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Die Meisterparty: So verrückt feiern Luzerns Volleyball-Titaninnen den NLB-Titel!

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Rüüüdig guet! Volley Luzern zwingt den NLA-Aufsteiger Genf Volley in vier Sätzen (25:22, 25:15, 20:25, 25:20) in die Knie und holt sich verdient den NLB-Meistertitel! Volley1 war bei der verrückten Meisterparty exklusiv dabei.

Es ist Korina Perkovac, die Volley Luzern mit einem Hammersmash zum Titel ballert. Rüüüdig guet, Volley Luzern ist NLB-Meister! Grenzenloser Jubel als Kapitänin Leona Neumannova den stattlichen Pokal aus den Händen der Verbandspräsidentin Nora Willi entgegennehmen und in die Höhe stemmen darf. Die Spielerinnen liegen sich in den Armen, feiern, jubeln, tanzen…

Dabei kamen die Genferinnen mit breiter Brust nach Luzern: Im Hinspiel haben sie die Luzernerinnen noch klar und deutlich mit 3:0-Sätzen in die Schranken gewiesen – dazu durften sie auch diesmal auf lautstarke, sympathische Fans (u.a. mit einem Megaphon und Trommel) zählen. Schon jetzt steht fest: Genf Volley wird eine Bereicherung für die Schweizer Volleyballszene sein. Doch seit der Niederlage in Genf ist ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Dusan Jarotta gegangen. Egal ob Val de Travers, NUC oder Münchenbuchsee – man hat sie alle vom Platz gefegt. Unter dem Motto „The Curve“ haben die Girls von Volley Luzern die Kurve gekriegt und sind auf direktem Weg zum NLB-Meistertitel marschiert. Auch das Spiel gestern gegen ein starkes Genf Volley hatten die Luzernerinnen über weite Strecken der Partie gut unter Kontrolle.

Worin liegt das Erfolgsgeheimnis für den souveränen NLB-Meistertitel? Antwort: Bei den Spielerinnen und dem Trainer! Volley1 stellt die Luzerner Volleyball-Titaninnen vor.

Leona Neumannova: Die Tschechin ist der Motor des Teams, die Antreiberin der Mannschaft („Let’s go, let’s go, let’s go…“). Mit ihrer Erfahrung und ihrem Kampfgeist gibt die Führungsspielerin dem Team viel Halt, Sicherheit und Stabilität! Neben dem Platz ist die Kapitänin eine gesellige Person, die immer für einen Spass zu haben ist. Sie wird die Mannschaft nächste Saison als Spielertrainerin übernehmen.

Dominika Jarotta: Die Tochter von Trainer Dusan Jarotta wäre auch für nahezu jedes NLA-Team eine echte Verstärkung. Sie verfügt über viel Erfahrung u.a. bei Volero Zürich und Aesch-Pfeffingen. Und sie ist eine vorbildliche Teamspielerin mit einer guten Einstellung, die es bestens versteht das Spiel intelligent zu dirigieren. Abseits des Spielfelds ist sie eine ruhige, intelligente, zurückhaltende Persönlichkeit. Beruflich organisiert sie kulturelle Events in Luzern (Neubad).

Korina Perkovac: Die Tochter vom legendären Handball-Olympiasieger Goran Perkovac kennt auf dem Spielfeld keine Gnade und zimmert Punkt für Punkt in das gegnerische Spielfeld. Sie zeichnet sich nicht nur durch ein gutes Spielverständnis aus, sondern verfügt auch über hervorragende Qualitäten im Angriff und in der Verteidigung. Die Ehrung mit dem Volley1-Award „Best Rookie 2018“ zeigt, dass sie auf dem besten Weg ist, eine erfolgreiche Karriere hinzulegen. Abseits des Spielfelds ist sie eine attraktive, bodenständige und lebenslustige Persönlichkeit. Mit eleganter Ray Ban Sonnenbrille, edler Moncler-Jacke und kostspieliger Designertasche strahlt sie nicht weniger Glanz und Glamour aus als „Posh Spice“ Victoria Beckham. Sie möchte nach der Matura (Biochemie) Zahnmedizin an der Universität Zürich studieren.

Magdalena Hofstetter: Die Entlebucherin ist eine fürs Team enorm wertvolle Spielerin, die für solides und zuverlässiges Handwerk steht. Ihre professionelle und vorbildliche Einstellung werden von Trainer Dusan Jarotta besonders geschätzt. Neben dem Platz ist sie eine aufgeschlossene und gesellige Person. Sie arbeitet als Anwältin bei einer renommierten Anwaltskanzlei in Luzern.

Sandra Gehrig: Sie ist nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch allgemein für den Teamzusammenhalt sehr wichtig. Eine Spielerin wie sie sich jeder Trainer wünscht: Engagiert, hilfreich und stets zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Sie leitet jeweils am Samstagmorgen auch das Training der Minis. Und beim für das „Final Four“-Endturnier qualifizierte U19-Team ist sie ebenfalls als Trainerin aktiv. Eine sehr intelligente, reife und verständnisvolle Persönlichkeit, die beruflich im IT-Bereich arbeitet.

Jana Wigger: Die Libera fischte zuletzt sogar auch unerreichbar scheinende Bälle noch irgendwie raus. Sie spielt auf konstant gutem Niveau und ist eine der tragenden Säulen des NLB-Meisters. Ihre starken Auftritte sind auch von der NUC-Trainerin Lauren Bertolaci zur Kenntnis genommen worden, die Wigger auf die nächste Saison verpflichtete. Wigger hat zweifellos das Potential eine gute NLA-Spielerin zu sein. Neben dem Platz eine lustige, kommunikative Person.

Laura Marxer: Die Mittelblockerin gehört zu den positiven Überraschungen im Finalrunden-Endspurt. Sie ist mental enorm stark, läuft in Drucksituationen geradezu zu Höchstform auf und hat einen erheblichen Anteil am Titel. Es kommt nicht wenig überraschend, dass auch NLA-Vereine (VFM) schon ein Auge auf die Liechtensteinerin geworfen haben. Sie ist eine pflegeleichte, gebildete und dankbare Person, auf die hundertprozentig Verlass ist. Es ist bedauerlich, dass sie sich entschieden hat, die Indoor-Volleyballkarriere zu beenden und lediglich noch ein bisschen Beachvolleyball zu spielen. Sie arbeitet als Heilpädagogin.

Adriana Smiljkovic: Die Junioren-Nationalspielerin hat sich bei ihren Einsätzen immer wacker gehalten und verfügt auch gemäss Trainer Dusan Jarotta über das Potential dereinst eine gute NLA-Zuspielerin zu werden. Sie ist mit 1.85m sehr gross gewachsen – und ist stets aufgestellt und gut gelaunt. Ihre Schwester Marija Smiljkovic spielt bei Kanti Schaffhausen im Mittelblock und wird mit Korina Perkovac eine WG beziehen. Momentan ist sie in der Ausbildung zur KV-Angestellten und besucht die Volleyball Talent School Luzern.

Aline Schoch: Sie ist die vielseitigste Spielerin bei Volley Luzern. Sie kann nahezu auf jeder Position spielen und hat ein gutes Verständnis für Taktik. Sie beendet ihre Karriere ebenfalls, möchte sich mehr anderen Interessen wie der Kunst zuwenden. Sie schreibt jeweils die Spielberichte für die Website des NLB-Meisters.

Eirin Krummenacher: Die Libera ist eine stets strahlende Frohnatur, die immer gut drauf ist und auch mit viel Spass und Wonne den Volleyballsport betreibt. Sie kehrt als NLB-Meisterin auf die nächste Saison auf die Libera-Position zu Volleya Obwalden zurück

Elise Wicki: Sie hat insbesondere in der ersten Saisonhälfte viel für den Erfolg der Mannschaft beigetragen. Danach hatte sie etwas weniger Spielzeit, doch sie war jederzeit bereit und stark genug aufs Feld zu kommen und sich tadellos ins Team zu integrieren und auch Punkte zu erzielen. Sie zeichnete sich mitverantwortlich, dass der Kiosk bei den Heimspielen immer termingerecht aufgebaut war. Eine ruhige, zurückhaltende, sympathische Person.

Neben den Spielerinnen und Erfolgstrainer Dusan Jarotta haben zudem Susanne und Markus Gehrig mitunter den grössten Anteil am Erfolg. Ohne deren grosses (ehrenamtliches) Engagement wäre das Damen-Team vermutlich schon längst zurückgezogen worden. Mit viel Herzblut und Leidenschaft kümmern sich die Eltern von Spielerin Sandra Gehrig um die Nachwuchsförderung bei Volley Luzern – chapeau!

Sie sind es auch, die nach dem NLB-Meistertitel das gesamte Team zum Abendessen im Hotel/Restaurant Anker eingeladen haben. Ein sehr geselliger Abend mit vielen unterschiedlichen interessanten Charakteren, die Trainer Dusan Jarotta zu einer harmonischen Einheit geformt hat. Jarotta selbst hielt eine emotionale Ansprache, bedankte sich bei allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit und überreichte seiner Nachfolgerin Leona Neumannova symbolisch für die Luzerner Farben eine blaue Flasche mit einem guten Trunk. Auch Präsident Phil Hartmann gesellte sich noch zur Runde und spendierte dem NLB-Meister noch spontan eine Runde.

Danach ging es mit dem Meister-Pokal weiter ins Lokal von Sponsor Filou & Bengel, wo Dusan Jarotta noch im Stile eines Formel 1 Champions mit einer Champagner Flasche umherspritzte – Champagner-Regen für die Luzerner Volleyball-Titaninnen! Auch der Besitzer spendierte kurzerhand eine Runde und machte keinen Hehl daraus, dass dieses sympathische Team auch ihm grosse Freude macht und man sich dafür gerne engagiert.

Zuletzt landete man in der Luzerner Szenendisco „Schwarzes Schaf“ – die Volleyball-Partymäuse tanzten, lachten und feierten ihren Erfolg. Eirin Krummenacher konnte nahezu jeden Hit, der aus den Boxen schmetterte auswendig mitsingen. Korina Perkovac bewegte sich rhythmisch zu den Beats, Leona Neumannova schwebte noch auf Wolke sieben, Laura Marxer und Dusan Jarotta setzten Arm in Arm zum Meisterblues an. Und als der Kult-Hit „Killing me Softly“ sang das ganze aus voller Kehle mit…

Jarotta verlor in der Disco noch sein Handy. Heute morgen dann die SMS-Entwarnung an Volley1: „Die Frauen haben das Handy gefunden…“

Eine verrückte Meister-Party: Diese Volleyball-Titaninnen haben sich in die Luzerner Herzen gespielt!

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1 Comment

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  1. Martin

    25. März 2018 at 20:16

    Gratulation Luzern! Cooler Artikel. Schöne Würdigung des Teams.

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Beyoncé-Double ballert Sm’Aesch Pfeffingen an Tabellenspitze

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25:16, 25:20, 25: 21! Sm’Aesch Pfeffingen ist zurück auf dem Leaderthron! Der Kronfavorit auf den Meistertitel (Anm. d. Red. Volley1-Umfrage bei NLA-Trainern) Kanti Schaffhausen wurde kalt geduscht…

Wenn die Zuschauer schon vor dem ersten Volleyball-Bier das Gefühl haben doppelt zu sehen – dann können sie sich beruhigt in ihren Sitz fallen lassen. Die Frau, die dem amerikanischen Megastar Beyoncé so sehr ähnelt, heisst Jessica Ventura (27). Besser bekannt als das Beyoncé-Double aus Brasilien.

Frisur, Kleidungsstil – sogar eine edle Designer-Sonnenbrille wie Beyoncé trägt Ventura auf der Nase. Nur beim Ruhm und den finanziellen Einnahmen liegen Ventura und Beyoncé weit auseinander…

Die Brasilianerin schwärmt vom Superstar: „Beyoncé ist einfach wunderschön. Mit ihr verglichen zu werden, ist eine grosse Ehre. Ich mag ihre Musik, dazu die grandiose Show und das Spektakel!“

Aber wie gefährlich ist das Beyoncé-Double für die Gegner?

Bei Sm’Aesch Pfeffingen gehört die routinierte Diagonalangreiferin zu den Teamstützen. Eine enorme Sprungkraft, eine vorzügliche Technik und ein bodenständiges Auftreten, machen sie zur kompletten Allrounderin. Sie liebt Kino, Tanzen, Karneval und hat zuletzt in Italien für die Vereine Omia Volley 88 und Marsala gespielt.

Trainer Andi Vollmer heute freudig: „Jessica spielt immer gegen Schaffhausen richtig stark. Dieser Gegner scheint ihr zu liegen – offenbar liebt sie Schaffhausen!“ Bereits vor der Saison lobte sie Vollmer über den Klee: „Sie ist eine erfahrene Spielerin, die Emotionen ins Spiel reinbringt. Diese brasilianische Mentalität tut meiner Mannschaft gut!“

Jessica Ventura zu Volley1 cool: „Wir haben gegen den Favoriten ruhig gespielt, waren im Block solid. Jetzt muss ich duschen gehen und danach gibt’s Käsefondue zum Abendessen – ich liebe es!“

Beyoncé erhielt für ihren Song „Crazy in Love“ einst den begehrten Grammy-Award. Wenn ihr Double weiter so rockt, liebt man auch SIE in Aesch genauso verrückt…

Nebenbei: Powerlady Dora Grozer überzeugt mit einem brillanten Auftritt und die 16-jährige Annalea Maeder ersetzt die verletzte Taylor Tashima vorzüglich.

Volley1-Top 3: 1. Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Jessica Ventura (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Annalea Maeder (Sm’Aesch Pfeffingen)

 

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5-Satz-Krimi! VFM verliert Derby und fühlt sich trotzdem gut

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Das Derby zwischen Volleyball Franches-Montagnes (VFM) und Viteos NUC in Rossemaison wird erst im Tiebreak entschieden. Das Team von Coach Lauren Bertolacci kann den 5-Satz-Krimi (23:25, 29:27, 25:22, 14:25, 10:15) schliesslich knapp für sich entscheiden!

Das Spiel hätte eigentlich zwei Sieger verdient gehabt. Beide Teams lieferten sich von Beginn weg einen offenen Schlagabtausch und jagten jedem Ball hinterher. So war das Derby zwischen zwei ebenbürtigen Teams bis zum Schluss völlig offen. Auf Seiten der Jurassierinnen glänzten vor allem die Zuspielerin Jurja Vlasic (Kroatien) sowie im Angriff Nada Mitrovic (Serbien). Auf Seiten der Gäste waren einmal mehr die Amerikanerinnen Kyra Holt und Tia Scambray besonders gut aufgelegt.

Das Derby-Spektakel: Heisser Fight auf dem Feld, Bombenstimmung auf den Zuschauerrängen!

Auf den Zuschauerrängen feuerte der berüchtigte VFM-Fanclub mit Vorsänger Fabian Zürcher das Heimteam mit Hupe und Trommel pausenlos an. Mitten im Fanblock mit VFM-Schal sass auch der ehemalige Vereinspräsident Loic Chapuis. Es wurde eine Runde Bier spendiert – dazu gesungen, gelacht und gefeiert…

Doch nach einem Servicewinner im Tiebreak von Julie Lengweiler war die Derby-Pleite von VFM amtlich.

Nada Mitrovic zu Volley1: „Wir haben noch zu wenig konstant gespielt, doch trotzdem fühle ich mich gut – heute wäre auch ein Sieg drin gelegen!“

Brisant: Im Rahmen eines Besuches des Meisterschaftsspiel in der russischen Liga zwischen Champions League-Teilnehmer  Minchanka Minsk und St. Petersburg wurde Volley1 mehrfach auf Natalia Cukseeva angesprochen. Die deutsche Topskorerin in den Reihen von VFM geniesst dort immer noch einen hervorragenden Ruf.

Angesprochen auf ihr Topskorerin-Trikot meinte die ehemalige U20-Weltmeisterin (2009): „Eigentlich weiss ich gar nicht so recht, wie ich zu diesem Trikot gekommen bin…“ Typisch Cukseeva – einfach eine bodenständig und sympathische Person!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (Viteos NUC), 2. Kyra Holt (Viteos NUC), 3. Nada Mitrovic (VFM)

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Renata, Alannah und Manoela lassen VdT vom NLA-Aufstieg träumen!

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Playoffkampf in Gerlafingen, Aufatmen in Val-de-Travers!

Die Samba-Girls von Val-de-Travers feiern gegen den VBC Gerlafingen einen Drei-Punkte-Erfolg und klettern auf einen Playoffplatz. Trainer Luiz Souza setzte gleich vier (!) Brasilianerinnen ein, welche für den Unterschied sorgten.  

25:21, 28:26, 25:13 – Val-de-Travers stösst Gerlafingen aus den Playoffrängen!

Das Spiel ist zu Beginn über weite Strecken ausgeglichen, Gerlafingen scheint näher am Satzgewinn zu sein. Doch kurz vor dem Ziel kann Val-de-Travers nochmals zulegen und holt sich den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz ist es mehrheitlich Gerlafingen, das dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrückt, doch in der entscheidenden Phase zeigen sie Nerven, verspielen einen Sechs-Punkte-Vorsprung und müssen diesen Satz ebenfalls mit 28:26 den Gästen überlassen. Im dritten Satz setzt Val-de-Travers dann zur Kür an, nimmt Revanche für die bittere 3:2 Heimniederlage am ersten Spieltag und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen auf eine Playoffteilnahme.

Val-de-Travers jubelt, Gerlafingen weint…

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Val-de-Travers?

Der Verein verfügt mit Joelle Roy über eine engagierte, charismatische und weitsichtige Präsidentin. Sie pflegt einen engen Kontakt zur Mannschaft und auch zu den lokalen Medien, ohne sich dabei in den Mittelpunkt zu drängen. Ihr ganzes (ehrenamtliches) Engagement kommt vollumfänglich dem Verein zugute. Mit Trainer Luiz Souza hat sie einen absoluten Fachmann nach Val-de-Travers geholt, der weiss wie man mit älteren, verdienten Spielerinnen umgeht und wie man junge Talente nachhaltig fördert. Durch sein internationales Netzwerk gelingt es ihm immer wieder hervorragende Spielerinnen an den Fuss des Creux du Van nach Val-de-Travers zu locken.

Dazu lassen drei Brasilianerinnen eine ganze Region vom Sensations-Coup NLA-Aufstieg träumen!

Renata Schmutz: Der Kapitän der Mannschaft blickt auf eine grosse Karriere von über 20 Jahren zurück. Sie hat bereits in der Türkei, Griechenland, Spanien und Schweden gespielt. Selbst in der Seleçao (Anm. d. Red. Nationalmannschaft von Brasilien) hatte sie bereits einzelne Einsätze. Ihre Primetime hat sie zwar hinter sich, doch sie ist eine absolute Führungsspielerin – die rechte Hand des Trainers. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, eine solche tolle Spielerin in seinen Reihen zu haben.

„Es war kein einfaches Spiel, doch wir müssen solche wichtigen Spiele gewinnen! Das Teamwork und die Taktik waren heute der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Schmutz. Trainer Luiz Souza lobte Schmutz über den Klee: „Renata ist einfach ein unglaublich guter Kapitän. Sie stellt sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft, sie hilft den jungen Spielerinnen, sie ist die Erste im Training usw. – sie ist ein absolutes Vorbild! “  

Manoela Garcia Duarte: Die Aussenangreiferin ist die jüngere Schwester von Barbara Garcia Duarte (ex-Sm’Aesch-Pfeffingen) – die beiden Duarte-Schwestern sind die brasilianische Antwort auf die Kardashian-Schwestern. Duarte lebt in einer Wohngemeinschaft mit Mitspielerin Valeria Benvenuti aus San Marino. Da sie bereits in Frankreich gespielt hat, beherrscht sie auch nahezu fliessend die französische Sprache. Sie bringt neben Glanz und Glamour auch einen grossen Ehrgeiz mit: „Wir wollen die NLB-Meisterschaft gewinnen und in die NLA aufsteigen! Es gefällt mir in Val-de-Travers, es ist sehr ruhig hier und umgeben von einer prachtvollen Natur – doch aktuell ist es mir draussen ein bisschen zu kalt…“ Über Weihnachten wird Duarte nach Portugal fliegen und in Nazaré mit ihrer Mutter und Schwester feiern.    

Volley1 fragt Souza: Wann spielt auch Barbara in Val-de-Travers? Souza cool: „Mal schauen, warten wir ab…“

Alannah: Die gebürtige Brasilianerin ist die Jüngste in der Mannschaft. Sie lebt im Bernbiet und fährt täglich nach Val-de-Travers ins Training. Volley1 weiss: Die Gründe dafür sind Trainer Luiz Souza und Renata Schmutz. Alannah lebt noch zuhause und wird von ihren umtriebigen Eltern voll und ganz unterstützt. Sie ist erst 17 Jahre alt und DIE Entdeckung dieser Saison – eine der vielversprechendsten Volleyballtalente hierzulande. Sie möchte wie Schmutz dereinst eine grosse Karriere machen. Brisant: Im Programmheft am Samstag war sie bei der Mannschaftsaufstellung bereits als „Alannah Schmutz“ aufgeführt…    

Souza ist zufrieden: „Alannah entwickelt sich gut. Es gibt in der Schweiz nicht viele Spielerinnen in diesem Alter, die auf diesem Level spielen.“

 In Val-de-Travers feiert man brasilianischen Karneval nicht nur im Sommer…

Volley1-Top 3: 1. Manoela Garcia Duarte (Val-de-Travers), 2. Renata Schmutz (Val-de-Travers), 3. Alannah (Val-de-Travers)

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