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Nationalliga

Schwarz-Rot-Gold ist Trumpf! Aesch feiert Andi Vollmer und Dora Grozer

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Rumms! Zum Saisonauftakt ein souveräner 3:0-Sieg (25:20, 25:17, 25:20) über den ärgsten Titelrivalen TS Volley Düdingen – was für ein Paukenschlag an die restlichen Teams der Liga!

Nach den teilweise schwachen Leistungen in der Vorbereitung, die mit der Supercup-Pleite gegen das clever spielende Neuchâtel UC (NUC) vergangene Woche gipfelte, zeigte sich Aesch wie ausgewechselt. Die 180-Grad Wandlung der Mannschaft trägt vor allem zwei Namen: Andi Vollmer und Dora Grozer.

Andi Vollmer, der Erfolgstrainer!

Er ist nach mehreren WM-Sternstunden mit der deutschen Nationalmannschaft in Japan erst seit Freitag (Mitternacht) zurück und hat seinem Team bereits wieder die Siegermentalität eingeimpft. Die Mannschaft war sowohl in kämpferischer, als auch in spielerischer Hinsicht kaum wiederzuerkennen. Nicht erstaunlich, den Vollmers Stärken liegen nicht nur im technisch-taktischen Bereich, sondern vor allem auch im sozialen Umgang. Er hört seinen Spielerinnen gut zu, kennt ihre Gefühle genau und kann sie zu Höchstleistungen trimmen. Nach dem Matchball sprintete er auch gestern aufs Spielfeld, hüpfte und feierte mit seinen Cracks im Kreis. Nach dem Spiel spielte er mit seiner 12-jährigen Tochter Matilda („Taylor Tashima ist meine Lieblingsspielerin bei Aesch, sie ist eine super Zuspielerin und richtig hübsch!“) ein paar Bälle. Typisch Vollmer, hart aber herzlich!

Volley1 fragte: Andi Vollmer, sind Sie ein Frauenversteher? „Nein, in diesem Begriff steckt mir zu viel Klischee – ich bin Volleyballtrainer. Im Leistungssport sind Souveränität und Ausgeglichenheit enorm wichtig. Ich weiss, wie meine Spielerinnen ticken, versuche ihnen den Weg zu weisen, ihnen Stress abzunehmen und ihnen ein gutes Gefühl zu geben. Aber ich möchte mir nicht täglich irgendwelche Frauengeschichten anhören müssen…“, schmunzelt Vollmer.

Dora Grozer, die Überfliegerin!

Mit der Verpflichtung von Grozer hat Sm’Aesch Pfeffingen den grossen Coup gelandet. Volley1 hat bereits vor Wochen prophezeit, dass die sympathische deutsche Nationalspielerin mit ihren Fähigkeiten Aesch zum Titel ballern und eine Volleyball-Euphorie am Rheinknie entfachen kann. Letzte Woche schritt sie nach der Niederlage im Supercup noch mit hängendem Kopf über den roten Teppich – gestern hat sie gezeigt, was in ihr steckt: Nicht nur als Topskorerin (21 Punkte), sondern als Führungsspielerin auf dem Feld, als Kopf der Mannschaft! Die Lokaljournalisten belagerten nach dem Spiel die Deutsche, die Aesch zum ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte führen soll. „Dora war überragend“, lobte Vollmer. Und für den kritischen Volleyballexperten Michel Bolle stand fest: „Grozer hat Düdingen im Alleingang geschlagen!“

Sm’Aesch, eine One-Woman-Show? Super-Dora zu Volley1: „Nein (lacht), dieser Sieg ist eine Erleichterung und beruht auf einer starken Mannschaftsleistung. Ich kann nicht die Bälle annehmen und sie mir selber zuspielen – ich spiele Volleyball, weil ich gerne andere Menschen zusammen spiele. Andi Vollmer hilft uns sehr. Er ist eine Respektsperson, die auch nach Fehlern nicht vorwurfsvoll reagiert, sondern dafür sorgt, dass wir weiter Vollgas geben!“ Vollmer also doch ein Frauenversteher? Grozer (lacht und überlegt): „Hmmm eine gute Frage. Ich kann sie nicht beantworten…“.

Unter den Zuschauern auch Bernhard Heusler, der den Siegerinnen persönlich gratulierte und Kanti Schaffhausen Coach Nicki Neubauer, der reichlich Notizen in seinem IPad machte.

Der TS Volley Düdingen ist ohne Trainer Dario Bettello nach Aesch gereist, der aufgrund eines Todesfalls in der Familie dem Spiel fernblieb. Im Namen der ganzen Volleyballfamilie spricht Volley1 unserem geschätzten Volleyball-Freund und den Angehörigen das Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit!

Volley1-Top 3: 1. Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Gabi Schottroff (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Kristel Marbach (TS Volley Düdingen)

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Nationalliga

Beyoncé-Double ballert Sm’Aesch Pfeffingen an Tabellenspitze

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25:16, 25:20, 25: 21! Sm’Aesch Pfeffingen ist zurück auf dem Leaderthron! Der Kronfavorit auf den Meistertitel (Anm. d. Red. Volley1-Umfrage bei NLA-Trainern) Kanti Schaffhausen wurde kalt geduscht…

Wenn die Zuschauer schon vor dem ersten Volleyball-Bier das Gefühl haben doppelt zu sehen – dann können sie sich beruhigt in ihren Sitz fallen lassen. Die Frau, die dem amerikanischen Megastar Beyoncé so sehr ähnelt, heisst Jessica Ventura (27). Besser bekannt als das Beyoncé-Double aus Brasilien.

Frisur, Kleidungsstil – sogar eine edle Designer-Sonnenbrille wie Beyoncé trägt Ventura auf der Nase. Nur beim Ruhm und den finanziellen Einnahmen liegen Ventura und Beyoncé weit auseinander…

Die Brasilianerin schwärmt vom Superstar: „Beyoncé ist einfach wunderschön. Mit ihr verglichen zu werden, ist eine grosse Ehre. Ich mag ihre Musik, dazu die grandiose Show und das Spektakel!“

Aber wie gefährlich ist das Beyoncé-Double für die Gegner?

Bei Sm’Aesch Pfeffingen gehört die routinierte Diagonalangreiferin zu den Teamstützen. Eine enorme Sprungkraft, eine vorzügliche Technik und ein bodenständiges Auftreten, machen sie zur kompletten Allrounderin. Sie liebt Kino, Tanzen, Karneval und hat zuletzt in Italien für die Vereine Omia Volley 88 und Marsala gespielt.

Trainer Andi Vollmer heute freudig: „Jessica spielt immer gegen Schaffhausen richtig stark. Dieser Gegner scheint ihr zu liegen – offenbar liebt sie Schaffhausen!“ Bereits vor der Saison lobte sie Vollmer über den Klee: „Sie ist eine erfahrene Spielerin, die Emotionen ins Spiel reinbringt. Diese brasilianische Mentalität tut meiner Mannschaft gut!“

Jessica Ventura zu Volley1 cool: „Wir haben gegen den Favoriten ruhig gespielt, waren im Block solid. Jetzt muss ich duschen gehen und danach gibt’s Käsefondue zum Abendessen – ich liebe es!“

Beyoncé erhielt für ihren Song „Crazy in Love“ einst den begehrten Grammy-Award. Wenn ihr Double weiter so rockt, liebt man auch SIE in Aesch genauso verrückt…

Nebenbei: Powerlady Dora Grozer überzeugt mit einem brillanten Auftritt und die 16-jährige Annalea Maeder ersetzt die verletzte Taylor Tashima vorzüglich.

Volley1-Top 3: 1. Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Jessica Ventura (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Annalea Maeder (Sm’Aesch Pfeffingen)

 

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5-Satz-Krimi! VFM verliert Derby und fühlt sich trotzdem gut

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Das Derby zwischen Volleyball Franches-Montagnes (VFM) und Viteos NUC in Rossemaison wird erst im Tiebreak entschieden. Das Team von Coach Lauren Bertolacci kann den 5-Satz-Krimi (23:25, 29:27, 25:22, 14:25, 10:15) schliesslich knapp für sich entscheiden!

Das Spiel hätte eigentlich zwei Sieger verdient gehabt. Beide Teams lieferten sich von Beginn weg einen offenen Schlagabtausch und jagten jedem Ball hinterher. So war das Derby zwischen zwei ebenbürtigen Teams bis zum Schluss völlig offen. Auf Seiten der Jurassierinnen glänzten vor allem die Zuspielerin Jurja Vlasic (Kroatien) sowie im Angriff Nada Mitrovic (Serbien). Auf Seiten der Gäste waren einmal mehr die Amerikanerinnen Kyra Holt und Tia Scambray besonders gut aufgelegt.

Das Derby-Spektakel: Heisser Fight auf dem Feld, Bombenstimmung auf den Zuschauerrängen!

Auf den Zuschauerrängen feuerte der berüchtigte VFM-Fanclub mit Vorsänger Fabian Zürcher das Heimteam mit Hupe und Trommel pausenlos an. Mitten im Fanblock mit VFM-Schal sass auch der ehemalige Vereinspräsident Loic Chapuis. Es wurde eine Runde Bier spendiert – dazu gesungen, gelacht und gefeiert…

Doch nach einem Servicewinner im Tiebreak von Julie Lengweiler war die Derby-Pleite von VFM amtlich.

Nada Mitrovic zu Volley1: „Wir haben noch zu wenig konstant gespielt, doch trotzdem fühle ich mich gut – heute wäre auch ein Sieg drin gelegen!“

Brisant: Im Rahmen eines Besuches des Meisterschaftsspiel in der russischen Liga zwischen Champions League-Teilnehmer  Minchanka Minsk und St. Petersburg wurde Volley1 mehrfach auf Natalia Cukseeva angesprochen. Die deutsche Topskorerin in den Reihen von VFM geniesst dort immer noch einen hervorragenden Ruf.

Angesprochen auf ihr Topskorerin-Trikot meinte die ehemalige U20-Weltmeisterin (2009): „Eigentlich weiss ich gar nicht so recht, wie ich zu diesem Trikot gekommen bin…“ Typisch Cukseeva – einfach eine bodenständig und sympathische Person!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (Viteos NUC), 2. Kyra Holt (Viteos NUC), 3. Nada Mitrovic (VFM)

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Renata, Alannah und Manoela lassen VdT vom NLA-Aufstieg träumen!

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Playoffkampf in Gerlafingen, Aufatmen in Val-de-Travers!

Die Samba-Girls von Val-de-Travers feiern gegen den VBC Gerlafingen einen Drei-Punkte-Erfolg und klettern auf einen Playoffplatz. Trainer Luiz Souza setzte gleich vier (!) Brasilianerinnen ein, welche für den Unterschied sorgten.  

25:21, 28:26, 25:13 – Val-de-Travers stösst Gerlafingen aus den Playoffrängen!

Das Spiel ist zu Beginn über weite Strecken ausgeglichen, Gerlafingen scheint näher am Satzgewinn zu sein. Doch kurz vor dem Ziel kann Val-de-Travers nochmals zulegen und holt sich den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz ist es mehrheitlich Gerlafingen, das dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrückt, doch in der entscheidenden Phase zeigen sie Nerven, verspielen einen Sechs-Punkte-Vorsprung und müssen diesen Satz ebenfalls mit 28:26 den Gästen überlassen. Im dritten Satz setzt Val-de-Travers dann zur Kür an, nimmt Revanche für die bittere 3:2 Heimniederlage am ersten Spieltag und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen auf eine Playoffteilnahme.

Val-de-Travers jubelt, Gerlafingen weint…

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Val-de-Travers?

Der Verein verfügt mit Joelle Roy über eine engagierte, charismatische und weitsichtige Präsidentin. Sie pflegt einen engen Kontakt zur Mannschaft und auch zu den lokalen Medien, ohne sich dabei in den Mittelpunkt zu drängen. Ihr ganzes (ehrenamtliches) Engagement kommt vollumfänglich dem Verein zugute. Mit Trainer Luiz Souza hat sie einen absoluten Fachmann nach Val-de-Travers geholt, der weiss wie man mit älteren, verdienten Spielerinnen umgeht und wie man junge Talente nachhaltig fördert. Durch sein internationales Netzwerk gelingt es ihm immer wieder hervorragende Spielerinnen an den Fuss des Creux du Van nach Val-de-Travers zu locken.

Dazu lassen drei Brasilianerinnen eine ganze Region vom Sensations-Coup NLA-Aufstieg träumen!

Renata Schmutz: Der Kapitän der Mannschaft blickt auf eine grosse Karriere von über 20 Jahren zurück. Sie hat bereits in der Türkei, Griechenland, Spanien und Schweden gespielt. Selbst in der Seleçao (Anm. d. Red. Nationalmannschaft von Brasilien) hatte sie bereits einzelne Einsätze. Ihre Primetime hat sie zwar hinter sich, doch sie ist eine absolute Führungsspielerin – die rechte Hand des Trainers. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, eine solche tolle Spielerin in seinen Reihen zu haben.

„Es war kein einfaches Spiel, doch wir müssen solche wichtigen Spiele gewinnen! Das Teamwork und die Taktik waren heute der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Schmutz. Trainer Luiz Souza lobte Schmutz über den Klee: „Renata ist einfach ein unglaublich guter Kapitän. Sie stellt sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft, sie hilft den jungen Spielerinnen, sie ist die Erste im Training usw. – sie ist ein absolutes Vorbild! “  

Manoela Garcia Duarte: Die Aussenangreiferin ist die jüngere Schwester von Barbara Garcia Duarte (ex-Sm’Aesch-Pfeffingen) – die beiden Duarte-Schwestern sind die brasilianische Antwort auf die Kardashian-Schwestern. Duarte lebt in einer Wohngemeinschaft mit Mitspielerin Valeria Benvenuti aus San Marino. Da sie bereits in Frankreich gespielt hat, beherrscht sie auch nahezu fliessend die französische Sprache. Sie bringt neben Glanz und Glamour auch einen grossen Ehrgeiz mit: „Wir wollen die NLB-Meisterschaft gewinnen und in die NLA aufsteigen! Es gefällt mir in Val-de-Travers, es ist sehr ruhig hier und umgeben von einer prachtvollen Natur – doch aktuell ist es mir draussen ein bisschen zu kalt…“ Über Weihnachten wird Duarte nach Portugal fliegen und in Nazaré mit ihrer Mutter und Schwester feiern.    

Volley1 fragt Souza: Wann spielt auch Barbara in Val-de-Travers? Souza cool: „Mal schauen, warten wir ab…“

Alannah: Die gebürtige Brasilianerin ist die Jüngste in der Mannschaft. Sie lebt im Bernbiet und fährt täglich nach Val-de-Travers ins Training. Volley1 weiss: Die Gründe dafür sind Trainer Luiz Souza und Renata Schmutz. Alannah lebt noch zuhause und wird von ihren umtriebigen Eltern voll und ganz unterstützt. Sie ist erst 17 Jahre alt und DIE Entdeckung dieser Saison – eine der vielversprechendsten Volleyballtalente hierzulande. Sie möchte wie Schmutz dereinst eine grosse Karriere machen. Brisant: Im Programmheft am Samstag war sie bei der Mannschaftsaufstellung bereits als „Alannah Schmutz“ aufgeführt…    

Souza ist zufrieden: „Alannah entwickelt sich gut. Es gibt in der Schweiz nicht viele Spielerinnen in diesem Alter, die auf diesem Level spielen.“

 In Val-de-Travers feiert man brasilianischen Karneval nicht nur im Sommer…

Volley1-Top 3: 1. Manoela Garcia Duarte (Val-de-Travers), 2. Renata Schmutz (Val-de-Travers), 3. Alannah (Val-de-Travers)

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