Connect with us

Nationalliga

Merci Neuchâtel UC! Ihr seid unsere Cupsieger der Herzen!

Published

on

Mit diesem Auftritt ist Neuchâtel UC der Cupsieger der Herzen: Die orange Wand der Superfans, die Klasse von Zuspielerin Morgan Bergren (24) und die Glückstränen von Mandy Wigger (30)!

Der Traum vom Cupsieg ist vorbei. Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen! Diese Superfans sind einzigartig! Eine solche orange Wand hat man in der Schweiz zuletzt während der Fussball-Europameisterschaft vor zehn Jahren bei den Spielen von Holland gesehen. Hunderte NUC-Fans feiern ihre Mannschaft im Cupfinale. Die Anhänger singen, tanzen, schwenken Fahnen und skandieren lautstark „Ici c’est NUC!“ Die Tribüne in Fribourg färbt sich angesichts der Menschenmassen, die T-Shirts und Hüte tragen, in Windeseile orange. Bei diesem Verein wird marketingmässig vorbildliche Pionierarbeit für das Schweizer Volleyball geleistet – chapeau!

Morgan Bergrens Traum

Eine Spielerin, die dem Zuschauer sofort ins Auge springt, ist Morgan Bergren. Die Amerikanerin mit schwedischen Vorfahren hat als Zuspielerin feine Hände wie ein Pianist. Dabei steht die ausgebildete Sportlehrerin aus Indiana musikalisch eher auf Countrymusik. Sie lebt in einer Wohngemeinschaft mit ihrer besten Freundin Cassidy Pickrell, die ebenfalls bei NUC unter Vertrag ist. Die Beiden unternehmen viel zusammen, gehen shoppen, mögen es zu reisen und die Schweiz zu erkunden.

„Dieser Cupfinal hat mir unheimlich Spass gemacht! Die tolle Atmosphäre, die vielen Fans, das ist ein spezieller Tag in meiner Karriere. Ich fühle mich hier in der Schweiz sehr wohl, auch wenn es mit dem Französischlernen noch nicht so richtig geklappt hat“, lacht Bergren.

Angefangen mit Volleyball hat die bildhübsche Zuspielerin im zarten Alter von sechs Jahren in der Schule. Ihr Vater Dan arbeitet als Pferdetrainer, spielte früher Eishockey und wurde dank Tochter Morgan derart vom Volleyballvirus gepackt, dass er mittlerweile auch selber mehrere Volleyball-Mannschaften trainiert. Morgans Mutter ist Lehrerin, hat selber nie Leistungssport gemacht. „Sie war früher Cheerleaderin“, schmunzelt Bergren, „vielleicht habe ich meine Energie von ihr geerbt.“ Komplettiert wird Morgans Familie mit der jüngeren Schwester Madison.

Bevor Bergren in die Schweiz zu NUC kam, spielte die sympathische Frohnatur ein halbes Jahr in Schweden bei Svedala. Sie wird nächste Saison voraussichtlich nicht mehr bei NUC spielen und steht bei anderen NLA-Vereinen ganz oben auf der Wunschliste. Wenn sie weiter derart überragend spielt, darf sie den Traum von einer Selektion ins US-Nationalteam auch weiterhin träumen. Yes, Morgan can!

Mandy Wiggers Glückstränen

Besonders speziell war der Cupfinal auch für Mandy Wigger, die nach der Saison ihre langjährige erfolgreiche Karriere beenden und sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwenden wird. Auch in ihrem letzten Finalspiel hat sie wie immer nochmals alles gegeben und wurde nach dem Spiel mit dem goldenen Ball als beste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet. Die zahlreichen Schlachtenbummler von NUC feiern ihre kämpferische Diagonalangreiferin frenetisch. Daraufhin wird Wigger von ihren Gefühlen komplett übermannt und weint auf dem Spielfeld Tränen des Glücks!

„Mir ist in diesem Moment die ganze Karriere durch den Kopf gegangen. Wenn ich könnte, würde ich noch 50 Saisons anhängen, doch ich habe überall Schmerzen“, erklärte Wigger Volley1.

Sie hat in ihrer Karriere unzählige Titel gewonnen: 3x Meister, 4x Cupsieger, 2x Supercupsieger. Auch in der Nationalmannschaft war sie als Kapitänin unter Trainerin Svetlana Ilic in spielerischer und menschlicher Hinsicht stets eine grosse Stütze für die Mannschaft. Ein sicherer Wert und eine vorbildliche Spielerin, an der sich die Jungen aufrichten konnten. Sie wird künftig als Coach eine Herren-Mannschaft in der 1. Liga trainieren.

Auch Volero-Boss Stav Jacobi würdigt Wiggers Verdienste: „Mandy Wigger ist eine schillernde Persönlichkeit in der Schweizer Volleyballszene. Sie hat eine tolle Karriere gemacht, die leider oftmals durch Verletzungen überschattet wurde. Sie ist eine der Spielerinnen, die massgeblichen Anteil daran haben, dass sich das Volleyball hierzulande in den letzten Jahren weiterentwickelt hat!“

Am späten Abend haben sich Spielerinnen und Fans von NUC in der Heimstätte Salle de la Riveraine zum gemeinsamen Abendessen versammelt.

Continue Reading
Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nationalliga

Beyoncé-Double ballert Sm’Aesch Pfeffingen an Tabellenspitze

Published

on

25:16, 25:20, 25: 21! Sm’Aesch Pfeffingen ist zurück auf dem Leaderthron! Der Kronfavorit auf den Meistertitel (Anm. d. Red. Volley1-Umfrage bei NLA-Trainern) Kanti Schaffhausen wurde kalt geduscht…

Wenn die Zuschauer schon vor dem ersten Volleyball-Bier das Gefühl haben doppelt zu sehen – dann können sie sich beruhigt in ihren Sitz fallen lassen. Die Frau, die dem amerikanischen Megastar Beyoncé so sehr ähnelt, heisst Jessica Ventura (27). Besser bekannt als das Beyoncé-Double aus Brasilien.

Frisur, Kleidungsstil – sogar eine edle Designer-Sonnenbrille wie Beyoncé trägt Ventura auf der Nase. Nur beim Ruhm und den finanziellen Einnahmen liegen Ventura und Beyoncé weit auseinander…

Die Brasilianerin schwärmt vom Superstar: „Beyoncé ist einfach wunderschön. Mit ihr verglichen zu werden, ist eine grosse Ehre. Ich mag ihre Musik, dazu die grandiose Show und das Spektakel!“

Aber wie gefährlich ist das Beyoncé-Double für die Gegner?

Bei Sm’Aesch Pfeffingen gehört die routinierte Diagonalangreiferin zu den Teamstützen. Eine enorme Sprungkraft, eine vorzügliche Technik und ein bodenständiges Auftreten, machen sie zur kompletten Allrounderin. Sie liebt Kino, Tanzen, Karneval und hat zuletzt in Italien für die Vereine Omia Volley 88 und Marsala gespielt.

Trainer Andi Vollmer heute freudig: „Jessica spielt immer gegen Schaffhausen richtig stark. Dieser Gegner scheint ihr zu liegen – offenbar liebt sie Schaffhausen!“ Bereits vor der Saison lobte sie Vollmer über den Klee: „Sie ist eine erfahrene Spielerin, die Emotionen ins Spiel reinbringt. Diese brasilianische Mentalität tut meiner Mannschaft gut!“

Jessica Ventura zu Volley1 cool: „Wir haben gegen den Favoriten ruhig gespielt, waren im Block solid. Jetzt muss ich duschen gehen und danach gibt’s Käsefondue zum Abendessen – ich liebe es!“

Beyoncé erhielt für ihren Song „Crazy in Love“ einst den begehrten Grammy-Award. Wenn ihr Double weiter so rockt, liebt man auch SIE in Aesch genauso verrückt…

Nebenbei: Powerlady Dora Grozer überzeugt mit einem brillanten Auftritt und die 16-jährige Annalea Maeder ersetzt die verletzte Taylor Tashima vorzüglich.

Volley1-Top 3: 1. Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Jessica Ventura (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Annalea Maeder (Sm’Aesch Pfeffingen)

 

Continue Reading

Nationalliga

5-Satz-Krimi! VFM verliert Derby und fühlt sich trotzdem gut

Published

on

Das Derby zwischen Volleyball Franches-Montagnes (VFM) und Viteos NUC in Rossemaison wird erst im Tiebreak entschieden. Das Team von Coach Lauren Bertolacci kann den 5-Satz-Krimi (23:25, 29:27, 25:22, 14:25, 10:15) schliesslich knapp für sich entscheiden!

Das Spiel hätte eigentlich zwei Sieger verdient gehabt. Beide Teams lieferten sich von Beginn weg einen offenen Schlagabtausch und jagten jedem Ball hinterher. So war das Derby zwischen zwei ebenbürtigen Teams bis zum Schluss völlig offen. Auf Seiten der Jurassierinnen glänzten vor allem die Zuspielerin Jurja Vlasic (Kroatien) sowie im Angriff Nada Mitrovic (Serbien). Auf Seiten der Gäste waren einmal mehr die Amerikanerinnen Kyra Holt und Tia Scambray besonders gut aufgelegt.

Das Derby-Spektakel: Heisser Fight auf dem Feld, Bombenstimmung auf den Zuschauerrängen!

Auf den Zuschauerrängen feuerte der berüchtigte VFM-Fanclub mit Vorsänger Fabian Zürcher das Heimteam mit Hupe und Trommel pausenlos an. Mitten im Fanblock mit VFM-Schal sass auch der ehemalige Vereinspräsident Loic Chapuis. Es wurde eine Runde Bier spendiert – dazu gesungen, gelacht und gefeiert…

Doch nach einem Servicewinner im Tiebreak von Julie Lengweiler war die Derby-Pleite von VFM amtlich.

Nada Mitrovic zu Volley1: „Wir haben noch zu wenig konstant gespielt, doch trotzdem fühle ich mich gut – heute wäre auch ein Sieg drin gelegen!“

Brisant: Im Rahmen eines Besuches des Meisterschaftsspiel in der russischen Liga zwischen Champions League-Teilnehmer  Minchanka Minsk und St. Petersburg wurde Volley1 mehrfach auf Natalia Cukseeva angesprochen. Die deutsche Topskorerin in den Reihen von VFM geniesst dort immer noch einen hervorragenden Ruf.

Angesprochen auf ihr Topskorerin-Trikot meinte die ehemalige U20-Weltmeisterin (2009): „Eigentlich weiss ich gar nicht so recht, wie ich zu diesem Trikot gekommen bin…“ Typisch Cukseeva – einfach eine bodenständig und sympathische Person!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (Viteos NUC), 2. Kyra Holt (Viteos NUC), 3. Nada Mitrovic (VFM)

Continue Reading

Nationalliga

Renata, Alannah und Manoela lassen VdT vom NLA-Aufstieg träumen!

Published

on

Playoffkampf in Gerlafingen, Aufatmen in Val-de-Travers!

Die Samba-Girls von Val-de-Travers feiern gegen den VBC Gerlafingen einen Drei-Punkte-Erfolg und klettern auf einen Playoffplatz. Trainer Luiz Souza setzte gleich vier (!) Brasilianerinnen ein, welche für den Unterschied sorgten.  

25:21, 28:26, 25:13 – Val-de-Travers stösst Gerlafingen aus den Playoffrängen!

Das Spiel ist zu Beginn über weite Strecken ausgeglichen, Gerlafingen scheint näher am Satzgewinn zu sein. Doch kurz vor dem Ziel kann Val-de-Travers nochmals zulegen und holt sich den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz ist es mehrheitlich Gerlafingen, das dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrückt, doch in der entscheidenden Phase zeigen sie Nerven, verspielen einen Sechs-Punkte-Vorsprung und müssen diesen Satz ebenfalls mit 28:26 den Gästen überlassen. Im dritten Satz setzt Val-de-Travers dann zur Kür an, nimmt Revanche für die bittere 3:2 Heimniederlage am ersten Spieltag und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen auf eine Playoffteilnahme.

Val-de-Travers jubelt, Gerlafingen weint…

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Val-de-Travers?

Der Verein verfügt mit Joelle Roy über eine engagierte, charismatische und weitsichtige Präsidentin. Sie pflegt einen engen Kontakt zur Mannschaft und auch zu den lokalen Medien, ohne sich dabei in den Mittelpunkt zu drängen. Ihr ganzes (ehrenamtliches) Engagement kommt vollumfänglich dem Verein zugute. Mit Trainer Luiz Souza hat sie einen absoluten Fachmann nach Val-de-Travers geholt, der weiss wie man mit älteren, verdienten Spielerinnen umgeht und wie man junge Talente nachhaltig fördert. Durch sein internationales Netzwerk gelingt es ihm immer wieder hervorragende Spielerinnen an den Fuss des Creux du Van nach Val-de-Travers zu locken.

Dazu lassen drei Brasilianerinnen eine ganze Region vom Sensations-Coup NLA-Aufstieg träumen!

Renata Schmutz: Der Kapitän der Mannschaft blickt auf eine grosse Karriere von über 20 Jahren zurück. Sie hat bereits in der Türkei, Griechenland, Spanien und Schweden gespielt. Selbst in der Seleçao (Anm. d. Red. Nationalmannschaft von Brasilien) hatte sie bereits einzelne Einsätze. Ihre Primetime hat sie zwar hinter sich, doch sie ist eine absolute Führungsspielerin – die rechte Hand des Trainers. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, eine solche tolle Spielerin in seinen Reihen zu haben.

„Es war kein einfaches Spiel, doch wir müssen solche wichtigen Spiele gewinnen! Das Teamwork und die Taktik waren heute der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Schmutz. Trainer Luiz Souza lobte Schmutz über den Klee: „Renata ist einfach ein unglaublich guter Kapitän. Sie stellt sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft, sie hilft den jungen Spielerinnen, sie ist die Erste im Training usw. – sie ist ein absolutes Vorbild! “  

Manoela Garcia Duarte: Die Aussenangreiferin ist die jüngere Schwester von Barbara Garcia Duarte (ex-Sm’Aesch-Pfeffingen) – die beiden Duarte-Schwestern sind die brasilianische Antwort auf die Kardashian-Schwestern. Duarte lebt in einer Wohngemeinschaft mit Mitspielerin Valeria Benvenuti aus San Marino. Da sie bereits in Frankreich gespielt hat, beherrscht sie auch nahezu fliessend die französische Sprache. Sie bringt neben Glanz und Glamour auch einen grossen Ehrgeiz mit: „Wir wollen die NLB-Meisterschaft gewinnen und in die NLA aufsteigen! Es gefällt mir in Val-de-Travers, es ist sehr ruhig hier und umgeben von einer prachtvollen Natur – doch aktuell ist es mir draussen ein bisschen zu kalt…“ Über Weihnachten wird Duarte nach Portugal fliegen und in Nazaré mit ihrer Mutter und Schwester feiern.    

Volley1 fragt Souza: Wann spielt auch Barbara in Val-de-Travers? Souza cool: „Mal schauen, warten wir ab…“

Alannah: Die gebürtige Brasilianerin ist die Jüngste in der Mannschaft. Sie lebt im Bernbiet und fährt täglich nach Val-de-Travers ins Training. Volley1 weiss: Die Gründe dafür sind Trainer Luiz Souza und Renata Schmutz. Alannah lebt noch zuhause und wird von ihren umtriebigen Eltern voll und ganz unterstützt. Sie ist erst 17 Jahre alt und DIE Entdeckung dieser Saison – eine der vielversprechendsten Volleyballtalente hierzulande. Sie möchte wie Schmutz dereinst eine grosse Karriere machen. Brisant: Im Programmheft am Samstag war sie bei der Mannschaftsaufstellung bereits als „Alannah Schmutz“ aufgeführt…    

Souza ist zufrieden: „Alannah entwickelt sich gut. Es gibt in der Schweiz nicht viele Spielerinnen in diesem Alter, die auf diesem Level spielen.“

 In Val-de-Travers feiert man brasilianischen Karneval nicht nur im Sommer…

Volley1-Top 3: 1. Manoela Garcia Duarte (Val-de-Travers), 2. Renata Schmutz (Val-de-Travers), 3. Alannah (Val-de-Travers)

Continue Reading

Trending