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Voleros Duracell-Hasen bodigen Kanti – Unti drückt YB die Daumen!

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Friede, Freude, Eierkuchen! Volero-Boss Stav Jacobi so locker wie nie zuvor – seine Duracell-Hasen gewinnen das Playoff-Halbfinale gegen Kanti Schaffhausen klar in drei Sätzen (25:17, 25:13, 25:15) und können heute ins Finale einziehen.

„Wann finden die Finalspiele statt?“ Das ist die häufigste Frage, die gestern unter den Zuschauern in der Sporthalle Birch diskutiert wird. Die Mannschaft von Trainer Avital Selinger ist erst am Freitagnachmittag vom Champions League Kracher gegen VakifBank Istanbul in die Limmatstadt zurückgekehrt. Trotz der diskussionslosen Niederlage in der Königsklasse ist kein Frust, sondern viel mehr Lust auf das Playoff-Halbfinale gegen die Überraschungs-Mannschaft von Kanti Schaffhausen zu spüren.

Neben der langzeitverletzten Rosir Calderon Diaz, sitzen auch Ljubica Milojevic, Samara Almeida und Tiiamari Sievänen auf der Tribüne. Alles Topspielerinnen, die in jedem anderen NLA-Team sichere Stammspielerinnen wären. Bei Kanti Schaffhausen setzt Trainer Nicki Neubauer derweil von Beginn weg auf die frischgebackene NLB-Meisterin (Volley Luzern) und „Best Rookie 2018“ Korina Perkovac. Goldrichtig, Nicki! Die 18-jährige zeigt eine gute Partie und kann im Angriff und im Block gleich mehrmals punkten.

Nicki Neubauer zu Volley1: „Ja, ich bin sehr zufrieden mit Korina. Sie ist ein guter Typ ohne jegliche Starallüren und wird uns mit Sicherheit noch viel Freude bereiten. Ich habe mich seit zwei Jahren um sie bemüht und bin glücklich, dass der Transfer zu Kanti Schaffhausen geklappt hat.“

Übrigens: Bei der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft FINAL FOUR am 28./29. April 2018 in Neuenburg wird Korina Perkovac für das U23-Team von Volley Luzern auflaufen. Im gleichen Team wird auch ihre Kanti-Teamkollegin und baldige WG-Mitbewohnerin Marija Smiljkovic spielen – mit diesem Glanz & Glamour-Duo sind die Luzernerinnen die heissesten Favoritinnen auf den Nachwuchs SM-Titel (Volley1 wird exklusiv darüber berichten).

Zum Spiel: Die Gäste vom Munot halten jeweils bis Satzhälfte wacker mit und spielen phasenweise hochstehendes Volleyball. Doch mit zunehmender Satzdauer zeigt der Schweizer Meister in allen drei Sätzen mehr Stehvermögen. Kraftvoller und mit mehr Power! Eigentlich sollte Duracell den Volleyball-Girls von Stav Jacobi einen Werbevertrag anbieten. Wie den bekannten Batterien scheint auch Volero Zürich nie die Energie auszugehen.

Voleros Duracell-Hasen bodigen Kanti Schaffhausen – 25:17, 25:13, 25:15!

„Wir können athletisch und physisch nicht mit Volero Zürich mithalten, doch wir müssen uns mehr wehren. Da wären heute mehr Punkte drin gelegen, doch der Aufschlag muss besser und die Eigenfehler deutlich minimiert werden“, analysiert Neubauer realistisch.

Bei Volero Zürich gibt es niemanden, der ernsthaft an einer erfolgreichen Titelverteidigung zweifelt. Dafür ist Coach Avital Selinger ein zu schlauer Fuchs, der es wie kein Anderer versteht das maximale Potenzial seiner Spielerinnen abrufen. Die Volley1-Award „Best Swiss Player 2018“-Gewinnerin Laura Unternährer ehrgeizig zu Volley1: „Ich gehe davon aus, dass wir in Schaffhausen ins Finale einziehen werden. Wir müssen uns nun noch ein letztes Mal pushen und den Titel holen!“

Avital Selinger mit ernster Miene: „Ich habe dieses klare Ergebnis erwartet. Das hat nichts mit Schaffhausen zu tun, sondern wie wir uns präsentiert haben. Wir werden morgen sehen, ob sich nach dieser strengen Woche die eine oder andere Spielerin etwas ausruhen muss.“ Dann kommt sein Boss Stav Jacobi hinzu und scherzt: „Wir machen es wie New York, wir schlafen nie…“

Stav Jacobi so locker wie nie bei der Abschiedstournee von Volero Zürich – er geniesst jeden Sieg in vollen Zügen! Hier kann der Volero-Boss und Verwaltungsrat vom Fussball-Traditionsverein Grasshopper Club auch die schwachen Auftritte von GC vergessen. Seine Topskorerin Unti zum Thema Fussball: „Ich bin zwar kein Fussballfan, doch am ehesten bin ich für YB!“ Eine echte Bernerin vergisst eben ihre Wurzeln nicht…

Nebenbei: Es ist ein Armutszeugnis für die Schweizer Medienlandschaft, wenn bei einem SM Playoff-Halbfinale zwischen Champions League Teilnehmer Volero Zürich und dem sympathischen Kanti Schaffhausen die fünf aufgestellten Medientische (abgesehen von Volley1-Das Schweizer Volleyball-Portal) komplett leer bleiben. Es mag zynisch klingen: Es waren mehr Olympia-Medaillengewinnerinnen in der Halle als Medienschaffende…

Volley1-Top3: 1. Nancy Carrillo (Volero Zürich), 2. Ana Antonijevic (Volero Zürich), 3. Katerina Holaskova (Kanti Schaffhausen)

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Beyoncé-Double ballert Sm’Aesch Pfeffingen an Tabellenspitze

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25:16, 25:20, 25: 21! Sm’Aesch Pfeffingen ist zurück auf dem Leaderthron! Der Kronfavorit auf den Meistertitel (Anm. d. Red. Volley1-Umfrage bei NLA-Trainern) Kanti Schaffhausen wurde kalt geduscht…

Wenn die Zuschauer schon vor dem ersten Volleyball-Bier das Gefühl haben doppelt zu sehen – dann können sie sich beruhigt in ihren Sitz fallen lassen. Die Frau, die dem amerikanischen Megastar Beyoncé so sehr ähnelt, heisst Jessica Ventura (27). Besser bekannt als das Beyoncé-Double aus Brasilien.

Frisur, Kleidungsstil – sogar eine edle Designer-Sonnenbrille wie Beyoncé trägt Ventura auf der Nase. Nur beim Ruhm und den finanziellen Einnahmen liegen Ventura und Beyoncé weit auseinander…

Die Brasilianerin schwärmt vom Superstar: „Beyoncé ist einfach wunderschön. Mit ihr verglichen zu werden, ist eine grosse Ehre. Ich mag ihre Musik, dazu die grandiose Show und das Spektakel!“

Aber wie gefährlich ist das Beyoncé-Double für die Gegner?

Bei Sm’Aesch Pfeffingen gehört die routinierte Diagonalangreiferin zu den Teamstützen. Eine enorme Sprungkraft, eine vorzügliche Technik und ein bodenständiges Auftreten, machen sie zur kompletten Allrounderin. Sie liebt Kino, Tanzen, Karneval und hat zuletzt in Italien für die Vereine Omia Volley 88 und Marsala gespielt.

Trainer Andi Vollmer heute freudig: „Jessica spielt immer gegen Schaffhausen richtig stark. Dieser Gegner scheint ihr zu liegen – offenbar liebt sie Schaffhausen!“ Bereits vor der Saison lobte sie Vollmer über den Klee: „Sie ist eine erfahrene Spielerin, die Emotionen ins Spiel reinbringt. Diese brasilianische Mentalität tut meiner Mannschaft gut!“

Jessica Ventura zu Volley1 cool: „Wir haben gegen den Favoriten ruhig gespielt, waren im Block solid. Jetzt muss ich duschen gehen und danach gibt’s Käsefondue zum Abendessen – ich liebe es!“

Beyoncé erhielt für ihren Song „Crazy in Love“ einst den begehrten Grammy-Award. Wenn ihr Double weiter so rockt, liebt man auch SIE in Aesch genauso verrückt…

Nebenbei: Powerlady Dora Grozer überzeugt mit einem brillanten Auftritt und die 16-jährige Annalea Maeder ersetzt die verletzte Taylor Tashima vorzüglich.

Volley1-Top 3: 1. Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Jessica Ventura (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Annalea Maeder (Sm’Aesch Pfeffingen)

 

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5-Satz-Krimi! VFM verliert Derby und fühlt sich trotzdem gut

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Das Derby zwischen Volleyball Franches-Montagnes (VFM) und Viteos NUC in Rossemaison wird erst im Tiebreak entschieden. Das Team von Coach Lauren Bertolacci kann den 5-Satz-Krimi (23:25, 29:27, 25:22, 14:25, 10:15) schliesslich knapp für sich entscheiden!

Das Spiel hätte eigentlich zwei Sieger verdient gehabt. Beide Teams lieferten sich von Beginn weg einen offenen Schlagabtausch und jagten jedem Ball hinterher. So war das Derby zwischen zwei ebenbürtigen Teams bis zum Schluss völlig offen. Auf Seiten der Jurassierinnen glänzten vor allem die Zuspielerin Jurja Vlasic (Kroatien) sowie im Angriff Nada Mitrovic (Serbien). Auf Seiten der Gäste waren einmal mehr die Amerikanerinnen Kyra Holt und Tia Scambray besonders gut aufgelegt.

Das Derby-Spektakel: Heisser Fight auf dem Feld, Bombenstimmung auf den Zuschauerrängen!

Auf den Zuschauerrängen feuerte der berüchtigte VFM-Fanclub mit Vorsänger Fabian Zürcher das Heimteam mit Hupe und Trommel pausenlos an. Mitten im Fanblock mit VFM-Schal sass auch der ehemalige Vereinspräsident Loic Chapuis. Es wurde eine Runde Bier spendiert – dazu gesungen, gelacht und gefeiert…

Doch nach einem Servicewinner im Tiebreak von Julie Lengweiler war die Derby-Pleite von VFM amtlich.

Nada Mitrovic zu Volley1: „Wir haben noch zu wenig konstant gespielt, doch trotzdem fühle ich mich gut – heute wäre auch ein Sieg drin gelegen!“

Brisant: Im Rahmen eines Besuches des Meisterschaftsspiel in der russischen Liga zwischen Champions League-Teilnehmer  Minchanka Minsk und St. Petersburg wurde Volley1 mehrfach auf Natalia Cukseeva angesprochen. Die deutsche Topskorerin in den Reihen von VFM geniesst dort immer noch einen hervorragenden Ruf.

Angesprochen auf ihr Topskorerin-Trikot meinte die ehemalige U20-Weltmeisterin (2009): „Eigentlich weiss ich gar nicht so recht, wie ich zu diesem Trikot gekommen bin…“ Typisch Cukseeva – einfach eine bodenständig und sympathische Person!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (Viteos NUC), 2. Kyra Holt (Viteos NUC), 3. Nada Mitrovic (VFM)

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Renata, Alannah und Manoela lassen VdT vom NLA-Aufstieg träumen!

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Playoffkampf in Gerlafingen, Aufatmen in Val-de-Travers!

Die Samba-Girls von Val-de-Travers feiern gegen den VBC Gerlafingen einen Drei-Punkte-Erfolg und klettern auf einen Playoffplatz. Trainer Luiz Souza setzte gleich vier (!) Brasilianerinnen ein, welche für den Unterschied sorgten.  

25:21, 28:26, 25:13 – Val-de-Travers stösst Gerlafingen aus den Playoffrängen!

Das Spiel ist zu Beginn über weite Strecken ausgeglichen, Gerlafingen scheint näher am Satzgewinn zu sein. Doch kurz vor dem Ziel kann Val-de-Travers nochmals zulegen und holt sich den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz ist es mehrheitlich Gerlafingen, das dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrückt, doch in der entscheidenden Phase zeigen sie Nerven, verspielen einen Sechs-Punkte-Vorsprung und müssen diesen Satz ebenfalls mit 28:26 den Gästen überlassen. Im dritten Satz setzt Val-de-Travers dann zur Kür an, nimmt Revanche für die bittere 3:2 Heimniederlage am ersten Spieltag und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen auf eine Playoffteilnahme.

Val-de-Travers jubelt, Gerlafingen weint…

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Val-de-Travers?

Der Verein verfügt mit Joelle Roy über eine engagierte, charismatische und weitsichtige Präsidentin. Sie pflegt einen engen Kontakt zur Mannschaft und auch zu den lokalen Medien, ohne sich dabei in den Mittelpunkt zu drängen. Ihr ganzes (ehrenamtliches) Engagement kommt vollumfänglich dem Verein zugute. Mit Trainer Luiz Souza hat sie einen absoluten Fachmann nach Val-de-Travers geholt, der weiss wie man mit älteren, verdienten Spielerinnen umgeht und wie man junge Talente nachhaltig fördert. Durch sein internationales Netzwerk gelingt es ihm immer wieder hervorragende Spielerinnen an den Fuss des Creux du Van nach Val-de-Travers zu locken.

Dazu lassen drei Brasilianerinnen eine ganze Region vom Sensations-Coup NLA-Aufstieg träumen!

Renata Schmutz: Der Kapitän der Mannschaft blickt auf eine grosse Karriere von über 20 Jahren zurück. Sie hat bereits in der Türkei, Griechenland, Spanien und Schweden gespielt. Selbst in der Seleçao (Anm. d. Red. Nationalmannschaft von Brasilien) hatte sie bereits einzelne Einsätze. Ihre Primetime hat sie zwar hinter sich, doch sie ist eine absolute Führungsspielerin – die rechte Hand des Trainers. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, eine solche tolle Spielerin in seinen Reihen zu haben.

„Es war kein einfaches Spiel, doch wir müssen solche wichtigen Spiele gewinnen! Das Teamwork und die Taktik waren heute der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Schmutz. Trainer Luiz Souza lobte Schmutz über den Klee: „Renata ist einfach ein unglaublich guter Kapitän. Sie stellt sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft, sie hilft den jungen Spielerinnen, sie ist die Erste im Training usw. – sie ist ein absolutes Vorbild! “  

Manoela Garcia Duarte: Die Aussenangreiferin ist die jüngere Schwester von Barbara Garcia Duarte (ex-Sm’Aesch-Pfeffingen) – die beiden Duarte-Schwestern sind die brasilianische Antwort auf die Kardashian-Schwestern. Duarte lebt in einer Wohngemeinschaft mit Mitspielerin Valeria Benvenuti aus San Marino. Da sie bereits in Frankreich gespielt hat, beherrscht sie auch nahezu fliessend die französische Sprache. Sie bringt neben Glanz und Glamour auch einen grossen Ehrgeiz mit: „Wir wollen die NLB-Meisterschaft gewinnen und in die NLA aufsteigen! Es gefällt mir in Val-de-Travers, es ist sehr ruhig hier und umgeben von einer prachtvollen Natur – doch aktuell ist es mir draussen ein bisschen zu kalt…“ Über Weihnachten wird Duarte nach Portugal fliegen und in Nazaré mit ihrer Mutter und Schwester feiern.    

Volley1 fragt Souza: Wann spielt auch Barbara in Val-de-Travers? Souza cool: „Mal schauen, warten wir ab…“

Alannah: Die gebürtige Brasilianerin ist die Jüngste in der Mannschaft. Sie lebt im Bernbiet und fährt täglich nach Val-de-Travers ins Training. Volley1 weiss: Die Gründe dafür sind Trainer Luiz Souza und Renata Schmutz. Alannah lebt noch zuhause und wird von ihren umtriebigen Eltern voll und ganz unterstützt. Sie ist erst 17 Jahre alt und DIE Entdeckung dieser Saison – eine der vielversprechendsten Volleyballtalente hierzulande. Sie möchte wie Schmutz dereinst eine grosse Karriere machen. Brisant: Im Programmheft am Samstag war sie bei der Mannschaftsaufstellung bereits als „Alannah Schmutz“ aufgeführt…    

Souza ist zufrieden: „Alannah entwickelt sich gut. Es gibt in der Schweiz nicht viele Spielerinnen in diesem Alter, die auf diesem Level spielen.“

 In Val-de-Travers feiert man brasilianischen Karneval nicht nur im Sommer…

Volley1-Top 3: 1. Manoela Garcia Duarte (Val-de-Travers), 2. Renata Schmutz (Val-de-Travers), 3. Alannah (Val-de-Travers)

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