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Schaffhausen feiert neuen Liebling Korina Perkovac

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In der BBC Arena von Kanti Schaffhausen sorgt ab sofort Korina Perkovac für Glanz und Glamour. Die Tochter von Olympiasieger Goran Perkovac fegt mit ihren Teamkolleginnen den VBC Cheseaux in drei Sätzen (25:18, 25:14, 25:21) vom Platz.

In der BBC Arena feiern die 426 Fans nach dem klaren Sieg über ein harmloses Cheseaux euphorisch ihren neuen Liebling – Korina Perkovac. Zu ihrem Einstand in der Munotstadt gibt’s neben Applaus, einem Lob des Nationaltrainers sogar eine selbst gebackene Torte.

Korina Perkovac euphorisch: „Es ist megacool hier zu spielen, ich bin vom Team hervorragend aufgenommen worden. Ich schätze die familiäre Atmosphäre sehr!“

Doch wer ist Korina Perkovac?

Die ersten Schritte im Volleyball hat sie mit acht Jahren beim BTV Luzern gemacht.

Ihr Vater Goran Perkovac, einer der weltbesten Handballer, führte Kroatien bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996 zur Goldmedaille. Warum spielt sie nicht Handball? „Mein Papa hat gemeint, dass Handball nichts für Mädchen ist…“

Aktuell geht sie noch ins Gymnasium, trainiert täglich, macht bald die Matura (Bio-Chemie) und will später Zahnmedizin studieren. Mit ihrer Grösse würde die bildhübsche Aussenangreiferin auch ohne weiteres als Model durchgehen, doch im Ausgang ist sie nur selten anzutreffen.

Nach der Matura will sie ein Jahr auf die Karte Volleyball setzen. Trainer Nicki Neubauer freuts: „Ich bin froh ein solches Talent wie Korina Perkovac in meinen Reihen zu haben. Sie hat ihre Sache gut gemacht und wird uns noch viel Freude bereiten.“

Aktuell spielt Perkovac mit einer Doppellizenz: Ihr Stammverein bleibt aus schulischen Gründen Volley Luzern (NLB). Kanti Schaffhausen kann Perkovac nach Absprache und Koordination der Spieldaten mit Volley Luzern und dessen Trainer Dusan Jarotta im NLA-Team einsetzen.

Spielt die sympathische Korina Perkovac bald bei der Europameisterschaft?

Nationaltrainer Timo Lippuner lobt sie über den Klee: „Korina Perkovac gehört zu den grössten Talenten in der Schweiz und ist für die Nati ein Thema!“

Brisant: Im offiziellen Matchprogramm ist Korina Perkovac noch nicht aufgeführt…

 

KOMMENTAR 

Das ist ganz gross, Kanti Schaffhausen! 

Der Verein VC Kanti Schaffhausen begeistert auf ganzer Linie: Beim Meisterschaftsstart bodigen sie den Ligakrösus Volero Zürich, holen mit Marija Smiljkovic und Korina Perkovac zwei nationale Toptalente – und verdienen sich mit der besten Bratwurst (für sechs Franken) der Schweizer Volleyballszene bereits den ersten Titel!

Die Fans stehen hinter dem Verein, das Publikum ist ein kunterbunter Mix zwischen jungen Familien und älteren Rentnern. Der Trainer Nicki Neubauer ein sympathischer Geselle, der sich auch mal heftig über einen Schiedsrichterentscheid echauffieren und am Ende trotzdem lachen kann. Ein kompetenter, bodenständiger Volleyballkenner aus dem thüringischen Lauscha (gilt als Geburtsort der Weihnachtskugeln), der seine Spielerinnen fordert, fördert und ein goldenes Händchen bei Transfers hat.

Mit Marija Smiljkovic und Korina Perkovac hat er gleich zwei leistungsstarke Spielerinnen in die Munotstadt geholt, die nicht nur durch ihre Spielweise, Charisma und Ausstrahlung überzeugen, sondern vor allem auch durch eine starke Persönlichkeit. Es macht Spass den beiden Golden Girls zuzuhören, jung, keck und dynamisch – beides hervorragende Botschafterinnen für den Schweizer Volleyballsport.

Der Name Perkovac weckt alte Erinnerungen in mir: Vor 25 Jahren als untalentierter Handball C-Junior beim BSV Bern ist Goran Perkovac mein Vorbild gewesen. Er feuerte die Bälle damals reihenweise wie aus einem Maschinengewehr in die Maschen der Gegner. Bei einem NLA-Spiel zwischen dem BSV Bern und Borba Luzern habe ich mit ihm als kleiner Knirps ein Bild gemacht. Er hat leider auf die Seite anstatt in die Kamera geschaut, doch aufregend ist es trotzdem gewesen – seither ist ein Vierteljahrhundert vergangen. Ich freue mich, ihn wieder zu sehen.

Volley1-Top3:    1. Korina Perkovac (Kanti Schaffhausen),   2. Chantale Riddle (Kanti Schaffhausen),   3. Natalia Cukseeva (Kanti Schaffhausen)

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4 Comments

4 Comments

  1. Roger

    30. Oktober 2017 at 8:16

    Es ist sicherlich für alle Kanti Fans eine Freude, dass es gelungen ist Korina an Schaffhausen zu binden und ich bin sicher, dass sie eine der grössten Talente ihres Jahrgangs ist. Aber Sie gleich zum Liebling der Schaffhauser hoch zu stylisieren ist dann doch ein bisschen gewagt. Und Sie auch noch zur Nr. 1 des gestriegen Spiels zu machen ist ganz einfach Blödsinn. Sie hat einige Ballwechsel gemacht und absolut keine tragende Rolle gespielt.
    Ich freue mich sehr auf die Zukunft wenn wir in Schaffhausen Korina vermehrt sehen werden. Aber ich freue mich auch alle anderen Spielerinnen nach zwei trostlosen Jahren wieder vernünftiges Volleyball spielen zu sehen. In diesem Sinne Hopp Kanti

    • Dütschler Oliver

      30. Oktober 2017 at 9:04

      Geschätzter Volleyballfreund Roger,
      Dein Interesse am Schweizer Volleyballsport und an Kanti finde ich toll!
      Die Einschätzung einer Spielerin beruht immer auf einer individuellen Wahrnehmung – da ist es normal, dass es Meinungsunterschiede gibt und das ist auch gut so.
      Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass am Volleyballsport und Kanti!
      Oliver Dütschler
      Volley1

  2. Roger Schlaepfer

    30. Oktober 2017 at 17:55

    Geeschätzter Roger,

    Ich habe etwas Mühe hier Ihren Kommentar zu verstehen. Ist doch toll wenn ein Journalist einen guten und positive Artikel über eine junge Spielerin schreibt?

    In Schaffhausen waren ja die Probleme der letzten Jahre nicht die Spielerinnen sondern, die absolut katastrophale und amateurhafte Wahl der Trainer. Jetzt mit Nicki hat Schaffhausen endlich wieder ein Trainer der etwas von Volleyball versteht, und siehe da, es läuft wieder besser.

    Ich freue mich auf jedenfall auf die Zukunft in Schaffhausen mit Korina. Sie bringt das gewisse „Etwas“ mit, das viele Spielerinnen leider nicht haben…..

    Mit sportlichen Grüssen

    Roger Schlaepfer

    • Roger

      31. Oktober 2017 at 7:17

      Lieber Namenskollege

      Ich weiss nicht ob Sie am Spiel waren oder nicht. Wie ich geschrieben habe freue ich mich sehr, dass Korina für uns spielen wird. Ich bin auch der Meinung, dass sie ein grosses Talent ist und wir in Zukunft viel Freude mit ihr haben werden. Darum ginge es auch nicht wenn man meinen Kommentar richtig liest.
      Es wird allerdings dem Spiel und den andern Spielerinnen überhaupt nicht gerecht sie nun als beste Spielerin zu bezeichnen. Von 75 Punkten die Kanti gemacht hat sie einen gemacht und war sehr kurz in Einsatz.

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1. Titel für Cheseaux! Überragende Kyra Holt rettet Neuchâtel UC vor Pleite

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Da ist der Titelfavorit Neuchâtel UC (NUC) nochmals mit einem blauen Auge davongekommen. Die US-Amerikanerin Kyra Holt rettete den Supercupsieger vor einer Blamage…

28:30, 25:23, 18:25, 22:25  

Das Team von Lauren Bertolacci schien nach dem Europacup-Showdown gegen Las Palmas (Spanien) sichtlich müde. Die beiden Asse Tia Scambray und Marteene Bettendorf blieben diesmal eher blass, kamen über die gesamte Spielzeit gesehen nicht wie gewohnt auf Touren. Dafür trumpfte die überragende Power-Spielerin Kyra Holt umso stärker auf!

  1. Satz: Die Neuenburgerinnen starteten mit Méline Pierret anstatt Sarah Trösch in der Starting Six. Zu Beginn bekundete Cheseaux sichtlich Mühe bei der Annahme und war gleich mehrmals einen Schritt zu spät. Doch insbesondere Captain Oriane Haemmerli sorgte mit ihrer Spielübersicht, dass sich die Mannschaft von Teemu Oksanen zunehmend steigerte und selber gute Akzente setzen konnte. Auch spielte dem Heimteam in die Karten, dass die Überfliegerin Marteene Bettendorf diesmal nicht den besten Tag einzog. Nichts desto trotz konnte Cheseaux einen Satzball nicht nutzen und musste den Satz mit 30:28 abgeben.
  2. Satz: Auch dieser Satz war bis Satzmitte ausgeglichen. Erwartungsgemäss war die spielerische Klasse mehrheitlich auf Seiten der Neuenburgerinnen, doch dank einem enormen Kämpferherz (Bertolacci: „Cheseaux fight like crazy!“) und einer sackstarken Oriane Haemmerli leistete Cheseaux erbitterten Widerstand und konnte so bis zum Satzende mithalten. Auch Cassidy Baird und Aleksandra Arsovic sorgten mit ihrer Power wiederholt für Glanzmomente. Auch diesmal brachte Oksanen das 14-jährige Talent Julie Monge wieder, die gleich einen Top-Service aufs Parkett zauberte. Derweil ihre Mutter Cécile sichtlich stolz am Offiziellentisch mithalf. Bombenstimmung in der Halle: 25:23 – Cheseaux krallte sich den Satz!
  3. Satz: Der Satzausgleich für Cheseaux war verdient und es wäre wohl für NUC noch schlimmer gekommen, wenn nicht Tyra Holt cooler als „Coolman“ Peter Steiner im Milka-Werbespott agiert hätte. Auch Xenia Staffelbach machte ein solides Spiel. Beim Stand von 16:8 für NUC wurde Nationalspielerin Julie Lengweiler (in Pink-Turnschuhen) eingewechselt. Bei der durchzogenen Leistung von Kapitän Tia Scambray hätte man sich gewünscht, dass die ehemalige Volero-Spielerin, auf die der ehemalige Volero-Startrainer Anderson Rodrigues (Olympiasieger) stets grosse Stücke hielt, früher zum Einsatz gekommen wäre. Nach dem Spiel meinte Bertolacci zu Volley1: „Julie ist eine wichtige Spielerin, sie wird künftig mehr spielen.“ Na das ist ja mal eine klare Ansage… Der Satz ging mit 25:18 an das favorisierte NUC!
  4. Satz: Innert Kürze führte Cheseaux mit 9:1 – der Aussenseiter auf direktem Weg zum Satzausgleich? Nein! Je länger der Satz dauerte, brach das Heimteam zunehmend ein. Und auf der anderen Netzseite spielte Holt weiter auf konstant hohem Niveau und sorgte mit ihrer Power für den Unterschied der zwei Mannschaften. Schliesslich konnte sich NUC mit 25:22 durchsetzen und so einen Siegertanz aufs Parkett legen. Da ist man nochmals mit einem blauen Auge davon gekommen…

Bei der Wahl der besten Spielerinnen fiel die Wahl (der Trainer) auf Tia Scambray und Marine Haemmerli. Die sympathische Scambray schien vollkommen überrascht von der Wahl und sämtliche Mitspielerinnen blickten auf Kyra Holt, die mit Abstand (!) die beste Spielerin auf dem Platz war. Natürlich sind solche Wahlen stets persönliche Ansichtssache – doch kann und soll sich ein Trainer, der voll und ganz auf das Spiel fokussiert ist, während dem Spiel wirklich noch mit einer solchen Wahl beschäftigen…?

Volley1 fragte „The Woman of the Match“ Kyra Holt: Sie haben heute den Unterschied gemacht – wie fühlt man sich als „Versicherung“ der Mannschaft?

Kyra Holt lachte: „Es ist immer gut, wenn man eine Versicherung hat… Ich bin einfach glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich versuche stets, mir keinen Druck zu machen und ohne Stress zu spielen.“ Brisant: Der Vater der Power-Spielerin war übrigens Basketballprofi in der NBA…

Und das Cheseaux-Küken Julie Monge meinte: „Ich spiele seit meinem siebten Lebensjahr in diesem Verein. Das Niveau in der NLA ist natürlich wesentlich höher als letztes Jahr in der 1.Liga, doch es macht mir grossen Spass!“

Last but not least: Der 1. Titel ist perfekt: Die besten Bäcker kommen aus Cheseaux! Bei keinem NLA-Verein gibt es derart leckeres Gebäck wie beim Provinzclub. Schokodonuts, Rhabarberwähe, Zitronenkuchen, Marmorkuchen etc. Da kommt jeder Volleyballfreak auf seine Kosten! Klubikone Doris Stierli stolz: „Das Gebäck wird alles von vielen engagierten Leuten aus dem Verein gemacht. Wir sind hier in Cheseaux wie eine grosse Familie!“

Volley1-Top 3: 1. Kyra Holt (NUC), 2. Oriane Hämmerli (VBC Cheseaux), 3. Tabea Daillard (NUC)

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Erster Dreier perfekt! US-Girl Shelby Sullivan macht Gerlafingen froh

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Geht doch! Ein Super-Trio aus Shelby Sullivan, Aniara Munoz und Dünya Kilic zaubert den VBC Gerlafingen zum souveränen 3:1-Sieg (15:25, 25:18, 25:17, 25:20) gegen den letztjährigen NLA-Absteiger Edelline Köniz. Dank diesem Dreier darf die Mannschaft von Trainer Christian Ruff weiterhin von den Playoffs träumen!

Beim VBC Gerlafingen wird hervorragende Arbeit geleistet: Thomas und Maja Nyffenegger betreiben einen enormen Effort, damit das Dorf Gerlafingen (5118 Einwohner) auf der Schweizer Sport-Landkarte vermerkt ist. Sie sind mit Leib und Seele dabei, leben für ihren Volleyballverein – chapeau!

Das Spiel zwischen VBC Gerlafingen und Edelline Köniz ist ein Duell zweier Mannschaften, die man vor der Saison in der Tabelle eigentlich weiter vorne erwartet hat. Doch von Beginn weg zeigen beide Mannschaften temporeiches Volleyball, spielen mit Engagement und Leidenschaft. Die Zuschauer freuen sich ab dem Spektakel und feuern die Mannschaften lautstark an.

1.Satz: Die Gäste aus Köniz sind stärker, spielen konzentrierter und machen weniger Eigenfehler. Insbesondere die Gymnasiastin Chiara Montani weiss zu gefallen. Sie besuchte einst die Talent School und spielte im Nachwuchs des TS Volley Düdingen. Ihr Vater war ein leidenschaftlicher NLB-Handballer (Visp) und NLA-Tennisspieler („Gegen Roger Federer hat er aber nie gespielt…“). Der Neuzugang vom VBC Kerzers zeichnet sich vor allem durch eine solide Annahme, einen guten Absprung und kräftigen Smash aus. Immer wieder lässt sie ihr Potential aufblitzen und bringt die Gastgeberinnen in arge Schwierigkeiten. Auch Sandra Maurer ist eine wichtige Stütze im Team und lässt wiederholt ihre Klasse aufblitzen. So schaukelt Agris Leitis Team den 1. Satz problemlos mit 25:15 nach Hause!

2.Satz: Der Gerlafingen-Trainer Christian Ruff scheint in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, den seine Mannschaft tritt fortan wie ausgewechselt auf. Schnell steht es nach einer Aufschlagskette von Andeia Leite Pereira 7:0. Die US-Amerikanerin Shelby Sullivan, die sogar ein Bundesliga-Offerte auf dem Tisch hatte, treibt ihre Mitspielerinnen pausenlos an. Und: Aniara Munoz hämmert die Bälle mit einer Wucht ins Feld, dass man sich diesen Geschossen nur ungern in den Weg stellt. Ratzfatz und der Satz geht mit 25:18 an das Heimteam!

3.Satz: Auch in diesem Satz macht Gerlafingen im gleichen Tempo weiter und wirkt insgesamt als Kollektiv etwas stärker als das junge Team aus Köniz. Die Zuspielerin Dünya Kilic setzt ihre Mitspielerinnen wiederholt hervorragend in Szene, damit diese nur noch abschliessen müssen. Kilic spielt seit 14 Jahren Volleyball, arbeitet als Primarlehrerin (3. Klasse) in Gerlafingen. „Einige meiner Schüler sind auch hier unter den Zuschauern, das freut mich. Ich habe selber nie gedacht, dass ich eines Tages in der NLB spielen kann“, gibt sie sich bescheiden. Mit ihrer Hilfe schnappt sich „Gingu“ auch diesen Satz mit 25:17…

4.Satz: Nun will Gerlafingen den Sack zu machen: Shelby Sullivan und Aniara Munoz laufen zu Höchstform auf und auch Lisa Steffen zeigt sich als verlässlicher Wert. Brisant: Sullivan hat im Sommer noch auf den Philippinen für Manila gespielt und belegte den 2.Platz. Nach dem Spiel klatscht sie mit kleinen Kindern ab, einige hängen ihrem Idol um den Hals. Shelby liebt Gerlafingen und Gerlafingen liebt Shelby! „Ich mag diese familiäre Atmosphäre – auch die Natur, der Lifestyle hier in der Schweiz ist toll“, sagt die lebensfrohe Mittelblockerin aus Dallas, Texas. Ihr Vertrag dauert noch bis Weihnachten – mit der Playoff-Qualifikation könnte sie Gerlafingen das schönste Geschenk überhaupt machen. Nach dem 25:20 Matchball ballt sie die Faust – Spiel, Satz, Sieg!

Volley1-Top 3: 1. Shelby Sullivan (VBC Gerlafingen), 2. Chiara Montani (Edelline Köniz), 3. Aniara Munoz (VBC Gerlafingen)

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Timo, die Volleyball-Schweiz ist verliebt in EM-Hoffnung Sarina Brunner!

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Der TS Volley Düdingen fegt Kanti Schaffhausen mit 3:2-Sätzen (25:16, 18:25, 28:26, 24:26, 15:10) vom Platz.

Die überragende Spielerin auf dem Platz: Sarina Brunner (21)! Der Neuzugang der Powercats ballert sich in die Herzen der Schweizer Volleyballfans!

Erst ihr Knaller-Auftritt beim 3:1 Sieg gegen den Supercup-Sieger Neuchâtel UC (NUC), nun knipste der Shootingstar schon wieder. 3:2 schoss Düdingen den meistgenannten Titelfavoriten ab, Brunner punktete 26mal, verwertete auch souverän den Matchball.

Und die Düdinger haben die Aussenangreiferin schon jetzt in ihr Herz geschlossen.

Wer ist Shootingstar Sarina Brunner? Angefangen hat sie mit Volleyball in der 3.Klasse (Schulnote 6 im Turnen), besuchte später die Talent School/Academy. Trotzdem schaffte sie nie den Sprung in eine Nachwuchsauswahl. Letzte Saison spielte sie in der 1.Liga für den VBC Kerzers. Ihr Vater war Zehnkämpfer, ihre Mutter spielte Volleyball (NLB/Uni Bern). Beruflich absolvierte Brunner das KV, arbeitet heute 80% im Event-Management. Ihre Hobbies: Singen, vor allem Worship-Lieder  (auch bei Hochzeiten).

Worship-Lieder sind Lobpreislieder, die insbesondere in den USA bei vielen jungen Menschen sehr populär und immer stärkeren Zulauf finden.  Unvergessen als Box-Superstar Evander Holyfield (Hall of Fame) am 28.06.1997 gegen Mike Tyson singend in die bebende MGM Grand Garden Arena in Las Vegas einmarschierte und 17.000 Fans tanzten. Tyson biss ihm in der 3.Runde das Ohr ab und sorgte damals für einen der grössten Skandale der Sportgeschichte. Das war genau zehn Tage vor Brunners Geburt…

Bei diesen TopLeistungen kann für sie der Song von Europe „The Final Countdown“ bald zur Realität werden: Die EM-Teilnahme  2019 in den vier austragenden Ländern Ungarn, Polen, Slowakei und Türkei!

Timo, diese Powerfrau wollen wir an der EM jubeln sehen.

Der Trainer Dario Bettello ist begeistert: „Sie hat einen schnellen Arm, ist in der Annahme stark und auch im Block aufgrund ihrer Sprungkraft solid. Sie kann uns viel helfen.“ Und Präsident Christian Marbach unterstreicht: „Ich würde mich freuen, wenn sie an die EM fahren könnte! Sie hat eine gute Einstellung, ist willig und ist sehr reif für ihr Alter.“

Und selbst Volleyball-Kritiker Michel Bolle meint: „Ich habe schon vor einiger Zeit erstmals von Sarina Brunner gehört. Sie ist athletisch stark, springt gut und hat enorme Power. Sie erinnert mich von der Spielweise an Laura Unternährer. In dieser Form gehört sie zweifellos in die Nati!“

Die Volleyball-Schweiz ist verliebt in Sarina.

Natitrainer Timo Lippuner: „Der EM-Zug ist für sie nicht abgefahren! Im Dezember haben wir nur 4 Tage, da bleibt – ausser bei Verletzungen – keine Zeit für Experimente. Aber wenn sie weiterhin so abliefert, wird sie auf jeden Fall aufgeboten.“

Und Brunner flirtet zurück: „Es fägt! Natürlich wäre eine EM-Teilnahme ein Traum! Ich wurde bisher aber noch von niemandem kontaktiert, so versuche ich einfach mich hier Schritt für Schritt zu verbessern.“

Knipst Brunner auch in den weiteren Pflichtspielen für die Düdingerinnen, ist für sie die EM-Teilnahme mit der Nationalmannschaft zum Greifen nah…

Volley1-Top 3: 1. Sarina Brunner (TS Volley Düdingen), 2. Karla Klaric (Kanti Schaffhausen), 3. Sabel Moffett (TS Volley Düdingen)

Foto: Ulf Schiller

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