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EXKLUSIV! ER ist der verrückteste Volleyball-Fan der Schweiz!

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Er ist der verrückteste Volleyball-Fan der Schweiz – Luedin Krishna (29)!

Mit Trommel und Fahne reist er Volero Zürich zu allen Spielen hinterher und stellt sich selbst in der Champions League als Einziger neben eine Wand voller heissblütiger Fans der Gegner aus Frankreich und der Türkei. Exklusiv auf Volley1 erzählt er, welche Ratschläge er Volero-Patron Stav Jacobi auf Facebook gegeben hat, warum er im Nobelort Cannes auf der Strasse geschlafen hat und welche Volero-Spielerin er gerne zum Candle-Light-Dinner einladen möchte.

Volley1: Guten Tag Luedin Krishna, als verrücktester Volleyball-Fan der Schweiz haben Sie sich bereits einen Namen gemacht. Wie sind Sie zum Volero-Ultra geworden?

Luedin Krishna: Als Basler bin ich zuerst Fan vom FC Basel gewesen. Da ich selber als Libero Volleyball in einer Mixed-Liga bei Binningen spiele, bin ich im Jahr 2009 spontan zu einem Turnier mit Volero Zürich in der St. Jakobshalle in Basel gefahren. Es hat mir gefallen. Da habe ich mir spontan eine Trommel geschnappt und angefangen zu schreien. Bis dahin war Zeiler Köniz noch Schweizer Meister, das änderte sich, als ich erschienen bin – seither haben nur noch wir den Meistertitel gewonnen!

Volley1: Warum unterstützen Sie als Basler nicht Sm’Aesch Pfeffingen, sondern Volero Zürich?

Luedin Krishna: Das Logo von Volero Zürich hat mir am Anfang besser gefallen als das von Sm’Aesch Pfeffingen. Zum Glück habe ich mich nicht für Sm’Aesch Pfeffingen entschieden.

Volley1: Wenn Sie selber aktiv Volleyball spielen, haben Sie am üblichen Spieltag am Samstag nicht selber Match?

Luedin Krishna: Nein, wir spielen immer am Dienstag, was mir aufgrund der Champions League Spielen von Volero Zürich sehr ungelegen kommt. Ich habe mich entschieden, dass ich alle Heimspiele sowie die Auswärtspartie gegen ASPTT Mulhouse besuchen werde. Die Reisen nach Polen und Rumänien werde ich leider nicht antreten können.

„Ich habe in Cannes draussen auf der Strasse geschlafen.“

Volley1: Ihr Engagement für Volero Zürich ist bestimmt nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostspielig. Wie schaffen Sie das, was machen Sie beruflich?

Luedin Krishna: Ich bin Hilfsschreiner und beziehe eine IV-Rente. Doch finanziell muss ich schon genau schauen, wie ich das jeweils am besten anstelle. Die Trommel habe ich mit einem Kollegen gekauft. Besonders gerne erinnere ich mich an meinen Trip zum Champions League Spiel im südfranzösischen Nobelort Cannes. Ich bin mit dem TGV hingefahren und habe dort draussen auf der Strasse geschlafen. Aber so ist das eben: Wenn ich irgendwo hinreise, dann gebe ich immer alles für Volero…

Volley1: Haben Sie auch zu Hause alles im Volero-Stil mit Postern, Trikots und Fahnen eingerichtet – und schlafen Sie in Bettwäsche von Volero Zürich?

Luedin Krishna: Ich habe die Autogrammkarten der Spielerinnen aufgehängt. Aber ich habe fast alles von Volero Zürich, natürlich auch mehrere Trikots. Das wertvollste Trikot ist dasjenige mit der Nummer 2 meiner Lieblingsspielerin Alessandra Guerra. Doch Bettwäsche von Volero Zürich gibt es leider noch nicht…

Volley1: Wird ihre Freundin nicht eifersüchtig, wenn Sie für die Schönheiten von Volero fiebern? Oder sind Sie single?

Luedin Krishna: Ja, ich bin single seit 2003.

Volley1: Das ist schon eine Weile. Was sagt denn ihre Familie zu Ihrer Leidenschaft und Liebe für Volero Zürich?

Luedin Krishna: Mein Vater ist Kinderarzt, meine Mutter Spital-Betreuerin. Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder. Meine ältere Schwester versteht mich einigermassen. Sehen Sie, es wäre schwierig neben der Familie und Volero Zürich noch Zeit für eine Freundin zu haben. Wenn ich mal bei der Familie bin, spreche ich eigentlich nur von Volero und der Arbeit.

Volley1: Hand aufs Herz, haben Sie schon mal eine Spielerin um ein Date gebeten?

Luedin Krishna: Nein, das Problem ist, dass ich kein Englisch spreche und auch distanzmässig zu weit entfernt wohne.

Volley1: Mit Laura Unternährer, Julie Lengweiler und Gabi Schottroff stehen auch drei attraktive Schweizer Mädels im Kader. Da würde es keine Sprachbarriere geben.

Luedin Krishna: Ja, da haben Sie recht. Mein Bruder Dominic ist vor kurzem Vater geworden und wohnt im gleichen Block wie Laura, Julie und Gabi. Vielleicht werde ich ihnen mal spontan einen Überraschungsbesuch abstatten. Aber eigentlich sprechen mich eher die ausländischen Spielerinnen an.

„Ein Candle-Light-Dinner am liebsten mit Alexandra Lazic“

Volley1: Welche Spielerin von Volero Zürich würden Sie denn am Liebsten zum Candle-Light-Dinner einladen?

Luedin Krishna: Sicher Alexandra Lazic! Ich kenne Sie seit langem und habe sie bereits gesehen, als sie noch beim RC Cannes gespielt hat. Sie ist bildhübsch. Ich habe mir schon damals gedacht, wann kommt diese tolle Frau zu Volero Zürich…

Volley1: Würden Sie nicht gerne mit den Spielerinnen im edlen Volero-Bus mitfahren anstatt mit Sack und Pack in den überfüllten Zügen zu den Auswärtsspielen zu reisen?  

Luedin Krishna: Doch natürlich. ich habe auch schon den Bus-Chauffeur gefragt, doch er meinte zu mir, dass er keinen Platz habe. Aber vielleicht können Sie ja für mich bei Stav Jacobi nachfragen, ob ich mal eine Saison mitfahren darf.

Volley1: Das werde ich gerne machen. Er wird sich bestimmt freuen…  

Luedin Krishna: Ja das wäre mein Traum! Aber ich verstehe auch, dass dies schon ziemlich persönlich ist – und wenn die Spielerinnen sich auf den Sitzen zum Schlafen hinlegen, gibt’s vielleicht effektiv keinen Platz mehr.

Volley1: Welche Spielerin überzeugt Sie diese Saison am meisten?

Luedin Krishna: Da sage ich Mira Todorova. Sie ist ein kleines Wundermädchen, das die Bälle lesen kann. Sie hat enorme Fortschritte gemacht und sticht aus der Mannschaft heraus. Enttäuscht bin ich darüber, dass eine meiner Lieblingsspielerinnen Tiamaari Sievänen nicht mehr Spielzeit erhält. Ich habe lange  gewartet bis eine solch tolle Frau als Libera zu uns kommt. Sie ist 1,68m gross und ich einen Zentimeter grösser. Ich denke, wenn sie spielen würde, läuft mehr im Volero-Spiel.

Volley1: Was halten Sie vom ehemaligen Startrainer Anderson Rodrigues?

Luedin Krishna: Er ist ein netter Mann, er hat mir „Hallo“ gesagt. Er kommt sympathisch rüber.

„Ich habe Stav Jacobi auf Facebook Ratschläge gegeben“

Volley1: Volero Zürich hat diese Saison bereits drei Spiele verloren. Wo liegen Ihrer Meinung nach die Probleme?

Luedin Krishna: Die Mannschaft letztes Jahr war natürlich sportlich höher einzustufen. Ich hätte mir gewünscht, dass das Budget ein bisschen höher ist, doch das scheint schwierig zu sein. Ich habe aber Stav Jacobi auf Facebook als Ratschlag geschrieben, dass die vier Puzzle-Teile Psyche, Stärke, Laufen und Balleinschätzung reifen müssen. Aber dank Jacobi hat Volero überhaupt eine solche tolle Mannschaft. Ich habe gelesen, dass es bei Volero Zürich eine Krisensitzung im Medizinballraum gab, die jedoch nur zwölf Minuten dauerte. Ich denke, bei weiteren Niederlagen muss Volero handeln.

„Rosir Calderon Diaz spielt falsch, ohne Risiko“

Volley1: Auf welche Spielerinnen würden Sie den als Präsident von Volero Zürich gerne verzichten?

Luedin Krishna: Eine schwierige Frage, aber vermutlich Silvija Popovic, Ljubica Milojevic und Anastasia Kornienko. Ich kenne die beiden Letztgenannten nicht, aber die russischen Spielerinnen lachen nie. Und Rosir Calderon Diaz als alleinige Spitze ist irgendwie komisch. Sie spielt falsch und müsste mehr Risiko nehmen.

Volley1: Wieviele Mitglieder hat der Fanclub von Volero Zürich aktuell? Und welches sind die Lieblingsspielerinnen Deiner Fanclub-Kollegen?

Luedin Krishna: Der Fanclub wurde 2015 gegründet und zählt aktuell ungefähr 25 Mitglieder. Nicht alle Mitglieder kommen regelmässig zu den Spielen. Ich bin der Einzige, der überall hinfährt, weil ich es einfach toll finde, dass ich dabei sein darf. Ich will unbedingt nochmals eine Volero-Meisterparty mit den Spielerinnen feiern! Und: Die Lieblingsspielerinnen meiner Kollegen sind Unti, Lazic, Schottroff und Sievänen. Welches sind denn eigentlich Ihre Lieblingsspielerinnen…?

Volley1: Vielen Dank für das spannende Gespräch. Volley1 wünscht Ihnen weiterhin viel Spass und Freude mit Volero Zürich!

Resultat:

Zesar Volleyball Franches-Montagnes – Volero Zürich 16:25, 19:25, 23:25

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Ehre, wem Ehre gebührt: Volley1-Awards neu für Frauen und Männer

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Der Volleyball-Hammer! Auch dieses Jahr werden die besten Spieler mit den Volley1-Awards für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Nach dem grossen Erfolg im vergangenen Jahr wird Volley1 in Zusammenarbeit mit Mitch’s Volley TV die Awards neu auch für Männer vergeben. Zudem wird künftig auch ligaübergreifend ein Volley1-Special Award für besonderes Engagement im Volleyball verliehen.

Folgende Awards werden am Ende der Saison vergeben:

  • Most Valuable Player
  • Best Swiss Player
  • Rookie of the Year
  • Volley1 Special Award

Kurt Wick, Vize-Präsident von Lindaren Volley Amriswil, freut sich: „Die Schweiz benötigt ausgezeichnete Volleyballerinnen und Volleyballer! Innovative Ideen bringen das Schweizer Volleyball weiter.“

Die Preisträger der vergangenen Saison waren Ana Antonijevic (MVP, Fenerbahce Istanbul), Laura Unternährer (Best Swiss Player, Volero Le Cannet) und Korina Perkovac (Rookie of the Year, Kanti Schaffhausen).

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Ersteigern Sie das Volleyballtrikot von Dora Grozer

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Ersteigern Sie das Trikot der spektakulärsten Spielerin Dora Grozer!

Wer dieses Trikot anfasst, spürt den Glanz & Glamour der Volleyballattraktion der höchsten Liga. Und Sie können es exklusiv bei Volley1 ersteigern.

Dora Grozer (22) stammt aus einer ungarisch-deutschen Volleyballer-Familie: Sowohl ihr Vater Georg Grozer senior als auch ihr Bruder Georg Grozer junior waren ungarische und deutsche Nationalspieler, spielten u.a. in der Bundesliga und wurden Volleyballer des Jahres.

Grozer spielte in der Bundesliga für Ladies in Black Aachen, mit denen sie 2015 das Finale im DVV-Pokal erreichte, das knapp mit 2:3 gegen Allianz MTV Stuttgart verloren ging. 2016 wechselte Grozer zum Ligakonkurrenten 1. VC Wiesbaden, mit dem sie 2017 den 3. Platz belegte. Zudem zählt sie auch zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft.

Das wär doch was: Sie kreuzen auf dem Volleyballcourt im Trikot von Dora auf. Oder Sie beeindrucken Ihre Gäste, indem sie das Trikot in Ihrem Vereinslokal an die Wand hängen.

Ab sofort können Sie sich das Trikot der spektakulärsten NLA-Spielerin Dora Grozer ersteigern. Der Meistbietende erhält zudem von Volley1 zwei Eintrittskarten zu einem beliebigen Meisterschaftsspiel von Grozer. Das Trikot ist neuwertig und von Grozer handsigniert. Der Erlös der Auktion kommt vollumfänglich einer sozialen Institution für Kinder zugute.

Das höchste Angebot wird jeweils fortlaufend hier publiziert: Startgebot CHF 100.-

Die Auktion endet am Samstag, 29. Dezember 2018.

Bieten Sie mit!

Zu ersteigern unter o_duetschler@hotmail.com

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1. Spiel, 1. Titel! Lauren Bertolacci führt NUC zum grössten Erfolg der Vereinsgeschichte

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Glückwunsch an Neuchatel UC! Mit einer 3:1-Machtdemonstration gegen Sm’Aesch Pfeffingen führt Trainerin Lauren Bertolacci ihre Hammerladies mit Frauenpower zum grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte und in die grossen Fussstapfen von Volero Zürich.

DER 1. TITEL DER VEREINSGESCHICHTE – NEUCHATEL DREHT DURCH!

Die überragende Spielerin eines überragenden Spiels: Tia Scambray (22)! NUCs Super-Aussenangreiferin drückt dem 3:1-Spektakel (22:25, 25:22, 25:20, 25:20) gegen Sm’Aesch Pfeffingen ihren Stempel auf. Mit Power ballert sie ihr Team in einem Wahnsinns-Spiel zum ersten Titel.

Scambray wird zu Neuchatels Punkte-Maschine. Im Sommer lockte Lauren Bertolacci die ehemalige US-Nationalspielerin (Junioren) vom College-Team der University Washington Huskies an den Neuenburgersee. Ein Glücksfall für NUC, das solange auf einen Titel warten musste!

DER ORANGE SIEGESRAUSCH!

Scambray: „Grossartig, ich bin so glücklich! Das ist einer der grössten Momente in meiner bisherigen Karriere. Wir wollen diese Saison das Triple gewinnen. Doch heute Abend werden wir feiern und uns auch ein Glas Wein oder Prosecco gönnen…“

Unmittelbar nach dem grössten Triumph ihrer Karriere verschwand Bertolacci in den Katakomben. Sie genoss den Moment im Stillen, verriet Volley1: „Ich habe gerade mit einer guten Freundin telefoniert und bereits Gratulations-SMS von meiner Familie erhalten. Ein unheimlich schöner Moment für mich und die ganze Mannschaft!“

Folgt nun gar das Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup)? Bertolacci war die einzige Trainerin, die bei der grossen Volley1-Umfrage „Wer holt sich den Meistertitel?“ auf ihr Team tippte. Nun hat die Powerlady geliefert, bereits im ersten Ernstkampf den ersten Titel geholt – und gezeigt, dass sie künftig auch für höhere Aufgaben bereit ist.

Zum hartnäckigen Gerücht, dass Bertolacci bei einem allfälligen Rücktritt von Nationaltrainer Timo Lippuner nach der Europameisterschaft oder Universiade in der Topposition ist, äussert sich nun erstmals Anne-Sylvie Monnet: „Lauren hat bei den Männern gute Arbeit gemacht, die Rückmeldungen seitens der Spieler waren sehr positiv. Sie ist eine mögliche Kandidatin auf den Nationaltrainer-Posten in der Zukunft!“

Lauren, der Titel-Hamster! Wenn Bertolacci weiter derart überzeugende Arbeit macht und Scambray weiterhin so knipst, darf Neuchatel zurecht vom Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup) träumen.  Sieht alles nach einer Traumbeziehung aus zwischen Neuchatel und Power-Lauren! Félicitation, NUC!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (NUC), 2. Kyra Holt (NUC), 3. Livia Zaugg (Sm’Aesch Pfeffingen)

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