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Nationalliga

Sm’Aesch Pfeffingen einfach Vollmer Wahnsinn!

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Sm’Aesch Pfeffingen ist nicht zu stoppen! Mit einem mühelosen 3-Satzsieg (25:11, 25:16, 27:25) über den VBC Cheseaux zementiert Andi Vollmers Truppe die Tabellenspitze. Was kaum einer für möglich gehalten hätte: Der Vize-Meister ist noch besser und dominanter als in den vergangenen Jahren.

Und Aesch scheint sich inzwischen bereits an die Siege zu gewöhnen. Volley1 beobachtete: Der Trainer nahm den 1. Satzgewinn nüchtern zur Kenntnis, klatschte nur kurz zweimal in die Hände. Auf der Tribüne schwärmten zwei Rentner: „Oh la la, Aesch spielt auf einem anderen Level als unsere Mannschaft. Diese Nummer 11 (Anm. d. Red. Taylor Tashima) spielt richtig stark!“ Und bereits im Startsatz war er in der komfortablen Lage seinen Ergänzungsspielerinnen wertvolle Einsatzzeit zu geben: Jessica Ventura und Taylor Tashima wurden durch Anika Schwörer und Annalea Maeder ersetzt. Getreu dem Motto: Fordern und fördern!

Nach dem Spiel gab’s noch ein Sonderlob an das Team-Küken Livia Saladin (14 Jahre alt): „Ich bin sehr erfreut, wie gut sie letzte Woche trainiert hat. Sie hängt sich trotz ihrem jungen Alter voll rein, hat richtig Bock und wird zweifellos ihren Weg gehen!“

Die grosse Frage nach dem extrem souveränen und ungefährdeten Sieg in Cheseaux: Wer soll dieses Aesch noch schlagen?

Mittelblockerin Lea Werfeli, Studentin an der Kunsthochschule Zürich: „Wir geben in jedem Training Vollgas, jede macht ihren Job – wir wollen im Training weiter Fortschritte erzielen und uns weiter kontinuierlich steigern. Im Moment klappt es ganz gut.“

Auch Jessica Ventura kommt allmählich richtig auf Touren: „Wenn wir so konzentriert wie in den ersten beiden Sätzen spielen, ist es schwierig gegen uns zu gewinnen. Im dritten Satz hat die Konzentration nachgelassen und wir haben zu viele Fehler gemacht!“ Und sie lobt den Trainer über den Klee: „Er ist wie ein Vater zu uns – seit er da ist, fühle ich mich hier richtig wohl. Der Anfang war schwer für mich, ich habe nichts ausser „Hallo“ und „Ciao“ verstanden, doch meine Mitspielerinnen helfen und unterstützen mich, was ich sehr zu schätzen weiss.“ Völlig zurecht wurde Ventura zur besten Spielerin ausgezeichnet, durfte einen Blumenstrauss entgegen nehmen und strahlte mit dem kleinen Fan Arnaud um die Wette…

Quo vadis VBC Cheseaux?

In der letzten Saison ging der VBC Cheseaux in praktisch allen Spielen sang- und klanglos unter. Das soll sich dieses Jahr ändern. Das Team wurde mit hungrigen US-Girls, die sich für eine stärkere Liga in Europa empfehlen wollen, verstärkt. Doch gestern erlitt man im Startspiel erstmals Schiffbruch…

Trainer Teemu Oksanen sauer: „Natürlich ist Aesch nicht unser Hauptgegner in der Meisterschaft, doch ich habe hier zuhause mehr erwartet von meiner Mannschaft!“ Und Vereinsikone Doris Stierli stellte klar: „Wenn wir gegen Aesch, Düdingen, Kanti Schaffhausen und NUC den einen oder anderen Satz gewinnen können, wäre das super. Unser Ziel diese Saison ist der 5. Platz!“

Volley1 weiss: Trainer Oksanen hat sich vor der Saison auch intensiv um die Schweizer Nationalspielerin (Junioren) Anja Blagojevic bemüht, die letzte Saison noch in der 1.Liga-Mannschaft des VBC Cheseaux brillierte. Blagojevic gewann das Nachwuchsmodel-Casting „New Face by Ronja Furrer“ und zierte bereits das Cover der Pendlerzeitung 20 Minuten. Danach wurde sie vom internationalen Topmodel Ronja Furrer persönlich nach Paris zu einer Modelagentur begleitet und hat dem Volleyballsport zugunsten der Modelkarriere inzwischen den Rücken gekehrt.  Anja Blagojevic meinte: „In der Tat habe ich mit dem Volleyball aufgehört. Es ging nicht mehr, es wurde zuviel!“

C’est chic, c’est classe! Ein Schweizer Volleyballtalent, das ihr Cheseaux-Trikot für edelste Designerklamotten tauscht und künftig anstatt in der Turnhalle Derrière-la-Ville über die Laufstege von Mailand, Paris und New York schwebt, tönt nicht nur unglaublich, sondern fast schon kitschig…

Brisant: Mit der 14-jährigen Julie Monge, die gestern zum Einsatz kam, und dem Talent Alix De Micheli, die bereits mehrfach mit der NLA-Mannschaft mittrainiert hat, stehen den Waadtländerinnen rosige Zeiten bevor.

Volley1-Top 3: 1. Jessica Ventura (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Kristen Tupac (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Taylor Tashima (Sm’Aesch Pfeffingen)

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Beyoncé-Double ballert Sm’Aesch Pfeffingen an Tabellenspitze

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25:16, 25:20, 25: 21! Sm’Aesch Pfeffingen ist zurück auf dem Leaderthron! Der Kronfavorit auf den Meistertitel (Anm. d. Red. Volley1-Umfrage bei NLA-Trainern) Kanti Schaffhausen wurde kalt geduscht…

Wenn die Zuschauer schon vor dem ersten Volleyball-Bier das Gefühl haben doppelt zu sehen – dann können sie sich beruhigt in ihren Sitz fallen lassen. Die Frau, die dem amerikanischen Megastar Beyoncé so sehr ähnelt, heisst Jessica Ventura (27). Besser bekannt als das Beyoncé-Double aus Brasilien.

Frisur, Kleidungsstil – sogar eine edle Designer-Sonnenbrille wie Beyoncé trägt Ventura auf der Nase. Nur beim Ruhm und den finanziellen Einnahmen liegen Ventura und Beyoncé weit auseinander…

Die Brasilianerin schwärmt vom Superstar: „Beyoncé ist einfach wunderschön. Mit ihr verglichen zu werden, ist eine grosse Ehre. Ich mag ihre Musik, dazu die grandiose Show und das Spektakel!“

Aber wie gefährlich ist das Beyoncé-Double für die Gegner?

Bei Sm’Aesch Pfeffingen gehört die routinierte Diagonalangreiferin zu den Teamstützen. Eine enorme Sprungkraft, eine vorzügliche Technik und ein bodenständiges Auftreten, machen sie zur kompletten Allrounderin. Sie liebt Kino, Tanzen, Karneval und hat zuletzt in Italien für die Vereine Omia Volley 88 und Marsala gespielt.

Trainer Andi Vollmer heute freudig: „Jessica spielt immer gegen Schaffhausen richtig stark. Dieser Gegner scheint ihr zu liegen – offenbar liebt sie Schaffhausen!“ Bereits vor der Saison lobte sie Vollmer über den Klee: „Sie ist eine erfahrene Spielerin, die Emotionen ins Spiel reinbringt. Diese brasilianische Mentalität tut meiner Mannschaft gut!“

Jessica Ventura zu Volley1 cool: „Wir haben gegen den Favoriten ruhig gespielt, waren im Block solid. Jetzt muss ich duschen gehen und danach gibt’s Käsefondue zum Abendessen – ich liebe es!“

Beyoncé erhielt für ihren Song „Crazy in Love“ einst den begehrten Grammy-Award. Wenn ihr Double weiter so rockt, liebt man auch SIE in Aesch genauso verrückt…

Nebenbei: Powerlady Dora Grozer überzeugt mit einem brillanten Auftritt und die 16-jährige Annalea Maeder ersetzt die verletzte Taylor Tashima vorzüglich.

Volley1-Top 3: 1. Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Jessica Ventura (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Annalea Maeder (Sm’Aesch Pfeffingen)

 

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5-Satz-Krimi! VFM verliert Derby und fühlt sich trotzdem gut

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Das Derby zwischen Volleyball Franches-Montagnes (VFM) und Viteos NUC in Rossemaison wird erst im Tiebreak entschieden. Das Team von Coach Lauren Bertolacci kann den 5-Satz-Krimi (23:25, 29:27, 25:22, 14:25, 10:15) schliesslich knapp für sich entscheiden!

Das Spiel hätte eigentlich zwei Sieger verdient gehabt. Beide Teams lieferten sich von Beginn weg einen offenen Schlagabtausch und jagten jedem Ball hinterher. So war das Derby zwischen zwei ebenbürtigen Teams bis zum Schluss völlig offen. Auf Seiten der Jurassierinnen glänzten vor allem die Zuspielerin Jurja Vlasic (Kroatien) sowie im Angriff Nada Mitrovic (Serbien). Auf Seiten der Gäste waren einmal mehr die Amerikanerinnen Kyra Holt und Tia Scambray besonders gut aufgelegt.

Das Derby-Spektakel: Heisser Fight auf dem Feld, Bombenstimmung auf den Zuschauerrängen!

Auf den Zuschauerrängen feuerte der berüchtigte VFM-Fanclub mit Vorsänger Fabian Zürcher das Heimteam mit Hupe und Trommel pausenlos an. Mitten im Fanblock mit VFM-Schal sass auch der ehemalige Vereinspräsident Loic Chapuis. Es wurde eine Runde Bier spendiert – dazu gesungen, gelacht und gefeiert…

Doch nach einem Servicewinner im Tiebreak von Julie Lengweiler war die Derby-Pleite von VFM amtlich.

Nada Mitrovic zu Volley1: „Wir haben noch zu wenig konstant gespielt, doch trotzdem fühle ich mich gut – heute wäre auch ein Sieg drin gelegen!“

Brisant: Im Rahmen eines Besuches des Meisterschaftsspiel in der russischen Liga zwischen Champions League-Teilnehmer  Minchanka Minsk und St. Petersburg wurde Volley1 mehrfach auf Natalia Cukseeva angesprochen. Die deutsche Topskorerin in den Reihen von VFM geniesst dort immer noch einen hervorragenden Ruf.

Angesprochen auf ihr Topskorerin-Trikot meinte die ehemalige U20-Weltmeisterin (2009): „Eigentlich weiss ich gar nicht so recht, wie ich zu diesem Trikot gekommen bin…“ Typisch Cukseeva – einfach eine bodenständig und sympathische Person!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (Viteos NUC), 2. Kyra Holt (Viteos NUC), 3. Nada Mitrovic (VFM)

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Renata, Alannah und Manoela lassen VdT vom NLA-Aufstieg träumen!

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Playoffkampf in Gerlafingen, Aufatmen in Val-de-Travers!

Die Samba-Girls von Val-de-Travers feiern gegen den VBC Gerlafingen einen Drei-Punkte-Erfolg und klettern auf einen Playoffplatz. Trainer Luiz Souza setzte gleich vier (!) Brasilianerinnen ein, welche für den Unterschied sorgten.  

25:21, 28:26, 25:13 – Val-de-Travers stösst Gerlafingen aus den Playoffrängen!

Das Spiel ist zu Beginn über weite Strecken ausgeglichen, Gerlafingen scheint näher am Satzgewinn zu sein. Doch kurz vor dem Ziel kann Val-de-Travers nochmals zulegen und holt sich den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz ist es mehrheitlich Gerlafingen, das dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrückt, doch in der entscheidenden Phase zeigen sie Nerven, verspielen einen Sechs-Punkte-Vorsprung und müssen diesen Satz ebenfalls mit 28:26 den Gästen überlassen. Im dritten Satz setzt Val-de-Travers dann zur Kür an, nimmt Revanche für die bittere 3:2 Heimniederlage am ersten Spieltag und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen auf eine Playoffteilnahme.

Val-de-Travers jubelt, Gerlafingen weint…

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Val-de-Travers?

Der Verein verfügt mit Joelle Roy über eine engagierte, charismatische und weitsichtige Präsidentin. Sie pflegt einen engen Kontakt zur Mannschaft und auch zu den lokalen Medien, ohne sich dabei in den Mittelpunkt zu drängen. Ihr ganzes (ehrenamtliches) Engagement kommt vollumfänglich dem Verein zugute. Mit Trainer Luiz Souza hat sie einen absoluten Fachmann nach Val-de-Travers geholt, der weiss wie man mit älteren, verdienten Spielerinnen umgeht und wie man junge Talente nachhaltig fördert. Durch sein internationales Netzwerk gelingt es ihm immer wieder hervorragende Spielerinnen an den Fuss des Creux du Van nach Val-de-Travers zu locken.

Dazu lassen drei Brasilianerinnen eine ganze Region vom Sensations-Coup NLA-Aufstieg träumen!

Renata Schmutz: Der Kapitän der Mannschaft blickt auf eine grosse Karriere von über 20 Jahren zurück. Sie hat bereits in der Türkei, Griechenland, Spanien und Schweden gespielt. Selbst in der Seleçao (Anm. d. Red. Nationalmannschaft von Brasilien) hatte sie bereits einzelne Einsätze. Ihre Primetime hat sie zwar hinter sich, doch sie ist eine absolute Führungsspielerin – die rechte Hand des Trainers. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, eine solche tolle Spielerin in seinen Reihen zu haben.

„Es war kein einfaches Spiel, doch wir müssen solche wichtigen Spiele gewinnen! Das Teamwork und die Taktik waren heute der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Schmutz. Trainer Luiz Souza lobte Schmutz über den Klee: „Renata ist einfach ein unglaublich guter Kapitän. Sie stellt sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft, sie hilft den jungen Spielerinnen, sie ist die Erste im Training usw. – sie ist ein absolutes Vorbild! “  

Manoela Garcia Duarte: Die Aussenangreiferin ist die jüngere Schwester von Barbara Garcia Duarte (ex-Sm’Aesch-Pfeffingen) – die beiden Duarte-Schwestern sind die brasilianische Antwort auf die Kardashian-Schwestern. Duarte lebt in einer Wohngemeinschaft mit Mitspielerin Valeria Benvenuti aus San Marino. Da sie bereits in Frankreich gespielt hat, beherrscht sie auch nahezu fliessend die französische Sprache. Sie bringt neben Glanz und Glamour auch einen grossen Ehrgeiz mit: „Wir wollen die NLB-Meisterschaft gewinnen und in die NLA aufsteigen! Es gefällt mir in Val-de-Travers, es ist sehr ruhig hier und umgeben von einer prachtvollen Natur – doch aktuell ist es mir draussen ein bisschen zu kalt…“ Über Weihnachten wird Duarte nach Portugal fliegen und in Nazaré mit ihrer Mutter und Schwester feiern.    

Volley1 fragt Souza: Wann spielt auch Barbara in Val-de-Travers? Souza cool: „Mal schauen, warten wir ab…“

Alannah: Die gebürtige Brasilianerin ist die Jüngste in der Mannschaft. Sie lebt im Bernbiet und fährt täglich nach Val-de-Travers ins Training. Volley1 weiss: Die Gründe dafür sind Trainer Luiz Souza und Renata Schmutz. Alannah lebt noch zuhause und wird von ihren umtriebigen Eltern voll und ganz unterstützt. Sie ist erst 17 Jahre alt und DIE Entdeckung dieser Saison – eine der vielversprechendsten Volleyballtalente hierzulande. Sie möchte wie Schmutz dereinst eine grosse Karriere machen. Brisant: Im Programmheft am Samstag war sie bei der Mannschaftsaufstellung bereits als „Alannah Schmutz“ aufgeführt…    

Souza ist zufrieden: „Alannah entwickelt sich gut. Es gibt in der Schweiz nicht viele Spielerinnen in diesem Alter, die auf diesem Level spielen.“

 In Val-de-Travers feiert man brasilianischen Karneval nicht nur im Sommer…

Volley1-Top 3: 1. Manoela Garcia Duarte (Val-de-Travers), 2. Renata Schmutz (Val-de-Travers), 3. Alannah (Val-de-Travers)

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