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EXKLUSIV! Das Volley1 All-Star-Team 2018 – Best of the Best

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167 Tage Meisterschaft – einige der 123 Spielerinnen ragten dabei heraus. Volley1 stellt pünktlich zum morgigen prestigeträchtigen Cupfinal in Fribourg ein All-Star-Team zusammen. Es ist auch eine Schweizerin berücksichtigt worden, die für Furore sorgt.

Pass:  Ana Antonijevic, Serbien, 30, Volero Zürich

Die Serbin spielt mit Volero Zürich in der Champions League (CL) und in der Meisterschaft stets auf absolutem Topniveau. Sie ist die „rechte Hand“ von Erfolgstrainer Avital Selinger und führte die Limmatstädterinnen in der CL ins Viertelfinale. Sie ist die Dirigentin im Volero-Spiel und wird zeitnah zu recht mit dem Volley1 Award „Most Valuable Player 2018“ ausgezeichnet.

Libero:  Silvia Popovic, Serbien, 32, Volero Zürich

Die Libero von Volero Zürich gehört auf ihrer Position zu den Besten der Welt – absolute Weltklasse! Auch in der CL hat sie überragend gespielt: Die Führungsspielerin geniesst in der Mannschaft von Volero hohes Ansehen, ihr Wort hat Gewicht. Sie fischt Bälle heraus, die für die meisten anderen Spielerinnen unerreichbar sind – und treibt so, so manchen Gegner zur Verzweiflung.

Mittelblock:   Kerley Becker, Brasilien, 31, TS Volley Düdingen

Die Brasilianerin ist eine wichtige Stütze im Spiel von Düdingen. Sie gehörte bereits in der deutschen Bundesliga bei den Roten Raben Vilsbiburg mitunter zu den besten Mittelblockerinnen der Liga. Becker ist für jede Mannschaft spielerisch und menschlich ein Gewinn. Ihre grössten Stärken sind neben der grossen Erfahrung ihre Spielintelligenz und Sprungkraft.

Mittelblock:   Mira Todorova, Bulgarien, 23, Volero Zürich

Die Bulgarin ist ein sicherer Wert am Netz von Volero Zürich. Sie hat die Fähigkeiten den Unterschied in einem Spiel auszumachen. Bei der Startniederlage gegen Kanti Schaffhausen sass Todorova noch auf der Tribüne, danach war sie jedoch unumstrittene Stammspielerin – auch in der Champions League. Ihre Stärken sind im Block sowie auch im kraftvollen Smashspiel. .

Diagonalangriff: Danielle Harbin, USA, 22, TS Volley Düdingen

Die Topskorerin von Düdingen ist die Überraschung der Saison. Sie ist immer hellwach, konzentriert und explodiert auf dem Spielfeld regelmässig. Ihre aussergewöhnliche Sprungkraft hat sie sich in der High-School in Alabama (USA) angeeignet, als sie lange Basketball gespielt hat. Abseits des Spielfelds ist sie eine ruhige, zurückhaltende Person. Sie wird dereinst in einer Topliga für Furore sorgen!

Aussenangriff:  Laura Unternährer, Schweiz, 24, Volero Zürich

Die Aussenangreiferin von Volero Zürich zeigt eine herausragende Saison: Volero-Topskorerin in der Meisterschaft und starke Champions League Auftritte. Keine Spielerin steigt so elegant in die Lüfte wie „Unti“. Ihre Spielqualität und ihr Charme machen die künftige Spielerin von Le Cannet (Frankreich) für die Medien und Fans zur perfekten Botschafterin des Schweizer Volleyballs. Gibt es vielleicht doch noch ein Nati-Comeback…?

Aussenangriff:  Alexandra Lazic, Schweden, 23, Volero Zürich

Die Schwedin hat eine schwierige Zeit hinter sich: Aufgrund eines familiären Schicksalsschlags hat sie in der ersten Saisonhälfte mehrere Spiele verpasst. Die Wende folgte im Champions League Spiel gegen das polnische Spitzenteam Rzeszow, als der blonde Engel Volero nahezu im Alleingang zurück auf die Erfolgsspur ballerte. Seither liefert sie national und international überragende Leistungen ab – chapeau!

 

Volley1 Awards 2018 – Best of the Best:

Most Valuable Player: Ana Antonijevic, Volero Zürich

Best Swiss Player: Laura Unternährer, Volero Zürich

Best Rookie: Korina Perkovac, Volley Luzern/Kanti Schaffhausen

Schweizer Cupfinal: Samstag, 31. März 2018, 13:25 Uhr, Volero Zürich- Viteos NUC.

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Champions League Kracher Minsk-Novara – Der Volley1 Vergleich

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Es ist das Spiel des Jahres!

Minchanka Minsk empfängt heute Abend (20.00 Uhr) in der Champions League den italienischen Meister Igor Gorgonzola Novara. Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Italienerinnen. Volley1 vergleicht die Stars vor dem heutigen Mega-Duell!

Die Meisterschaft dominiert Novara nach Belieben: 9 Spiele, 9 Siege, ungeschlagen, konkurrenzlos, spitze! Derweil hat Minsk letzte Woche mit dem Cupsieg erneut seine Übermacht in Weissrussland untermauert (Minsk spielt in der russischen Liga).

Volley1 vergleicht vor dem Mega-Duell die drei Schlüsselspieler beider Klubs: Stoliar gegen Egonu, Kalinovskaya gegen Chirichella und Kovalchuk gegen Piccinini. Wer hat wo Vorteile?

Stoliar gegen Egonu

Nadzeya Stoliar ist eine zentrale Figur im Minsker Spiel. Sie wird oft von ihren Mitspielerinnen gesucht und zählt mit ihrer enormen Sprungkraft zu den gefährlichsten Minchanka-Akteurinnen. An einem guten Tag kaum zu stoppen!

Paola Egonu gehört zweifellos zu den weltweit besten Volleyballerinnen. Nationaltrainer Timo Lippuner spricht gar von einem „Jahrhunderttalent“. Sie hat auch schon 40 Punkte erzielt. 

Kalinovskaya gegen Chirichella

Anna Kalinovskaya spielt eine bislang tadellose Saison. Sie gehörte bereits in der 1.Bundesliga bei Ladies in Black Aachen zu den gefürchtesten Mittelblockerinnen der Liga. Mit ihrem taktischen Spielverständnis und  Erfahrung  kann sie jede Gegnerin stoppen. 

Cristina Chirichella ist das Aushängeschild der italienischen Super-Nationalmannschaft. Sie ist Leaderin, Anführerin und unbestrittene Leistungsträgerin, für die das Prädikat „Weltklasse“ nicht zu hoch gegriffen ist.

Kovalchuk gegen Piccinini

Oksana Kovalchuk ist das Volleyball-Urgestein der Liga. Grosse Klasse wie die langjährige Nationalspielerin auch im Alter mit 39 Jahren immer noch abliefert– chapeau!

Francesca Piccinini ist altersmässig das Pendant bei Novara. Sie bestritt 408 Länderspiele und nahm viermal bei Olympischen Spielen für Italien teil. Im Jahr 2002 feierte sie mit dem Weltmeistertitel ihren grössten Titel.

Wer gewinnt in der Königsklasse? Die Wettanbieter favorisieren alle Novara mit 10-1. (Vielleicht macht das Mut: Vor 28 Jahren war Mike Tyson im Tokyo Dome gegen James ‚Buster‘ Douglas sogar 42-1 Favorit und unterlag sensationell durch KO in der 10.Runde.)

Der Countdown läuft…

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LUC bodigt auch Cheseaux! Mit Volleyball-Spektakel ins Cup-Viertelfinale

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Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Wer sagt denn, dass die Adventszeit ruhig und besinnlich ist: Lausanne UC deklassiert im Achtelfinale des Waadtländer Cup den VBC Cheseaux problemlos in drei Sätzen (25:17, 25:18, 25:17).   

Die Mannschaft von Trainer Pierre Pfefferle dominiert nicht nur die Meisterschaft nach Belieben, sondern trumpft nun auch im Cup noch gross auf. Auch der Traditionsverein Cheseaux kann die Überfliegerinnen von LUC nicht aufhalten. Rumms! Anstatt Siege gibt’s Hiebe von LUC…

Die Partie ist eine einseitige Sache: In allen drei Sätzen lässt LUC zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Trotzdem machten die Frauen von LUC dem Heimteam noch ein paar verfrühte Weihnachtsgeschenke in Form von unnötigen Fehlern. Ansonsten wäre das Resultat noch wesentlich höher aufgefallen.

Trainer Pfefferle wechselte mutig, gab auch den jüngeren und unerfahrenen Spielerinnen (beispielsweise Delphinia Al Hallali) wertvolle Spielzeit, die für deren Weiterentwicklung und Selbstvertrauen wichtig ist. Und er sendet so eine Botschaft an sein Team, dass jede Spielerin ein wichtiges Mosaikteilchen des Erfolgs ist!

Die grösste Herausforderung von LUC ist es trotz dem Klassenunterschied in der Meisterschaft und bisher im Waadtländer Cup die Konzentration zu jedem Zeitpunkt hoch zu halten. Der Durchmarsch von der vierten Liga in die zweite Liga und nächstes Jahr in die erste Liga scheint vorprogrammiert.

Weihnachten in Argentinien und im Wallis

Nach dem Spiel sagte Alana Blagojevic: „Wir hatten einige Hochs und Tiefs im Spiel, doch es macht Freude mit diesem Team zu spielen.“ Auch ihre jüngere Schwester Anja, die letzte Saison noch für Cheseaux (1. Liga) spielte und dieses Jahr im NLA-Team von Teemu Oksanen vorgesehen war, freute sich: „Ich fühle mich sehr wohl bei LUC, doch ich habe auch viele schöne Erinnerungen an diese Halle und an Cheseaux.“

Wer will dieses Team stoppen? Der Aufstieg in die zweite Liga scheint bereits nach der Meisterschafts-Hinrunde als perfekt – und nun bläst man zum Angriff auf den Titel (Waadtländer Cup)!

Libero Floriane Paschoud analysiert treffend: „Wir konzentrieren uns primär auf die Meisterschaft, der Waadtländer Cup ist für uns ein Bonus. Die anderen Mannschaften in der dritten Liga spielen teilweise gutes Volleyball, doch wir spielen eine Stufe drüber. Wir verfolgen unser langfristiges Ziel beharrlich und versuchen stets unsere beste Leistung abzurufen.“

Nun werden die Batterien über Weihnachten wieder aufgeladen, um im neuen Jahr wieder nahtlos dort anzuknüpfen, wo man dieses Jahr aufgehört hat. Angriffs-Ass Yiting Cao wird in Argentinien feiern, das Team-Küken Delphinia Al Hallali bei den Grosseltern im Wallis.

Joyeuses Fêtes de Noël à tous!

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Mega-Lausanne nicht zu stoppen: Halber Aufstieg schon perfekt!

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Spitzenreiter Lausanne UC bleibt nach dem souveränen 3:1 Sieg (25:27, 25:17, 25:22, 25:15) weiterhin ohne Niederlage.  

Die Frauen von Lausanne UC fegen durch die 3. Liga, räumen gnadenlos jeden Gegner aus dem Weg. Am Montagabend musste der VBC Pully dran glauben. Pierre Pfefferles Truppe machte dem Gegner zuerst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und feierte anschliessend im neunten Spiel den neunten Sieg!

Dieses Mega-Lausanne ist nicht zu stoppen – wann schicken die ersten Gegner die Punkte gleich mit der Post in die olympische Hauptstadt?

Die Haupteingänge blieben alle geschlossen, so gelangten eine Hand voll interessierte Volleyball-Afficionados nur durch einen Nebeneingang in die Sporthalle. Die Spielansetzung unter der Woche abends spät um 20.45 Uhr ist alles andere als glücklich gewählt – mehrere Spielerinnen waren darüber verärgert. Da braucht es mehr Fingerspitzengefühl bei der Spielansetzung…

Der Tabellenführer musste auf die Schwestern Alana und Anja Blagojevic sowie weiterhin die Langzeitverletzte Annaelle Cobo (alle Knieverletzung) verzichten.

Im ersten Satz legte LUC wie die Feuerwehr los, lag schnell mit zehn Punkten (17:7) in Front – doch dann schalteten Yiting Cao, Alexandra Sola, Aline Chacon und co. zwei Gänge zurück. Es schlichen sich zunehmend mehr unnötige Eigenfehler im Spiel des haushohen Favoriten ein, und man höre und staune… Pully holte sie doch tatsächlich noch den ersten Satz!

Geschenke erhalten die Freundschaft hatte sich LUC da wohl gedacht. „Pas de cadeaux, les filles!“ (Anm. d. Red. „Keine Geschenke, Mädels!“), rief die Mutter einer Spielerin – und damit es auch wirklich alle verstehen, auch in englischer Sprache „Christmas is over!“

Fertig lustig! Jetzt legte LUC nochmals eine Schippe drauf! 

In den folgenden Sätzen dominierte LUC wieder so deutlich, wie man es von Beginn weg erwartet hatte, derweil dem Heimteam und Tabellenvierten Pully mit zunehmender Spieldauer allmählich die Puste ausging. So beschenkte LUC den Gegner mit einem Satzgewinn und sich selbst mit einem 3-Punkte-Sieg! Mit durchschnittlicher Leistung zum Sieg – das nennt man Klasse!

Mittelblockerin Sonja Giger analysierte treffend: „Wir haben den Gegner zu Beginn sehr gut im  Griff gehabt – danach sind wir das Spiel streckenweise zu locker angegangen. Mit einer guten Defense und viel Kampfgeist haben sie dagegengehalten. Doch mit zunehmender Spieldauer sind wir aus dem Loch gekommen!“

Und Mathematik-Studentin Daniela Spadaro: „Das war nicht unser bestes Spiel, wir waren alle ziemlich müde. Doch Hauptsache wir konnten auch diesen Sieg einfahren. Morgen um 8.00 Uhr geht’s für mich an der Universität weiter…“

Der halbe Aufstieg ist perfekt! Nach der Hinrunde steht LUC mit 26 Punkten aus neun Spielen unangefochten einsam an der Tabellenspitze!

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