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Volley Luzern ist heiss auf den NLB-Meisterblues! Bärner Müntschi für Dusan Jarotta

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Geführt, zwischenzeitlich zurückgelegen, am Ende gewonnen: Volley Luzern hat sich in einer spektakulären Partie beim VBC Münchenbuchsee durchgesetzt. Damit kann Luzern nächsten Samstag zuhause gegen Genève Volley den Sack zu machen und aus eigener Kraft NLB-Meister werden!

Volley Luzern lädt nächste Woche zum grossen Showdown: Im Hinspiel vor 28 Tagen unterlag man Genève Volley noch klar und deutlich mit 3:0-Sätzen, doch seither hat sich die Mannschaft von Erfolgstrainer Dusan Jarotta im spielerischen und mentalen Bereich kontinuierlich weiterentwickelt. Das wurde auch im Bernbiet beim gefährlichen VBC Münchenbuchsee deutlich, der die Qualifikationsgruppe West souverän für sich entschieden hat.

1.Satz: Volley Luzern geht bissig und hungrig ins Spiel! Auf der Position der Zuspielerin beginnt Jarotta überraschend mit Junioren-Nationalspielerin Adriana Smiljkovic.  Aufgrund beruflicher Verpflichtungen konnte die Trainer-Tochter Dominika nicht mit der Mannschaft mittrainieren und muss demzufolge vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Smiljkovic macht ihre Sache gut und bringt Leona Neumannova und Korina Perkovac (nominiert für Volley1-Awards „Best Rookie“) wiederholt gut in Abschluss. Trotzdem hält Münchenbuchsee wacker mit, führt sogar mit 21:19 Punkten. Dann nimmt Jarotta ein Timeout und gibt seinen Supergirls das richtige Lösungsrezept mit auf den Weg und bummm… ein Perkovac-Monsterblock sicher den 25:21 Satzgewinn!

2.Satz: Nun haben die Luzernerinnen ihre Anfangsnervosität abgelegt und haben das Spiel sicher im Griff. Zudem schwächt sich der Gastgeber mit (zu) vielen unnötigen Fehlern selbst. Auf der Tribüne schaut sich Algris Leitis, Trainer von Edelline Köniz, das Spiel an und erkundigt sich nach einzelnen Spielerinnen. Insbesondere imponiert ihm Super-Kori, die diesmal wie einst NBA-Legende Dennis Rodman mit Ohrenschmuck aufläuft. Ein Riesenspiel macht auch die quirlige Libera Jana Wigger, die auch die härtesten Geschosse noch verarbeiten kann und auch für NLA-Vereine eine interessante Option auf dieser Position sein kann. Besonders clever spielt Sandra Gehrig, die für diese Mannschaft in spielerischer wie in menschlicher Hinsicht eine wertvolle Stütze ist. Auch diesen Satz krallt sich Volley Luzern mit 25:17 Punkten.

3.Satz: Nun ist der Mist gegabelt. Die Mannschaft von Jarotta spielt sich als sehr gut funktionierendes Kollektiv in einen Rausch. Das magische Dreieck um Neumannova, Perkovac und Jarotta ist nun nicht mehr zu stoppen! Und auch Sandra Gehrig, Magdalena Hofstetter und Mittelblockerin Laura Marxer zeigen sich von ihrer Schokoladenseite. Unter den Zuschauern verrät derweil Handball-Olympiasieger Goran Perkovac, dass er Korina in der Handball-Schulmannschaft trainiert und mit ihr jeweils Beach-Volleyball am Strand gespielt habe. Einfach eine schrecklich nette Familie, diese Perkovacs! Und Knall auf Fall haben Super-Kori und co. auch diesen Satz mit 25:19 in der Tasche. Nun kann Luzern nächste Woche zuhause um den NLB-Meistertitel gegen Genève Volley spielen – dies feiert Trainer Jarotta schon mal mit einem Bärner Müntschi (dt. Kuss) Bier…

Volley Luzern greift nach dem Titel! Volley1 weiss: Die ganze Luzerner Presse (Neue Luzerner Zeitung, Luzerner Rundschau etc.) wird vor Ort sein und will seine Supergirls siegen sehen!

Sandra Gehrig, Volley Luzern: „Am Anfang hatten wir wohl etwas zu viel Respekt – wir waren in den Köpfen bereits beim Spiel von nächster Woche. Nun freuen wir uns auf den grossen Showdown nächste Woche. Wir haben uns im Team das Motto „The Curve“ gegeben und wollen den NLB-Meistertitel holen!“

Laura Marxer, Volley Luzern: „Wir haben als Team gezeigt, was wir können. Nun werden wir den Gegner Genève Volley auf Video genau analysieren und noch zwei gute Trainings machen. Wir sind heiss auf das Spiel!“

Unabhängig vom Spielausgang gegen Genève Volley nächsten Samstag wird die Mannschaft im Anschluss an das Spiel bei einem Apéro die erfolgreiche Saison ausklingen lassen. Danach wollen die Spielerinnen in der Szene-Discothek „Schwarzes Schaf“ zum Meisterblues ansetzen…

Brisant: Um sich auf das „Finale“ gegen den bereits feststehenden NLA-Aufsteiger Genève Volley auch mental einzustimmen, wird sich die Mannschaft von Trainer Jarotta am Donnerstag noch das Champions League Spiel in der Saalsporthalle zwischen Volero Zürich und VakifBank Istanbul anschauen.

Samstag, 24.03.2018. Doppelturnhalle Säli (16:00 Uhr). – NLB: Frauen-Volleyball: Volley Luzern – Genève Volley.

Volley1-Top3: 1. Sandra Gehrig (Volley Luzern), 2. Korina Perkovac (Volley Luzern), 3. Jana Wigger (Volley Luzern)

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Beyoncé-Double ballert Sm’Aesch Pfeffingen an Tabellenspitze

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25:16, 25:20, 25: 21! Sm’Aesch Pfeffingen ist zurück auf dem Leaderthron! Der Kronfavorit auf den Meistertitel (Anm. d. Red. Volley1-Umfrage bei NLA-Trainern) Kanti Schaffhausen wurde kalt geduscht…

Wenn die Zuschauer schon vor dem ersten Volleyball-Bier das Gefühl haben doppelt zu sehen – dann können sie sich beruhigt in ihren Sitz fallen lassen. Die Frau, die dem amerikanischen Megastar Beyoncé so sehr ähnelt, heisst Jessica Ventura (27). Besser bekannt als das Beyoncé-Double aus Brasilien.

Frisur, Kleidungsstil – sogar eine edle Designer-Sonnenbrille wie Beyoncé trägt Ventura auf der Nase. Nur beim Ruhm und den finanziellen Einnahmen liegen Ventura und Beyoncé weit auseinander…

Die Brasilianerin schwärmt vom Superstar: „Beyoncé ist einfach wunderschön. Mit ihr verglichen zu werden, ist eine grosse Ehre. Ich mag ihre Musik, dazu die grandiose Show und das Spektakel!“

Aber wie gefährlich ist das Beyoncé-Double für die Gegner?

Bei Sm’Aesch Pfeffingen gehört die routinierte Diagonalangreiferin zu den Teamstützen. Eine enorme Sprungkraft, eine vorzügliche Technik und ein bodenständiges Auftreten, machen sie zur kompletten Allrounderin. Sie liebt Kino, Tanzen, Karneval und hat zuletzt in Italien für die Vereine Omia Volley 88 und Marsala gespielt.

Trainer Andi Vollmer heute freudig: „Jessica spielt immer gegen Schaffhausen richtig stark. Dieser Gegner scheint ihr zu liegen – offenbar liebt sie Schaffhausen!“ Bereits vor der Saison lobte sie Vollmer über den Klee: „Sie ist eine erfahrene Spielerin, die Emotionen ins Spiel reinbringt. Diese brasilianische Mentalität tut meiner Mannschaft gut!“

Jessica Ventura zu Volley1 cool: „Wir haben gegen den Favoriten ruhig gespielt, waren im Block solid. Jetzt muss ich duschen gehen und danach gibt’s Käsefondue zum Abendessen – ich liebe es!“

Beyoncé erhielt für ihren Song „Crazy in Love“ einst den begehrten Grammy-Award. Wenn ihr Double weiter so rockt, liebt man auch SIE in Aesch genauso verrückt…

Nebenbei: Powerlady Dora Grozer überzeugt mit einem brillanten Auftritt und die 16-jährige Annalea Maeder ersetzt die verletzte Taylor Tashima vorzüglich.

Volley1-Top 3: 1. Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Jessica Ventura (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Annalea Maeder (Sm’Aesch Pfeffingen)

 

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5-Satz-Krimi! VFM verliert Derby und fühlt sich trotzdem gut

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Das Derby zwischen Volleyball Franches-Montagnes (VFM) und Viteos NUC in Rossemaison wird erst im Tiebreak entschieden. Das Team von Coach Lauren Bertolacci kann den 5-Satz-Krimi (23:25, 29:27, 25:22, 14:25, 10:15) schliesslich knapp für sich entscheiden!

Das Spiel hätte eigentlich zwei Sieger verdient gehabt. Beide Teams lieferten sich von Beginn weg einen offenen Schlagabtausch und jagten jedem Ball hinterher. So war das Derby zwischen zwei ebenbürtigen Teams bis zum Schluss völlig offen. Auf Seiten der Jurassierinnen glänzten vor allem die Zuspielerin Jurja Vlasic (Kroatien) sowie im Angriff Nada Mitrovic (Serbien). Auf Seiten der Gäste waren einmal mehr die Amerikanerinnen Kyra Holt und Tia Scambray besonders gut aufgelegt.

Das Derby-Spektakel: Heisser Fight auf dem Feld, Bombenstimmung auf den Zuschauerrängen!

Auf den Zuschauerrängen feuerte der berüchtigte VFM-Fanclub mit Vorsänger Fabian Zürcher das Heimteam mit Hupe und Trommel pausenlos an. Mitten im Fanblock mit VFM-Schal sass auch der ehemalige Vereinspräsident Loic Chapuis. Es wurde eine Runde Bier spendiert – dazu gesungen, gelacht und gefeiert…

Doch nach einem Servicewinner im Tiebreak von Julie Lengweiler war die Derby-Pleite von VFM amtlich.

Nada Mitrovic zu Volley1: „Wir haben noch zu wenig konstant gespielt, doch trotzdem fühle ich mich gut – heute wäre auch ein Sieg drin gelegen!“

Brisant: Im Rahmen eines Besuches des Meisterschaftsspiel in der russischen Liga zwischen Champions League-Teilnehmer  Minchanka Minsk und St. Petersburg wurde Volley1 mehrfach auf Natalia Cukseeva angesprochen. Die deutsche Topskorerin in den Reihen von VFM geniesst dort immer noch einen hervorragenden Ruf.

Angesprochen auf ihr Topskorerin-Trikot meinte die ehemalige U20-Weltmeisterin (2009): „Eigentlich weiss ich gar nicht so recht, wie ich zu diesem Trikot gekommen bin…“ Typisch Cukseeva – einfach eine bodenständig und sympathische Person!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (Viteos NUC), 2. Kyra Holt (Viteos NUC), 3. Nada Mitrovic (VFM)

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Renata, Alannah und Manoela lassen VdT vom NLA-Aufstieg träumen!

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Playoffkampf in Gerlafingen, Aufatmen in Val-de-Travers!

Die Samba-Girls von Val-de-Travers feiern gegen den VBC Gerlafingen einen Drei-Punkte-Erfolg und klettern auf einen Playoffplatz. Trainer Luiz Souza setzte gleich vier (!) Brasilianerinnen ein, welche für den Unterschied sorgten.  

25:21, 28:26, 25:13 – Val-de-Travers stösst Gerlafingen aus den Playoffrängen!

Das Spiel ist zu Beginn über weite Strecken ausgeglichen, Gerlafingen scheint näher am Satzgewinn zu sein. Doch kurz vor dem Ziel kann Val-de-Travers nochmals zulegen und holt sich den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz ist es mehrheitlich Gerlafingen, das dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrückt, doch in der entscheidenden Phase zeigen sie Nerven, verspielen einen Sechs-Punkte-Vorsprung und müssen diesen Satz ebenfalls mit 28:26 den Gästen überlassen. Im dritten Satz setzt Val-de-Travers dann zur Kür an, nimmt Revanche für die bittere 3:2 Heimniederlage am ersten Spieltag und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen auf eine Playoffteilnahme.

Val-de-Travers jubelt, Gerlafingen weint…

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Val-de-Travers?

Der Verein verfügt mit Joelle Roy über eine engagierte, charismatische und weitsichtige Präsidentin. Sie pflegt einen engen Kontakt zur Mannschaft und auch zu den lokalen Medien, ohne sich dabei in den Mittelpunkt zu drängen. Ihr ganzes (ehrenamtliches) Engagement kommt vollumfänglich dem Verein zugute. Mit Trainer Luiz Souza hat sie einen absoluten Fachmann nach Val-de-Travers geholt, der weiss wie man mit älteren, verdienten Spielerinnen umgeht und wie man junge Talente nachhaltig fördert. Durch sein internationales Netzwerk gelingt es ihm immer wieder hervorragende Spielerinnen an den Fuss des Creux du Van nach Val-de-Travers zu locken.

Dazu lassen drei Brasilianerinnen eine ganze Region vom Sensations-Coup NLA-Aufstieg träumen!

Renata Schmutz: Der Kapitän der Mannschaft blickt auf eine grosse Karriere von über 20 Jahren zurück. Sie hat bereits in der Türkei, Griechenland, Spanien und Schweden gespielt. Selbst in der Seleçao (Anm. d. Red. Nationalmannschaft von Brasilien) hatte sie bereits einzelne Einsätze. Ihre Primetime hat sie zwar hinter sich, doch sie ist eine absolute Führungsspielerin – die rechte Hand des Trainers. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, eine solche tolle Spielerin in seinen Reihen zu haben.

„Es war kein einfaches Spiel, doch wir müssen solche wichtigen Spiele gewinnen! Das Teamwork und die Taktik waren heute der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Schmutz. Trainer Luiz Souza lobte Schmutz über den Klee: „Renata ist einfach ein unglaublich guter Kapitän. Sie stellt sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft, sie hilft den jungen Spielerinnen, sie ist die Erste im Training usw. – sie ist ein absolutes Vorbild! “  

Manoela Garcia Duarte: Die Aussenangreiferin ist die jüngere Schwester von Barbara Garcia Duarte (ex-Sm’Aesch-Pfeffingen) – die beiden Duarte-Schwestern sind die brasilianische Antwort auf die Kardashian-Schwestern. Duarte lebt in einer Wohngemeinschaft mit Mitspielerin Valeria Benvenuti aus San Marino. Da sie bereits in Frankreich gespielt hat, beherrscht sie auch nahezu fliessend die französische Sprache. Sie bringt neben Glanz und Glamour auch einen grossen Ehrgeiz mit: „Wir wollen die NLB-Meisterschaft gewinnen und in die NLA aufsteigen! Es gefällt mir in Val-de-Travers, es ist sehr ruhig hier und umgeben von einer prachtvollen Natur – doch aktuell ist es mir draussen ein bisschen zu kalt…“ Über Weihnachten wird Duarte nach Portugal fliegen und in Nazaré mit ihrer Mutter und Schwester feiern.    

Volley1 fragt Souza: Wann spielt auch Barbara in Val-de-Travers? Souza cool: „Mal schauen, warten wir ab…“

Alannah: Die gebürtige Brasilianerin ist die Jüngste in der Mannschaft. Sie lebt im Bernbiet und fährt täglich nach Val-de-Travers ins Training. Volley1 weiss: Die Gründe dafür sind Trainer Luiz Souza und Renata Schmutz. Alannah lebt noch zuhause und wird von ihren umtriebigen Eltern voll und ganz unterstützt. Sie ist erst 17 Jahre alt und DIE Entdeckung dieser Saison – eine der vielversprechendsten Volleyballtalente hierzulande. Sie möchte wie Schmutz dereinst eine grosse Karriere machen. Brisant: Im Programmheft am Samstag war sie bei der Mannschaftsaufstellung bereits als „Alannah Schmutz“ aufgeführt…    

Souza ist zufrieden: „Alannah entwickelt sich gut. Es gibt in der Schweiz nicht viele Spielerinnen in diesem Alter, die auf diesem Level spielen.“

 In Val-de-Travers feiert man brasilianischen Karneval nicht nur im Sommer…

Volley1-Top 3: 1. Manoela Garcia Duarte (Val-de-Travers), 2. Renata Schmutz (Val-de-Travers), 3. Alannah (Val-de-Travers)

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