Antonijevic hoch im Kurs.

„Es sind uns einfach zu viele Fehler unterlaufen, aber ich bin nicht wütend. Wir haben mehrere junge Spielerinnen, die das erste Mal in der Champions League spielen – da braucht es ein bisschen Geduld. Wenn Sie mir sagen, dass die Mannschaft besser spielt als vor einigen Wochen, nehme ich das als Kompliment entgegen“, sagt Selinger.

Um einen solch coolen Coach beneidet bestimmt auch die (erfolglose) holländische Fussball-Nationalmannschaft („Oranje“) den Tabellenführer der Nationalliga A…

Das Zuschauerinteresse in der Saalsporthalle (850 Zuschauer) ist jedoch ein Trauerspiel, eine Schande. Da spielt Volero Zürich mit zahlreichen international reputierten Topspielerinnen wie Rosir Calderon Diaz, Silvia Popovic oder Mira Todorova in der (selbsternannten) Weltstadt in der Champions League – und die Halle sieht buchstäblich leer aus. Im Grossraum Zürich gibt es hunderte Volleyballvereine aller Altersklassen und trotzdem sieht man praktisch keine Volleyballteams unter den Zuschauern. Ein Armutszeugnis für die Möchtegern-Sportstadt Zürich!

Fazit: Volero Zürich hat zwar gut gekämpft, aber trotzdem verloren – da es zu viele „Big Points“ hat liegen lassen. Nichts desto trotz ist noch nichts verloren. Diese Leistung macht Hoffnung, dass Volero Zürich vor dem angekündigten Abschied aus der Schweiz auch auf der europäischen Bühne nochmals gross aufspielen kann. Während nach dem Spiel bei Untis TV-Interview das Mikrophon noch an ihrer Halskette hängen bleibt, feiern die euphorischen Französinnen mit Trainerin Magali Magail auf der anderen Seite den Triumph mit wilden Rumpelstilzchen-Tänzen…

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Ehre, wem Ehre gebührt: Volley1-Awards neu für Frauen und Männer

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Der Volleyball-Hammer! Auch dieses Jahr werden die besten Spieler mit den Volley1-Awards für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Nach dem grossen Erfolg im vergangenen Jahr wird Volley1 in Zusammenarbeit mit Mitch’s Volley TV die Awards neu auch für Männer vergeben. Zudem wird künftig auch ligaübergreifend ein Volley1-Special Award für besonderes Engagement im Volleyball verliehen.

Folgende Awards werden am Ende der Saison vergeben:

  • Most Valuable Player
  • Best Swiss Player
  • Rookie of the Year
  • Volley1 Special Award

Kurt Wick, Vize-Präsident von Lindaren Volley Amriswil, freut sich: „Die Schweiz benötigt ausgezeichnete Volleyballerinnen und Volleyballer! Innovative Ideen bringen das Schweizer Volleyball weiter.“

Die Preisträger der vergangenen Saison waren Ana Antonijevic (MVP, Fenerbahce Istanbul), Laura Unternährer (Best Swiss Player, Volero Le Cannet) und Korina Perkovac (Rookie of the Year, Kanti Schaffhausen).

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Ersteigern Sie das Volleyballtrikot von Dora Grozer

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Ersteigern Sie das Trikot der spektakulärsten Spielerin Dora Grozer!

Wer dieses Trikot anfasst, spürt den Glanz & Glamour der Volleyballattraktion der höchsten Liga. Und Sie können es exklusiv bei Volley1 ersteigern.

Dora Grozer (22) stammt aus einer ungarisch-deutschen Volleyballer-Familie: Sowohl ihr Vater Georg Grozer senior als auch ihr Bruder Georg Grozer junior waren ungarische und deutsche Nationalspieler, spielten u.a. in der Bundesliga und wurden Volleyballer des Jahres.

Grozer spielte in der Bundesliga für Ladies in Black Aachen, mit denen sie 2015 das Finale im DVV-Pokal erreichte, das knapp mit 2:3 gegen Allianz MTV Stuttgart verloren ging. 2016 wechselte Grozer zum Ligakonkurrenten 1. VC Wiesbaden, mit dem sie 2017 den 3. Platz belegte. Zudem zählt sie auch zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft.

Das wär doch was: Sie kreuzen auf dem Volleyballcourt im Trikot von Dora auf. Oder Sie beeindrucken Ihre Gäste, indem sie das Trikot in Ihrem Vereinslokal an die Wand hängen.

Ab sofort können Sie sich das Trikot der spektakulärsten NLA-Spielerin Dora Grozer ersteigern. Der Meistbietende erhält zudem von Volley1 zwei Eintrittskarten zu einem beliebigen Meisterschaftsspiel von Grozer. Das Trikot ist neuwertig und von Grozer handsigniert. Der Erlös der Auktion kommt vollumfänglich einer sozialen Institution für Kinder zugute.

Das höchste Angebot wird jeweils fortlaufend hier publiziert: Startgebot CHF 100.-

Die Auktion endet am Samstag, 29. Dezember 2018.

Bieten Sie mit!

Zu ersteigern unter o_duetschler@hotmail.com

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1. Spiel, 1. Titel! Lauren Bertolacci führt NUC zum grössten Erfolg der Vereinsgeschichte

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Glückwunsch an Neuchatel UC! Mit einer 3:1-Machtdemonstration gegen Sm’Aesch Pfeffingen führt Trainerin Lauren Bertolacci ihre Hammerladies mit Frauenpower zum grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte und in die grossen Fussstapfen von Volero Zürich.

DER 1. TITEL DER VEREINSGESCHICHTE – NEUCHATEL DREHT DURCH!

Die überragende Spielerin eines überragenden Spiels: Tia Scambray (22)! NUCs Super-Aussenangreiferin drückt dem 3:1-Spektakel (22:25, 25:22, 25:20, 25:20) gegen Sm’Aesch Pfeffingen ihren Stempel auf. Mit Power ballert sie ihr Team in einem Wahnsinns-Spiel zum ersten Titel.

Scambray wird zu Neuchatels Punkte-Maschine. Im Sommer lockte Lauren Bertolacci die ehemalige US-Nationalspielerin (Junioren) vom College-Team der University Washington Huskies an den Neuenburgersee. Ein Glücksfall für NUC, das solange auf einen Titel warten musste!

DER ORANGE SIEGESRAUSCH!

Scambray: „Grossartig, ich bin so glücklich! Das ist einer der grössten Momente in meiner bisherigen Karriere. Wir wollen diese Saison das Triple gewinnen. Doch heute Abend werden wir feiern und uns auch ein Glas Wein oder Prosecco gönnen…“

Unmittelbar nach dem grössten Triumph ihrer Karriere verschwand Bertolacci in den Katakomben. Sie genoss den Moment im Stillen, verriet Volley1: „Ich habe gerade mit einer guten Freundin telefoniert und bereits Gratulations-SMS von meiner Familie erhalten. Ein unheimlich schöner Moment für mich und die ganze Mannschaft!“

Folgt nun gar das Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup)? Bertolacci war die einzige Trainerin, die bei der grossen Volley1-Umfrage „Wer holt sich den Meistertitel?“ auf ihr Team tippte. Nun hat die Powerlady geliefert, bereits im ersten Ernstkampf den ersten Titel geholt – und gezeigt, dass sie künftig auch für höhere Aufgaben bereit ist.

Zum hartnäckigen Gerücht, dass Bertolacci bei einem allfälligen Rücktritt von Nationaltrainer Timo Lippuner nach der Europameisterschaft oder Universiade in der Topposition ist, äussert sich nun erstmals Anne-Sylvie Monnet: „Lauren hat bei den Männern gute Arbeit gemacht, die Rückmeldungen seitens der Spieler waren sehr positiv. Sie ist eine mögliche Kandidatin auf den Nationaltrainer-Posten in der Zukunft!“

Lauren, der Titel-Hamster! Wenn Bertolacci weiter derart überzeugende Arbeit macht und Scambray weiterhin so knipst, darf Neuchatel zurecht vom Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup) träumen.  Sieht alles nach einer Traumbeziehung aus zwischen Neuchatel und Power-Lauren! Félicitation, NUC!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (NUC), 2. Kyra Holt (NUC), 3. Livia Zaugg (Sm’Aesch Pfeffingen)

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