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Volley Luzern bärenstark! Korina Perkovac verdreht allen den Kopf

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Das ist spitze, Korina! Volley Luzern deklassiert NUC Volleyball in drei Sätzen (25:11, 25:16, 25:21) und ist heiss auf den NLB-Titel.

„Das wird heute ein knappes Spiel.“

Auch ein erfahrener Erfolgstrainer wie Dusan Jarotta kann sich vor dem Spiel irren. Denn was seine Girls heute gegen NUC II (verstärkt mit einzelnen NLA-Spielerinnen) gezeigt haben, ist allererste Sahne!

1.Satz: Das Heimteam legt los wie die Feuerwehr: Am Netz räumt Laura Marxer gnadenlos ab, derweil Zuspielerin Dominika Jarotta die beiden Scharfschützen Leona Neumannova und Korina Perkovac immer wieder mustergültig in Position bringt. Ruumms… die Bälle schlagen wie Geschosse auf dem Feld von NUC II ein, das allmählich zur Schiessbude verkommt – 25:11-Klatsche!

2.Satz: Nun spielen sich die Luzernerinnen regelrecht in einen Spielrausch. Das magische Dreieck um Neumannova, Perkovac und Jarotta gibt den Ton an. Doch auch Magdalena Hofstetter, Sandra Gehrig und Laura Marxer spielen eine sehr gute Partie. Diese Mannschaft macht Freude und wäre auch eine Bereicherung für die NLA – 25:16 Satzgewinn!

3.Satz: Nun schaltet Luzern einen Gang zurück und NUC II kann so den Satz relativ lange ausgeglichen gestalten. Zudem gibt Trainer Jarotta mehreren Ersatzspielerinnen (u.a. Aline Schoch, Adrijana Smiljkovic) eine Chance sich für künftige Einsätze aufzudrängen. Die Powergirls schaukeln die Partie sicher und rüüüdig gut mit 25:21 nach Hause…

Zuhinterst in der Ecke auf einem Schwedenkasten sitzt ein Mann im lässigen Hemd, dunklen Blue Jeans und Turnschuhen: Goran Perkovac, Olympiasieger mit Kroatien 1996 in Atlanta. Für einmal ist er im Schatten von Tochter Korina…

Volley1 fragt Goran Perkovac (Trainer HC Kriens-Luzern): Welche Tipps gibt ein Olympiasieger-Papa seiner Tochter?

„Ich bin immer eher kritisch: Korina hat sehr viel Talent. Bisher hat sie mit relativ wenig Training viel erreicht. Sie muss regelmässig hart arbeiten – sicher ein- oder besser zweimal pro Tag trainieren und jeweils noch in den Kraftraum gehen“, sagt der stolze Papa, umarmt seine Tochter und strahlt dabei wie ein Maikäfer.

Korina Perkovac ist Luzerns grösster Schatz – aber wie lange noch? Sie verdreht der halben Liga den Kopf: Die NLA-Topvereine (Sm’Aesch-Pfeffingen, TS Volley Düdingen, NUC, Kanti Schaffhausen) buhlen um die Nationalspielerin.

Volley1 weiss: Insider raten Perkovac mehrheitlich zu einem Wechsel nach Aesch. Dort könnte sie beim wahrscheinlichen Abgang von Maja Storck (Ladies in Black Aachen?) deren Nachfolge antreten und sportlich einen grossen Schritt nach vorne machen. Trainer Andreas Vollmer meint: „Wir sind bereit sie auszubilden und auch auf das Feld zu bringen.“

Volley1-Top3: 1. Korina Perkovac (Volley Luzern), 2. Dominika Jarotta (Volley Luzern), 3. Laura Marxer (Volley Luzern)

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YESSS! Sm’Aesch Pfeffingen ist Weiss-Blau-TESS!

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Sie haben es wirklich geschafft!

Sm’Aesch Pfeffingen besiegt nach einem unfassbar spannenden Hitchcock-Krimi den haushohen Favoriten Volero Zürich in vier Sätzen (23:25, 25:22, 25:18, 25:22) und geht in der Playoff-Finalserie überraschend mit 1:0 in Führung.

Glückwunsch, Sm’Aesch Pfeffingen!

Beim Stand von 24:22 nach 112 Minuten haut Voleros serbische Europameisterin Ana Bjelica den Ball ins Netz!

Sm’Aesch eine weiss-blaue Jubel-Traube!

Tess von Piekartz lässt einen Freudeschrei los, Libero Anna Pogany drückt Anu Ennok herzhaft und stemmt sie in die Höhe. Der nackte Wahnsinn! Die überragende Nationalspielerin aus Holland: „Wir sind überglücklich, jetzt geht es los. Volero hat zwar sehr gute Einzelspielerinnen, doch wir sind als Mannschaft richtig stark aufgetreten!“

Tess jubelt, alle jubeln! Vorneweg natürlich der Sm’Aesch-Erfolgstrainer.

Andi Vollmer: „Superstark! Wir haben heute die bessere Playoff-Form als Volero gehabt. Ich habe an der Seitenlinie überhaupt nicht gelitten, sondern einfach nur Spass gehabt. Bei uns denken alle positiv und haben keine Angst. Und Tess von Piekartz hat sich in jeden Ball reingeschmissen, sie ist ein Klassekapitän!“

Anna Pogany (Deutsche Nationalspielerin): „Ein gutes Gefühl! Wir haben nahtlos an die guten Spiele gegen Düdingen angeknüpft. Unser Teamgeist ist unglaublich, alle Spielerinnen haben Punkte gemacht. Jetzt werden wir das Spiel auf Video genau analysieren und am Mittwoch geht’s in Zürich wieder von vorne los…“

Elisa Visentin: „Das ist ein cooles Gefühl! Ich gehe noch ins Gymnasium, doch trotzdem bin ich voll und ganz im Team integriert. Nun ist alles möglich…“ Und: Wie tönt den ‚Schweizer Meister Sm’Aesch‘? „Das wäre richtig geil! Das würde ein riesiges Fest geben!“

Der Reihe nach: Wie vogelwild die erste Playoff-Finalpartie, es geht rauf und runter!

Vor dem Spiel fährt Präsident Werner Schmid zahlreiche Holzstühle auf einer Schubkarre in die Halle, derweil sich Alexandra Böhm von der Geschäftsstelle draussen mit einem Medienschaffenden über eine journalistisch unausgewogene Meldung der Schweiz. Depeschenagentur unterhält. An der Bar gönnt sich Mittelblockerin Jazmine White derweil noch einen Kaffee. Volley1 fragt: Ein bisschen Koffein vor der Finalissima? „Oh ja, ich trinke vor jedem Spiel noch einen Kaffee“, lacht die Kanadierin. Auf dem angrenzenden Spielplatz liegt Ljubica Milojevic in der Schaukel und wird von Tiiamari Sievänen angestossen.

Um Punkt 16:58 Uhr wird die Partie angepfiffen!

1.Satz: Bereits nach wenigen Minuten beim Stand von 2:6 für Volero nimmt Trainer Andi Vollmer erstmals ein Timeout. Wird das Heimteam vom Favoriten aus der Limmatstadt glatt überfahren? Denkste. Aesch macht sechs Punkte in Serie, geht mit 8:6 in Führung. Es bleibt bis zum Schluss eng – dann erlöst Mira Todorova den Schweizer Meister nach 27 Minuten zum 23:25 Satzgewinn!

Doch Sm’Aesch Pfeffingen spürt: Volero defensiv zu schwach, da geht was…

2.Satz: Doch der Auftritt der Zürcherinnen wirkt pomadig und nicht überzeugend. Trainer Avital Selinger läuft an der Seitenlinie wie ein Löwe hochkonzentriert auf und ab. Volero-Boss Stav Jacobi leidet sichtbar am Spielfeldrand. Neben ihm sitzt Volleyball-Experte und Autor Michel Bolle, dessen erfolgreiches Buch „100 Power Zitate: Für ein glückliches und erfolgreiches Leben“ in diesem Moment bestimmt sehr wertvoll für Jacobi hätte sein können. Aesch holt sich den Satz mit 25:22.

3.Satz: Ein nahezu perfekter Satz des Heimteams. Libero Anna Pogany kratzt jeden Ball heraus und auch Zuspielerin Tess von Piekartz zeigt eine herausragende Partie – beide weltklasse! Kaum zu glauben, dass sich diese bärenstarke von Piekartz nach dieser Saison eine Volleyball-Pause gönnen möchte. Und im Angriff sind Nicole Walch, Maja Storck und Anu Ennok unwiderstehlich. Das ist Spitzenvolleyball, was das Team von Andi Vollmer zeigt – ein echter Leckerbissen für die zahlreichen begeisterten Zuschauer. Mit einem Hammersmash von Jazmine White krallt sich Aesch auch diesen Satz mit 25:18.

4.Satz: Mutmacher zum Start in den vierten Satz: Nun lässt der letztjährige Vize-Meister nichts mehr anbrennen und geht sofort mit 5:1 in Führung. Volero scheint ratlos, findet kein Rezept, um gegen dieses hervorragende Aescher Kollektiv ernsthaft Paroli bieten zu können. Jacobi schüttelt ungläubig den Kopf, tippt Textnachrichten in sein Telefon und tätigt Anrufe. Äusserlich scheint er ruhig, doch wer den sympathischen Volleyball-Afficionado kennt, weiss dass es in ihm brodelt! Andi Vollmer feiert jeden Punkt ausgiebig und animiert sein Team bis zum Schluss (25:22) nicht nachzulassen.

Dann der Triumph über den Liga-Krösus Volero: Vier Hammersätze bringen Aesch den verdienten Sieg im ersten Playoff-Finalspiel! Auch Jacobi applaudiert dem Siegerteam anerkennend. In der Niederlage zeigt sich bekanntlich die wahre Grösse…

Nochmals Andi Vollmer: „Wir haben sehr gut geblockt und haben auch besser serviert. Es wird mitunter entscheidend sein in der Playoff-Serie, wer besser aufschlägt. Natürlich haben wir noch nichts erreicht – doch heute haben wir einen ersten aber wichtigen Schritt gemacht…“

Aesch führt in der Finalissima, Aesch tanzt. Noch zweimal tanzen bis zum Titel.

Volley1-Top3: 1. Tess von Piekartz (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Anna Pogany (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Nicole Walch (Sm’Aesch Pfeffingen)

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Voleros Duracell-Hasen bodigen Kanti – Unti drückt YB die Daumen!

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Friede, Freude, Eierkuchen! Volero-Boss Stav Jacobi so locker wie nie zuvor – seine Duracell-Hasen gewinnen das Playoff-Halbfinale gegen Kanti Schaffhausen klar in drei Sätzen (25:17, 25:13, 25:15) und können heute ins Finale einziehen.

„Wann finden die Finalspiele statt?“ Das ist die häufigste Frage, die gestern unter den Zuschauern in der Sporthalle Birch diskutiert wird. Die Mannschaft von Trainer Avital Selinger ist erst am Freitagnachmittag vom Champions League Kracher gegen VakifBank Istanbul in die Limmatstadt zurückgekehrt. Trotz der diskussionslosen Niederlage in der Königsklasse ist kein Frust, sondern viel mehr Lust auf das Playoff-Halbfinale gegen die Überraschungs-Mannschaft von Kanti Schaffhausen zu spüren.

Neben der langzeitverletzten Rosir Calderon Diaz, sitzen auch Ljubica Milojevic, Samara Almeida und Tiiamari Sievänen auf der Tribüne. Alles Topspielerinnen, die in jedem anderen NLA-Team sichere Stammspielerinnen wären. Bei Kanti Schaffhausen setzt Trainer Nicki Neubauer derweil von Beginn weg auf die frischgebackene NLB-Meisterin (Volley Luzern) und „Best Rookie 2018“ Korina Perkovac. Goldrichtig, Nicki! Die 18-jährige zeigt eine gute Partie und kann im Angriff und im Block gleich mehrmals punkten.

Nicki Neubauer zu Volley1: „Ja, ich bin sehr zufrieden mit Korina. Sie ist ein guter Typ ohne jegliche Starallüren und wird uns mit Sicherheit noch viel Freude bereiten. Ich habe mich seit zwei Jahren um sie bemüht und bin glücklich, dass der Transfer zu Kanti Schaffhausen geklappt hat.“

Übrigens: Bei der Nachwuchs-Schweizermeisterschaft FINAL FOUR am 28./29. April 2018 in Neuenburg wird Korina Perkovac für das U23-Team von Volley Luzern auflaufen. Im gleichen Team wird auch ihre Kanti-Teamkollegin und baldige WG-Mitbewohnerin Marija Smiljkovic spielen – mit diesem Glanz & Glamour-Duo sind die Luzernerinnen die heissesten Favoritinnen auf den Nachwuchs SM-Titel (Volley1 wird exklusiv darüber berichten).

Zum Spiel: Die Gäste vom Munot halten jeweils bis Satzhälfte wacker mit und spielen phasenweise hochstehendes Volleyball. Doch mit zunehmender Satzdauer zeigt der Schweizer Meister in allen drei Sätzen mehr Stehvermögen. Kraftvoller und mit mehr Power! Eigentlich sollte Duracell den Volleyball-Girls von Stav Jacobi einen Werbevertrag anbieten. Wie den bekannten Batterien scheint auch Volero Zürich nie die Energie auszugehen.

Voleros Duracell-Hasen bodigen Kanti Schaffhausen – 25:17, 25:13, 25:15!

„Wir können athletisch und physisch nicht mit Volero Zürich mithalten, doch wir müssen uns mehr wehren. Da wären heute mehr Punkte drin gelegen, doch der Aufschlag muss besser und die Eigenfehler deutlich minimiert werden“, analysiert Neubauer realistisch.

Bei Volero Zürich gibt es niemanden, der ernsthaft an einer erfolgreichen Titelverteidigung zweifelt. Dafür ist Coach Avital Selinger ein zu schlauer Fuchs, der es wie kein Anderer versteht das maximale Potenzial seiner Spielerinnen abrufen. Die Volley1-Award „Best Swiss Player 2018“-Gewinnerin Laura Unternährer ehrgeizig zu Volley1: „Ich gehe davon aus, dass wir in Schaffhausen ins Finale einziehen werden. Wir müssen uns nun noch ein letztes Mal pushen und den Titel holen!“

Avital Selinger mit ernster Miene: „Ich habe dieses klare Ergebnis erwartet. Das hat nichts mit Schaffhausen zu tun, sondern wie wir uns präsentiert haben. Wir werden morgen sehen, ob sich nach dieser strengen Woche die eine oder andere Spielerin etwas ausruhen muss.“ Dann kommt sein Boss Stav Jacobi hinzu und scherzt: „Wir machen es wie New York, wir schlafen nie…“

Stav Jacobi so locker wie nie bei der Abschiedstournee von Volero Zürich – er geniesst jeden Sieg in vollen Zügen! Hier kann der Volero-Boss und Verwaltungsrat vom Fussball-Traditionsverein Grasshopper Club auch die schwachen Auftritte von GC vergessen. Seine Topskorerin Unti zum Thema Fussball: „Ich bin zwar kein Fussballfan, doch am ehesten bin ich für YB!“ Eine echte Bernerin vergisst eben ihre Wurzeln nicht…

Nebenbei: Es ist ein Armutszeugnis für die Schweizer Medienlandschaft, wenn bei einem SM Playoff-Halbfinale zwischen Champions League Teilnehmer Volero Zürich und dem sympathischen Kanti Schaffhausen die fünf aufgestellten Medientische (abgesehen von Volley1-Das Schweizer Volleyball-Portal) komplett leer bleiben. Es mag zynisch klingen: Es waren mehr Olympia-Medaillengewinnerinnen in der Halle als Medienschaffende…

Volley1-Top3: 1. Nancy Carrillo (Volero Zürich), 2. Ana Antonijevic (Volero Zürich), 3. Katerina Holaskova (Kanti Schaffhausen)

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Merci Neuchâtel UC! Ihr seid unsere Cupsieger der Herzen!

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Mit diesem Auftritt ist Neuchâtel UC der Cupsieger der Herzen: Die orange Wand der Superfans, die Klasse von Zuspielerin Morgan Bergren (24) und die Glückstränen von Mandy Wigger (30)!

Der Traum vom Cupsieg ist vorbei. Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen! Diese Superfans sind einzigartig! Eine solche orange Wand hat man in der Schweiz zuletzt während der Fussball-Europameisterschaft vor zehn Jahren bei den Spielen von Holland gesehen. Hunderte NUC-Fans feiern ihre Mannschaft im Cupfinale. Die Anhänger singen, tanzen, schwenken Fahnen und skandieren lautstark „Ici c’est NUC!“ Die Tribüne in Fribourg färbt sich angesichts der Menschenmassen, die T-Shirts und Hüte tragen, in Windeseile orange. Bei diesem Verein wird marketingmässig vorbildliche Pionierarbeit für das Schweizer Volleyball geleistet – chapeau!

Morgan Bergrens Traum

Eine Spielerin, die dem Zuschauer sofort ins Auge springt, ist Morgan Bergren. Die Amerikanerin mit schwedischen Vorfahren hat als Zuspielerin feine Hände wie ein Pianist. Dabei steht die ausgebildete Sportlehrerin aus Indiana musikalisch eher auf Countrymusik. Sie lebt in einer Wohngemeinschaft mit ihrer besten Freundin Cassidy Pickrell, die ebenfalls bei NUC unter Vertrag ist. Die Beiden unternehmen viel zusammen, gehen shoppen, mögen es zu reisen und die Schweiz zu erkunden.

„Dieser Cupfinal hat mir unheimlich Spass gemacht! Die tolle Atmosphäre, die vielen Fans, das ist ein spezieller Tag in meiner Karriere. Ich fühle mich hier in der Schweiz sehr wohl, auch wenn es mit dem Französischlernen noch nicht so richtig geklappt hat“, lacht Bergren.

Angefangen mit Volleyball hat die bildhübsche Zuspielerin im zarten Alter von sechs Jahren in der Schule. Ihr Vater Dan arbeitet als Pferdetrainer, spielte früher Eishockey und wurde dank Tochter Morgan derart vom Volleyballvirus gepackt, dass er mittlerweile auch selber mehrere Volleyball-Mannschaften trainiert. Morgans Mutter ist Lehrerin, hat selber nie Leistungssport gemacht. „Sie war früher Cheerleaderin“, schmunzelt Bergren, „vielleicht habe ich meine Energie von ihr geerbt.“ Komplettiert wird Morgans Familie mit der jüngeren Schwester Madison.

Bevor Bergren in die Schweiz zu NUC kam, spielte die sympathische Frohnatur ein halbes Jahr in Schweden bei Svedala. Sie wird nächste Saison voraussichtlich nicht mehr bei NUC spielen und steht bei anderen NLA-Vereinen ganz oben auf der Wunschliste. Wenn sie weiter derart überragend spielt, darf sie den Traum von einer Selektion ins US-Nationalteam auch weiterhin träumen. Yes, Morgan can!

Mandy Wiggers Glückstränen

Besonders speziell war der Cupfinal auch für Mandy Wigger, die nach der Saison ihre langjährige erfolgreiche Karriere beenden und sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwenden wird. Auch in ihrem letzten Finalspiel hat sie wie immer nochmals alles gegeben und wurde nach dem Spiel mit dem goldenen Ball als beste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet. Die zahlreichen Schlachtenbummler von NUC feiern ihre kämpferische Diagonalangreiferin frenetisch. Daraufhin wird Wigger von ihren Gefühlen komplett übermannt und weint auf dem Spielfeld Tränen des Glücks!

„Mir ist in diesem Moment die ganze Karriere durch den Kopf gegangen. Wenn ich könnte, würde ich noch 50 Saisons anhängen, doch ich habe überall Schmerzen“, erklärte Wigger Volley1.

Sie hat in ihrer Karriere unzählige Titel gewonnen: 3x Meister, 4x Cupsieger, 2x Supercupsieger. Auch in der Nationalmannschaft war sie als Kapitänin unter Trainerin Svetlana Ilic in spielerischer und menschlicher Hinsicht stets eine grosse Stütze für die Mannschaft. Ein sicherer Wert und eine vorbildliche Spielerin, an der sich die Jungen aufrichten konnten. Sie wird künftig als Coach eine Herren-Mannschaft in der 1. Liga trainieren.

Auch Volero-Boss Stav Jacobi würdigt Wiggers Verdienste: „Mandy Wigger ist eine schillernde Persönlichkeit in der Schweizer Volleyballszene. Sie hat eine tolle Karriere gemacht, die leider oftmals durch Verletzungen überschattet wurde. Sie ist eine der Spielerinnen, die massgeblichen Anteil daran haben, dass sich das Volleyball hierzulande in den letzten Jahren weiterentwickelt hat!“

Am späten Abend haben sich Spielerinnen und Fans von NUC in der Heimstätte Salle de la Riveraine zum gemeinsamen Abendessen versammelt.

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