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Kopf hoch, Sm’Aesch Pfeffingen! Wir leiden und weinen mit euch

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Sm’Aesch Pfeffingen geht die Puste aus! Die Girls erwischen einen rabenschwarzen Tag und werden im CEV Volleyball Cup von Mladost Zagreb in glatt vier Sätzen (28:26, 20:25, 18:25, 16:25) vom Platz gefegt!

Nach den überzeugenden Auftritten in der Meisterschaft mit 13 Siegen aus 13 Spielen ist in Aesch die Volleyball Euphorie ausgebrochen. Auf nationalem Parkett ist Sm’Aesch bereits Spitze – jetzt wollen die Girls von Trainer Andi Vollmer Europa erobern!

Das MZH Löhrenacker in Aesch ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Es scheint, als dass das ganze Dorf auf den Beinen ist. Die Leute stehen hinter Sm’Aesch, die Leute lieben Sm’Aesch. Diese Mannschaft lässt keinen kalt: Am Eingang bei der Kasse verkauft ein amüsierter Samichlaus mit einem Schmutzli Vereinsschale. Es bleibt zu hoffen, dass der Schmutzli nicht in der Garderobe von Sm’Aesch Pfeffingen vorbeischaut…

Los geht’s mit der Euroschlacht!

Der 1. Satz bleibt bis zum Schluss völlig ausgeglichen und hart umkämpft. Eine Zitterpartie, die alle auf und neben dem Platz Nerven kostet. Die kanadische Mittelblockerin Jazmine White sorgt mit einem Monsterblock dafür, dass die Kroatinnen das Gefühl haben könnten, die Eigernordwand steht in Aesch. Puh, Sm’Aesch hat den Satz in der Tasche – 28:26!

Im 2. Satz hat Sm’Aesch gegen Satzende einen Hänger. Eine Punkteführung von 18:13 geben die Ladies leichtfertig noch aus der Hand. Mladost Zagreb holt sich den Satz 25:20. Flattern bei SM’Aesch die Nerven? Ist nun Zittern angesagt? Ja, leider.

Auch im 3. Satz wirkt Sm’Aesch angeschlagen. Machen sich die (zu) vielen Spiele bemerkbar, die Sm‘Aesch mit einer kleinen Spielerdecke bewältigen muss? Es ist der Wurm drin: In der Küche gehen die Sandwiches aus, auf dem Spielfeld geht dem Team von Andi Vollmer die Puste aus. Mist! Auch dieser Satz ist mit 18:25 futsch.

Im 4. Satz liegt Mladost Zagreb auch die meiste Zeit in Führung. Sm’Aesch begeht im Kollektiv zuviele ungewohnte und unnötige Fehler – die Mannschaft kann die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Es scheint, als sei die Last des Drucks (noch) zu gross. Um 21:52 verwerten die Kroatinnen den Matchball – die Niederlage ist besiegelt – 16:25. Schade!

Volley1 fordert: Kämpft, leidet und werdet Eurofighterinnen!

Zuspielerin: Kapitän Tess von Piekartz ist das Herzstück der Mannschaft und führt Regie. Die „kleine freche Holländerin“ (Zitat Trainer Andi Vollmer) ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine wichtige Säule von Sm’Aesch. Sie muss nun ihre Mitspielerinnen mitreissen und ihre Führungsqualitäten zeigen…

Tess von Piekartz sagt Volley1: „Ich finde es gut, dass wir verloren haben. Aus dieser Niederlage können wir viel lernen. Wir müssen uns mental gut auf das nächste Spiele vorbereiten. Dann habe ich volles Vertrauen, dass wir noch zu Eurofighterinnen werden!“

Mittelblock: Mit Jazmine White und Madlaina Matter stehen zwei erfahrene Mittelblockerinnen am Netz, die so manches Geschoss entschärfen. Es versteht sich von selbst, dass Matter auch für die Schweizer Nationalmannschaft eine Bereicherung ist. In der aktuellen Form ist sie auch in der EM-Qualifikation gegen Kroatien, Österreich und Albanien in der Starting Six von Timo Lippuner gesetzt. „Wir haben zu nervös gespielt. Ich bin sicher, das werden wir in Zagreb drehen“, sagt Matter.

Aussenangriff: Die Amerikanerin Nicole Walch und Anu Ennok sind sichere Werte im Aussenangriff. Besonders erfreulich auch, dass sich die Nationalspielerin Maja Storck immer mehr zur absoluten Leistungsträgerin entwickelt. Sie verfügt über ein ausgeprägtes Spielverständnis und kann das Spiel sehr gut lesen. Und die bildhübsche Livia Zaugg, die auch ein Kindertraining leitet, fügt sich problemlos ins Team ein. Wenn alle nochmals eine Schippe drauflegen, dann ist für Sm’Aesch noch nichts verloren.

Kopf hoch, Sm’Aesch Pfeffingen – wir leiden und weinen mit euch!

 

Champions League:

CSM Alba Volley Blaj (Rumänien) – Volero Zürich 3:1 (24:26, 22:25, 26:24, 22:25)

CEV Volleyball Cup:

TS Volley Düdingen – Hapoel Kfar Saba (Israel) 3:1 (25:21, 25:9, 20:25, 25:11)

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1 Comment

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  1. Martin

    13. Dezember 2017 at 21:50

    Schade. Aber Danke für den prompten Spielbericht!

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Ehre, wem Ehre gebührt: Volley1-Awards neu für Frauen und Männer

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Der Volleyball-Hammer! Auch dieses Jahr werden die besten Spieler mit den Volley1-Awards für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Nach dem grossen Erfolg im vergangenen Jahr wird Volley1 in Zusammenarbeit mit Mitch’s Volley TV die Awards neu auch für Männer vergeben. Zudem wird künftig auch ligaübergreifend ein Volley1-Special Award für besonderes Engagement im Volleyball verliehen.

Folgende Awards werden am Ende der Saison vergeben:

  • Most Valuable Player
  • Best Swiss Player
  • Rookie of the Year
  • Volley1 Special Award

Kurt Wick, Vize-Präsident von Lindaren Volley Amriswil, freut sich: „Die Schweiz benötigt ausgezeichnete Volleyballerinnen und Volleyballer! Innovative Ideen bringen das Schweizer Volleyball weiter.“

Die Preisträger der vergangenen Saison waren Ana Antonijevic (MVP, Fenerbahce Istanbul), Laura Unternährer (Best Swiss Player, Volero Le Cannet) und Korina Perkovac (Rookie of the Year, Kanti Schaffhausen).

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Ersteigern Sie das Volleyballtrikot von Dora Grozer

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Ersteigern Sie das Trikot der spektakulärsten Spielerin Dora Grozer!

Wer dieses Trikot anfasst, spürt den Glanz & Glamour der Volleyballattraktion der höchsten Liga. Und Sie können es exklusiv bei Volley1 ersteigern.

Dora Grozer (22) stammt aus einer ungarisch-deutschen Volleyballer-Familie: Sowohl ihr Vater Georg Grozer senior als auch ihr Bruder Georg Grozer junior waren ungarische und deutsche Nationalspieler, spielten u.a. in der Bundesliga und wurden Volleyballer des Jahres.

Grozer spielte in der Bundesliga für Ladies in Black Aachen, mit denen sie 2015 das Finale im DVV-Pokal erreichte, das knapp mit 2:3 gegen Allianz MTV Stuttgart verloren ging. 2016 wechselte Grozer zum Ligakonkurrenten 1. VC Wiesbaden, mit dem sie 2017 den 3. Platz belegte. Zudem zählt sie auch zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft.

Das wär doch was: Sie kreuzen auf dem Volleyballcourt im Trikot von Dora auf. Oder Sie beeindrucken Ihre Gäste, indem sie das Trikot in Ihrem Vereinslokal an die Wand hängen.

Ab sofort können Sie sich das Trikot der spektakulärsten NLA-Spielerin Dora Grozer ersteigern. Der Meistbietende erhält zudem von Volley1 zwei Eintrittskarten zu einem beliebigen Meisterschaftsspiel von Grozer. Das Trikot ist neuwertig und von Grozer handsigniert. Der Erlös der Auktion kommt vollumfänglich einer sozialen Institution für Kinder zugute.

Das höchste Angebot wird jeweils fortlaufend hier publiziert: Startgebot CHF 100.-

Die Auktion endet am Samstag, 29. Dezember 2018.

Bieten Sie mit!

Zu ersteigern unter o_duetschler@hotmail.com

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1. Spiel, 1. Titel! Lauren Bertolacci führt NUC zum grössten Erfolg der Vereinsgeschichte

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Glückwunsch an Neuchatel UC! Mit einer 3:1-Machtdemonstration gegen Sm’Aesch Pfeffingen führt Trainerin Lauren Bertolacci ihre Hammerladies mit Frauenpower zum grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte und in die grossen Fussstapfen von Volero Zürich.

DER 1. TITEL DER VEREINSGESCHICHTE – NEUCHATEL DREHT DURCH!

Die überragende Spielerin eines überragenden Spiels: Tia Scambray (22)! NUCs Super-Aussenangreiferin drückt dem 3:1-Spektakel (22:25, 25:22, 25:20, 25:20) gegen Sm’Aesch Pfeffingen ihren Stempel auf. Mit Power ballert sie ihr Team in einem Wahnsinns-Spiel zum ersten Titel.

Scambray wird zu Neuchatels Punkte-Maschine. Im Sommer lockte Lauren Bertolacci die ehemalige US-Nationalspielerin (Junioren) vom College-Team der University Washington Huskies an den Neuenburgersee. Ein Glücksfall für NUC, das solange auf einen Titel warten musste!

DER ORANGE SIEGESRAUSCH!

Scambray: „Grossartig, ich bin so glücklich! Das ist einer der grössten Momente in meiner bisherigen Karriere. Wir wollen diese Saison das Triple gewinnen. Doch heute Abend werden wir feiern und uns auch ein Glas Wein oder Prosecco gönnen…“

Unmittelbar nach dem grössten Triumph ihrer Karriere verschwand Bertolacci in den Katakomben. Sie genoss den Moment im Stillen, verriet Volley1: „Ich habe gerade mit einer guten Freundin telefoniert und bereits Gratulations-SMS von meiner Familie erhalten. Ein unheimlich schöner Moment für mich und die ganze Mannschaft!“

Folgt nun gar das Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup)? Bertolacci war die einzige Trainerin, die bei der grossen Volley1-Umfrage „Wer holt sich den Meistertitel?“ auf ihr Team tippte. Nun hat die Powerlady geliefert, bereits im ersten Ernstkampf den ersten Titel geholt – und gezeigt, dass sie künftig auch für höhere Aufgaben bereit ist.

Zum hartnäckigen Gerücht, dass Bertolacci bei einem allfälligen Rücktritt von Nationaltrainer Timo Lippuner nach der Europameisterschaft oder Universiade in der Topposition ist, äussert sich nun erstmals Anne-Sylvie Monnet: „Lauren hat bei den Männern gute Arbeit gemacht, die Rückmeldungen seitens der Spieler waren sehr positiv. Sie ist eine mögliche Kandidatin auf den Nationaltrainer-Posten in der Zukunft!“

Lauren, der Titel-Hamster! Wenn Bertolacci weiter derart überzeugende Arbeit macht und Scambray weiterhin so knipst, darf Neuchatel zurecht vom Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup) träumen.  Sieht alles nach einer Traumbeziehung aus zwischen Neuchatel und Power-Lauren! Félicitation, NUC!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (NUC), 2. Kyra Holt (NUC), 3. Livia Zaugg (Sm’Aesch Pfeffingen)

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