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Sm’Aesch Pfeffingen überzeugt durch Professionalität

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Der Volleyballverein Sm’Aesch Pfeffingen hat sich zur Topadresse des Schweizer Volleyballs gemausert. Beim Medienempfang stellte Trainer Andi Vollmer sämtliche Spielerinnen den Medien vor – und diese waren ab der gebotenen Show hell begeistert!   

Der Volleyballsport fristet immer noch ein Schattendasein, obwohl es die Sportart mit den zweitmeisten Lizenzierten ist. Die Medienpräsenz seitens dem sich aus öffentlichen Gebühren finanzierten Fernsehen SRF sowie den führenden Printmedien Blick/Sonntagsblick und 20 Minuten ist beschämend. Es sei dem Schwingsport gegönnt, dass die Medien sich so sehr um ihn scharen, doch wäre der Frauen-Volleyballsport nicht genau das perfekte Pendant zur reinen Männerbastion Schwingen…?  

Drei Musketiere von Sm’Aesch Pfeffingen

Derweil sich SRF, Blick/Sonntagsblick und 20 Minuten also betreffend Volleyballsport noch im Dornröschenschlaf befinden, sind drei Vordenker in Basel bereits einen Schritt weiter. Ex-FCB Präsident Bernard Heusler, Werner Schmid und Marc Troxler bilden den Verwaltungsrat von Sm’Aesch Pfeffingen. Diese drei Musketiere stehen nicht nur für hundertprozentige Professionalität sondern auch für grosse sportliche Ambitionen des Vereins mit einer starken Verankerung in der Bevölkerung an!

Sm’Aesch Pfeffingen empfing die Medien zur Vorstellung der kompletten Mannschaft beim neuen Hauptsponsoren BWT Aqua AG. Insgesamt 10 Medienvertreter (u.a. Radio SRF, Basler Zeitung, Volley1) folgten der Einladung. Dort lief alles hochprofessionell ab, wie man es ansonsten nur von grossen Topvereinen kennt. Die Spielerinnen betraten den Raum im kompletten Sporttenue und begrüssten alle Anwesenden persönlich.  Keine Spielerin in verwaschenen Jeans oder im Schlabberlook! Dann hiess Josef Zindel, als FCB-Kommunikationsverantwortlicher eine absolute Koriphäe im Umgang mit den Medien, alle Anwesenden willkommen und sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Trainer Andi Vollmer mit Schalk und Humor

Dann übernahm Andi Vollmer das Zepter und stellte seine Spielerinnen einzeln vor. Er machte dies nicht plump, indem er ein paar Zahlen und Fakten herunterlas. Bereits im Vorfeld hat sich Vollmer sehr gut auf diesen Auftritt vorbereitet und seinen Spielerinnen den Auftrag erteilt, sich ein Tier zu überlegen, mit dem sie sich identifizieren können. Das sorgte für einen lockeren und humorvollen Ablauf der Präsentation. Jede Spielerin wurde von ihm einzeln vorgestellt z.T. mit einem sympathischen Schalk. So neckte er die passionierte Beachvolleyballerin und neue Nationalspielerin Anika Schwörer „Die Wahrheit im Volleyball liegt in der Halle“. Zur 14-jährigen (!) Küken Livia Saladin meinte er: „Sie geht bei uns bei Libero Kristen Hahn-Tupac in die Lehre“.

Anschliessend standen die Spielerinnen den Medienvertretern zur freien Verfügung. Die Volleyball-Asse waren aufgestellt, offen und gesprächsfreudig. Besonders begehrte Gesprächspartnerinnen waren Gabi Schottroff (Neuzugang von Volero Zürich) und die deutsche Nationalspielerin Dora Grozer, die innert Kürze Publikumsliebling werden wird. Sämtliche Spielerinnen scheinen im Gegensatz zu anderen NLA-Vereinen gebrieft worden zu sein und erkannt zu haben, wie wichtig eine partnerschaftliche Kooperation mit der Presse nicht nur für den Verein, sondern auch für ihre eigene Volleyballkarriere sein kann.

Bei Sm’Aesch Pfeffingen werden auch auf Vorstandsebene neue Vorschläge nicht gleich besserwisserisch abgetan, sondern kollegial im Vorstand entschieden. So gab es auch einen Vorschlag betreffend Individualsponsoring – für kleinere Sponsoren und Gönner – von einzelnen Spielerinnen, der demnächst im Verwaltungsrat besprochen wird. „Ich finde diese Idee sehr gut, das machen auch andere Vereine so“, meint Vollmer. Richtig und zudem bietet sich dem Verein so auch, die Möglichkeit, kleinere Firmen, Gönner etc. mit an Board zu nehmen.

Medienvertreter begeistert von neuer Mannschaft

Im Anschluss unterhielt sich Volley1 mit anderen Medienvertretern, die allesamt hell begeistert waren. „Diese Spielerinnen gefallen mir sehr gut: Nicht nur als Frauen, sondern als sympathische und bodenständige Personen“, sagte ein älterer Journalist. „Richtig, ich freue mich auf die kommende Saison, diese Mannschaft macht nochmals mehr Freude als das letztjährige Team“, stimmt ein anderer Lokaljournalist zu. Auch Volley1 kann ein sehr positives Fazit ziehen – Sm’Aesch Pfeffingen war bereits letzte Saison in sportlicher Hinsicht auf Augenhöhe mit Volero Zürich, war dann vom Volleyball-Krösus Volero im Finale nur durch ein „Foul“ (Regelverstoss, LAS) zu bremsen – doch diese Mannschaft hat auf und neben dem Platz noch deutlich mehr Potential, um für positive Schlagzeilen und Furore zu sorgen. Und das nicht nur beim legendären „Basler Morgenstraich“…

Hoch leben die drei Musketiere von Aesch!

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Champions League Kracher Minsk-Novara – Der Volley1 Vergleich

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Es ist das Spiel des Jahres!

Minchanka Minsk empfängt heute Abend (20.00 Uhr) in der Champions League den italienischen Meister Igor Gorgonzola Novara. Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Italienerinnen. Volley1 vergleicht die Stars vor dem heutigen Mega-Duell!

Die Meisterschaft dominiert Novara nach Belieben: 9 Spiele, 9 Siege, ungeschlagen, konkurrenzlos, spitze! Derweil hat Minsk letzte Woche mit dem Cupsieg erneut seine Übermacht in Weissrussland untermauert (Minsk spielt in der russischen Liga).

Volley1 vergleicht vor dem Mega-Duell die drei Schlüsselspieler beider Klubs: Stoliar gegen Egonu, Kalinovskaya gegen Chirichella und Kovalchuk gegen Piccinini. Wer hat wo Vorteile?

Stoliar gegen Egonu

Nadzeya Stoliar ist eine zentrale Figur im Minsker Spiel. Sie wird oft von ihren Mitspielerinnen gesucht und zählt mit ihrer enormen Sprungkraft zu den gefährlichsten Minchanka-Akteurinnen. An einem guten Tag kaum zu stoppen!

Paola Egonu gehört zweifellos zu den weltweit besten Volleyballerinnen. Nationaltrainer Timo Lippuner spricht gar von einem „Jahrhunderttalent“. Sie hat auch schon 40 Punkte erzielt. 

Kalinovskaya gegen Chirichella

Anna Kalinovskaya spielt eine bislang tadellose Saison. Sie gehörte bereits in der 1.Bundesliga bei Ladies in Black Aachen zu den gefürchtesten Mittelblockerinnen der Liga. Mit ihrem taktischen Spielverständnis und  Erfahrung  kann sie jede Gegnerin stoppen. 

Cristina Chirichella ist das Aushängeschild der italienischen Super-Nationalmannschaft. Sie ist Leaderin, Anführerin und unbestrittene Leistungsträgerin, für die das Prädikat „Weltklasse“ nicht zu hoch gegriffen ist.

Kovalchuk gegen Piccinini

Oksana Kovalchuk ist das Volleyball-Urgestein der Liga. Grosse Klasse wie die langjährige Nationalspielerin auch im Alter mit 39 Jahren immer noch abliefert– chapeau!

Francesca Piccinini ist altersmässig das Pendant bei Novara. Sie bestritt 408 Länderspiele und nahm viermal bei Olympischen Spielen für Italien teil. Im Jahr 2002 feierte sie mit dem Weltmeistertitel ihren grössten Titel.

Wer gewinnt in der Königsklasse? Die Wettanbieter favorisieren alle Novara mit 10-1. (Vielleicht macht das Mut: Vor 28 Jahren war Mike Tyson im Tokyo Dome gegen James ‚Buster‘ Douglas sogar 42-1 Favorit und unterlag sensationell durch KO in der 10.Runde.)

Der Countdown läuft…

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LUC bodigt auch Cheseaux! Mit Volleyball-Spektakel ins Cup-Viertelfinale

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Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Wer sagt denn, dass die Adventszeit ruhig und besinnlich ist: Lausanne UC deklassiert im Achtelfinale des Waadtländer Cup den VBC Cheseaux problemlos in drei Sätzen (25:17, 25:18, 25:17).   

Die Mannschaft von Trainer Pierre Pfefferle dominiert nicht nur die Meisterschaft nach Belieben, sondern trumpft nun auch im Cup noch gross auf. Auch der Traditionsverein Cheseaux kann die Überfliegerinnen von LUC nicht aufhalten. Rumms! Anstatt Siege gibt’s Hiebe von LUC…

Die Partie ist eine einseitige Sache: In allen drei Sätzen lässt LUC zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Trotzdem machten die Frauen von LUC dem Heimteam noch ein paar verfrühte Weihnachtsgeschenke in Form von unnötigen Fehlern. Ansonsten wäre das Resultat noch wesentlich höher aufgefallen.

Trainer Pfefferle wechselte mutig, gab auch den jüngeren und unerfahrenen Spielerinnen (beispielsweise Delphinia Al Hallali) wertvolle Spielzeit, die für deren Weiterentwicklung und Selbstvertrauen wichtig ist. Und er sendet so eine Botschaft an sein Team, dass jede Spielerin ein wichtiges Mosaikteilchen des Erfolgs ist!

Die grösste Herausforderung von LUC ist es trotz dem Klassenunterschied in der Meisterschaft und bisher im Waadtländer Cup die Konzentration zu jedem Zeitpunkt hoch zu halten. Der Durchmarsch von der vierten Liga in die zweite Liga und nächstes Jahr in die erste Liga scheint vorprogrammiert.

Weihnachten in Argentinien und im Wallis

Nach dem Spiel sagte Alana Blagojevic: „Wir hatten einige Hochs und Tiefs im Spiel, doch es macht Freude mit diesem Team zu spielen.“ Auch ihre jüngere Schwester Anja, die letzte Saison noch für Cheseaux (1. Liga) spielte und dieses Jahr im NLA-Team von Teemu Oksanen vorgesehen war, freute sich: „Ich fühle mich sehr wohl bei LUC, doch ich habe auch viele schöne Erinnerungen an diese Halle und an Cheseaux.“

Wer will dieses Team stoppen? Der Aufstieg in die zweite Liga scheint bereits nach der Meisterschafts-Hinrunde als perfekt – und nun bläst man zum Angriff auf den Titel (Waadtländer Cup)!

Libero Floriane Paschoud analysiert treffend: „Wir konzentrieren uns primär auf die Meisterschaft, der Waadtländer Cup ist für uns ein Bonus. Die anderen Mannschaften in der dritten Liga spielen teilweise gutes Volleyball, doch wir spielen eine Stufe drüber. Wir verfolgen unser langfristiges Ziel beharrlich und versuchen stets unsere beste Leistung abzurufen.“

Nun werden die Batterien über Weihnachten wieder aufgeladen, um im neuen Jahr wieder nahtlos dort anzuknüpfen, wo man dieses Jahr aufgehört hat. Angriffs-Ass Yiting Cao wird in Argentinien feiern, das Team-Küken Delphinia Al Hallali bei den Grosseltern im Wallis.

Joyeuses Fêtes de Noël à tous!

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Mega-Lausanne nicht zu stoppen: Halber Aufstieg schon perfekt!

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Spitzenreiter Lausanne UC bleibt nach dem souveränen 3:1 Sieg (25:27, 25:17, 25:22, 25:15) weiterhin ohne Niederlage.  

Die Frauen von Lausanne UC fegen durch die 3. Liga, räumen gnadenlos jeden Gegner aus dem Weg. Am Montagabend musste der VBC Pully dran glauben. Pierre Pfefferles Truppe machte dem Gegner zuerst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und feierte anschliessend im neunten Spiel den neunten Sieg!

Dieses Mega-Lausanne ist nicht zu stoppen – wann schicken die ersten Gegner die Punkte gleich mit der Post in die olympische Hauptstadt?

Die Haupteingänge blieben alle geschlossen, so gelangten eine Hand voll interessierte Volleyball-Afficionados nur durch einen Nebeneingang in die Sporthalle. Die Spielansetzung unter der Woche abends spät um 20.45 Uhr ist alles andere als glücklich gewählt – mehrere Spielerinnen waren darüber verärgert. Da braucht es mehr Fingerspitzengefühl bei der Spielansetzung…

Der Tabellenführer musste auf die Schwestern Alana und Anja Blagojevic sowie weiterhin die Langzeitverletzte Annaelle Cobo (alle Knieverletzung) verzichten.

Im ersten Satz legte LUC wie die Feuerwehr los, lag schnell mit zehn Punkten (17:7) in Front – doch dann schalteten Yiting Cao, Alexandra Sola, Aline Chacon und co. zwei Gänge zurück. Es schlichen sich zunehmend mehr unnötige Eigenfehler im Spiel des haushohen Favoriten ein, und man höre und staune… Pully holte sie doch tatsächlich noch den ersten Satz!

Geschenke erhalten die Freundschaft hatte sich LUC da wohl gedacht. „Pas de cadeaux, les filles!“ (Anm. d. Red. „Keine Geschenke, Mädels!“), rief die Mutter einer Spielerin – und damit es auch wirklich alle verstehen, auch in englischer Sprache „Christmas is over!“

Fertig lustig! Jetzt legte LUC nochmals eine Schippe drauf! 

In den folgenden Sätzen dominierte LUC wieder so deutlich, wie man es von Beginn weg erwartet hatte, derweil dem Heimteam und Tabellenvierten Pully mit zunehmender Spieldauer allmählich die Puste ausging. So beschenkte LUC den Gegner mit einem Satzgewinn und sich selbst mit einem 3-Punkte-Sieg! Mit durchschnittlicher Leistung zum Sieg – das nennt man Klasse!

Mittelblockerin Sonja Giger analysierte treffend: „Wir haben den Gegner zu Beginn sehr gut im  Griff gehabt – danach sind wir das Spiel streckenweise zu locker angegangen. Mit einer guten Defense und viel Kampfgeist haben sie dagegengehalten. Doch mit zunehmender Spieldauer sind wir aus dem Loch gekommen!“

Und Mathematik-Studentin Daniela Spadaro: „Das war nicht unser bestes Spiel, wir waren alle ziemlich müde. Doch Hauptsache wir konnten auch diesen Sieg einfahren. Morgen um 8.00 Uhr geht’s für mich an der Universität weiter…“

Der halbe Aufstieg ist perfekt! Nach der Hinrunde steht LUC mit 26 Punkten aus neun Spielen unangefochten einsam an der Tabellenspitze!

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