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Volley1 sagt: Das muss sich jetzt beim Volley Masters Montreux ändern!

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Das Volley Masters in Montreux hat erneut Volleyballsport auf internationalem Topniveau geboten. Doch wie geht es mit dem prestigeträchtigen Turnier weiter? Volley1 wirft einen Blick hinter die Kulissen.

Das Volley Masters in Montreux ist und bleibt das beste Volleyball-Turnier der Welt!

Natürlich mag es in anderen Ländern mehr Zuschauer geben, grössere Medienaufmerksamkeit und eine bessere Stimmung. Doch Montreux versprüht so viel Glanz & Glamour wie kein anderer Austragungsort. Die malerische Stadt am Genfer See beherbergt auch das einzigartige Jazz Festival, wo sich alljährlich die Reichen und Schönen zum geselligen Stelldichein treffen. Früher weilte der „King of Pop“ Michael Jackson mehrere Wochen in Montreux, – Rock-Ikone Freddie Mercury und Grammy-Gewinnerin Shania Twain lebten sogar im Nobelort. Und nicht zu vergessen die weltweit hochgeschätzten Nobelinternate gleich um die Ecke…

Doch Image allein reicht nicht. Auch ein Grossanlass wie das Volley Masters kann nur mit Hilfe grosszügiger Sponsoren, einer breiten Medienberichterstattung und vielen (mitunter ehrenamtlichen) Helfern auf die Beine gestellt werden:

United Volleyball Foundation fördert Volleyball

Speziell in Randsportarten wie Volleyball wird es zunehmend schwieriger finanzkräftige Sponsoren zu gewinnen, da die mediale Reichweite oftmals nur sehr begrenzt ist. Einer der grossen Unterstützer ist Stav Jacobi mit der United Volleyball Foundation, einer Stiftung die sich die Förderung des Volleyballsports auf die Fahne geschrieben hat. Bereits in früheren Jahren hat Jacobi als Präsident des Vorzeigevereins Volero Zürich enorm viel Zeit, Geld und Herzblut in den Volleyballsport hineingesteckt. Er ist nicht der russische Zar, als den ihn seine Kritiker gerne sehen würden, sondern vielmehr der nette Gentleman und offensichtliche Liebhaber von Glanz & Glamour Events, der im eleganten Jacket mit seinem Volleyball-Freund Werner Feurer locker über das Gelände in Montreux schlendert und den einen oder anderen Smalltalk führt.

Stav, le grand seigneur!

Am Rande des Volleyball Masters meinte ein Insider zu Volley1: „Ohne Stav Jacobi wird es das Turnier Volley Masters in Montreux nicht geben. Wenn er hier nicht mehr investiert, dann ist Lichterlöschen im Schweizer Volleyball angesagt!“

Marketing und Promotion sind ungenügend

Die Medienberichterstattung ist mit Sicherheit nicht zufriedenstellend. Der Spitzensport funktioniert nicht mehr wie vor 25 Jahren, sondern wird immer vielseitiger und komplexer. Ständig drängen neue Trendsportarten auf den Markt. Da können sich gestandene Sportarten wie Volleyball, die hierzulande höchstens eine Randerscheinung geniessen, nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen marketingmässig eindeutig mehr bieten – den Kampf um den Zuschauer und den breiten Medienzuspruch muss angenommen und geführt werden!

Es braucht Ideen: Beim „Athletissima Zürich“ trainieren die internationalen Topstars der Leichtathletik schon seit Jahren mit den Kids – das schafft Sympathien und Annäherung zur Bevölkerung. Ist es zuviel verlangt, wenn sich die internationalen Stars Nataliya Goncharova oder Cristina Chirichella eine Stunde Zeit dafür nehmen, anstatt sich im Hotelzimmer zu verkriechen und auf dem Handy herumzutippen? Das sind Sachen, die seitens OK bereits im Vorfeld eingefordert werden müssen, dass beispielsweise jedes Team eine bestimmte Spielerin für einen volleyballbezogenen Promotion-Anlass zur Verfügung stellen muss.

Was meint wohl Stav Jacobi dazu? Bei Volero Zürich wurde diesbezüglich in der letzten Saison nichts gemacht  – doch eigentlich müsste gerade er das befürworten, geht es hierbei doch nicht nur um den reinen Promo-Gedanken geht, sondern vielmehr um die Förderung des Volleyballsports, indem man die Sportart zu den Leuten bringt. Volley1 weiss: Livia Zaugg und Korina Perkovac haben parallel zur NLA-Spielzeit auch oft Kindertrainings geleitet, bravo…

Das Organisationskomitee (OK) muss frühzeitig auf die nationalen Medien (SRF, Blick/Sonntagsblick, 20 Minuten etc.) zugehen und mit ihren Chefredaktionen in den Diskurs treten. Was wünschen sich die Medien, was wünscht sich das OK? Wie kann man einander gegenseitig unterstützen? Wenn die nationalen Medien mit ihren zuständigen Sportredaktoren nicht ein klares Bekenntnis zu einem solch hochkarätigen Turnier ablegen, dann ist es offensichtlich, dass dort Personen über Sport schreiben, die nicht in der Lage sind, den internationalen Stellenwert eines solchen Turniers richtig einzuschätzen. Es ist gut und schön, dass Berichterstatter aus China, Italien, Tschechien auf der Tribüne sitzen – doch wo war der Schweizer „Volleyball-Papst“ Andreas Eisenring…?

„Adriana Lima-Double“ betreut Italienerinnen

Ein solcher Anlass benötigt unzählige Helfer in verschiedenen Bereichen (Sicherheit, Sanität, Ballmädchen etc.), ohne deren Mitwirkung ein solcher Anlass nicht durchgeführt werden kann. Volley1 sprach stellvertretend mit zwei Helferinnen über deren Einsatz, bei diesem hochkarätigen Anlass mitzuwirken.

Bereits zum dritten Mal wirkt Marie aus Montreux beim Volley Masters mit. Sie arbeitet von 11 bis 24 Uhr im Sicherheitsbereich, achtet darauf, dass keine unbefugten Personen Zugang zu den Garderoben der Spielerinnen haben. Einen direkten Bezug zum Volleyball hat sie nicht. „Ich habe als Kind zuletzt Volleyball gespielt“, lacht sie. Insgesamt sind gemäss ihren Angaben 15 Personen im Sicherheitsbereich im Einsatz. Alles lief dieses Jahr ruhig, ohne erwähnenswerte Probleme: „Die Zuschauer hier verhalten sich vorbildlich und korrekt!“

Eine weitere Helferin ist Laeticia, die während dem Turnier die italienische Mannschaft begleitet und ihr zur Unterstützung vor Ort zur Seite steht. Sie mag den Volleyballsport, spielt selbst aktiv im Verein vom VBC Epalinges mit. Am Sonntag vor einer Woche hat sie die kompletten Instruktionen erhalten und hilft seither dem italienischen Weltklasseteam (Turniersieger 2018) als „gute Fee“ bei jeglichen Unklarheiten. Die sympathische gebürtige Brasilianerin steht mit ihrem sexy Kleidungsstil selbst Adriana Lima in keiner Weise nach. Sehr zur Freude der italienischen Betreuer, die mit ihr rege herumscherzen…

Und was gibt’s aus der Gerüchteküche?

Über dem Turnier kreisen Gerüchte,  dass das Volley Masters Montreux künftig als Herrenturnier ausgetragen werde soll, da das öffentliche Interesse im Raum Lausanne so grösser sein könnte. Volley1 hält nichts von dieser Idee – und Stav Jacobi wahrscheinlich auch nicht.

Weiter gibt es Stimmen, dass das Turnier-Teilnehmerfeld künftig keinen Platz mehr für das (unterlegene) Schweizer Team hat. Solche Gedanken zielen komplett an der Realität vorbei. Ein Turnier ohne Schweiz würde nicht nur das öffentliche Interesse deutlich schmälern, sondern ist obendrein auch an Arroganz nur schwer zu überbieten.

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1 Comment

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  1. Ueli Geller

    9. September 2018 at 19:03

    …Bei Volero Zürich wurde diesbezüglich
    in der letzten Saison nichts gemacht……

    In Tat und Wahrheit wurde bei Volero
    diesbezüglich – leider – noch nie etwas
    gemacht.

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Ehre, wem Ehre gebührt: Volley1-Awards neu für Frauen und Männer

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Der Volleyball-Hammer! Auch dieses Jahr werden die besten Spieler mit den Volley1-Awards für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Nach dem grossen Erfolg im vergangenen Jahr wird Volley1 in Zusammenarbeit mit Mitch’s Volley TV die Awards neu auch für Männer vergeben. Zudem wird künftig auch ligaübergreifend ein Volley1-Special Award für besonderes Engagement im Volleyball verliehen.

Folgende Awards werden am Ende der Saison vergeben:

  • Most Valuable Player
  • Best Swiss Player
  • Rookie of the Year
  • Volley1 Special Award

Kurt Wick, Vize-Präsident von Lindaren Volley Amriswil, freut sich: „Die Schweiz benötigt ausgezeichnete Volleyballerinnen und Volleyballer! Innovative Ideen bringen das Schweizer Volleyball weiter.“

Die Preisträger der vergangenen Saison waren Ana Antonijevic (MVP, Fenerbahce Istanbul), Laura Unternährer (Best Swiss Player, Volero Le Cannet) und Korina Perkovac (Rookie of the Year, Kanti Schaffhausen).

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Ersteigern Sie das Volleyballtrikot von Dora Grozer

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Ersteigern Sie das Trikot der spektakulärsten Spielerin Dora Grozer!

Wer dieses Trikot anfasst, spürt den Glanz & Glamour der Volleyballattraktion der höchsten Liga. Und Sie können es exklusiv bei Volley1 ersteigern.

Dora Grozer (22) stammt aus einer ungarisch-deutschen Volleyballer-Familie: Sowohl ihr Vater Georg Grozer senior als auch ihr Bruder Georg Grozer junior waren ungarische und deutsche Nationalspieler, spielten u.a. in der Bundesliga und wurden Volleyballer des Jahres.

Grozer spielte in der Bundesliga für Ladies in Black Aachen, mit denen sie 2015 das Finale im DVV-Pokal erreichte, das knapp mit 2:3 gegen Allianz MTV Stuttgart verloren ging. 2016 wechselte Grozer zum Ligakonkurrenten 1. VC Wiesbaden, mit dem sie 2017 den 3. Platz belegte. Zudem zählt sie auch zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft.

Das wär doch was: Sie kreuzen auf dem Volleyballcourt im Trikot von Dora auf. Oder Sie beeindrucken Ihre Gäste, indem sie das Trikot in Ihrem Vereinslokal an die Wand hängen.

Ab sofort können Sie sich das Trikot der spektakulärsten NLA-Spielerin Dora Grozer ersteigern. Der Meistbietende erhält zudem von Volley1 zwei Eintrittskarten zu einem beliebigen Meisterschaftsspiel von Grozer. Das Trikot ist neuwertig und von Grozer handsigniert. Der Erlös der Auktion kommt vollumfänglich einer sozialen Institution für Kinder zugute.

Das höchste Angebot wird jeweils fortlaufend hier publiziert: Startgebot CHF 100.-

Die Auktion endet am Samstag, 29. Dezember 2018.

Bieten Sie mit!

Zu ersteigern unter o_duetschler@hotmail.com

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1. Spiel, 1. Titel! Lauren Bertolacci führt NUC zum grössten Erfolg der Vereinsgeschichte

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Glückwunsch an Neuchatel UC! Mit einer 3:1-Machtdemonstration gegen Sm’Aesch Pfeffingen führt Trainerin Lauren Bertolacci ihre Hammerladies mit Frauenpower zum grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte und in die grossen Fussstapfen von Volero Zürich.

DER 1. TITEL DER VEREINSGESCHICHTE – NEUCHATEL DREHT DURCH!

Die überragende Spielerin eines überragenden Spiels: Tia Scambray (22)! NUCs Super-Aussenangreiferin drückt dem 3:1-Spektakel (22:25, 25:22, 25:20, 25:20) gegen Sm’Aesch Pfeffingen ihren Stempel auf. Mit Power ballert sie ihr Team in einem Wahnsinns-Spiel zum ersten Titel.

Scambray wird zu Neuchatels Punkte-Maschine. Im Sommer lockte Lauren Bertolacci die ehemalige US-Nationalspielerin (Junioren) vom College-Team der University Washington Huskies an den Neuenburgersee. Ein Glücksfall für NUC, das solange auf einen Titel warten musste!

DER ORANGE SIEGESRAUSCH!

Scambray: „Grossartig, ich bin so glücklich! Das ist einer der grössten Momente in meiner bisherigen Karriere. Wir wollen diese Saison das Triple gewinnen. Doch heute Abend werden wir feiern und uns auch ein Glas Wein oder Prosecco gönnen…“

Unmittelbar nach dem grössten Triumph ihrer Karriere verschwand Bertolacci in den Katakomben. Sie genoss den Moment im Stillen, verriet Volley1: „Ich habe gerade mit einer guten Freundin telefoniert und bereits Gratulations-SMS von meiner Familie erhalten. Ein unheimlich schöner Moment für mich und die ganze Mannschaft!“

Folgt nun gar das Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup)? Bertolacci war die einzige Trainerin, die bei der grossen Volley1-Umfrage „Wer holt sich den Meistertitel?“ auf ihr Team tippte. Nun hat die Powerlady geliefert, bereits im ersten Ernstkampf den ersten Titel geholt – und gezeigt, dass sie künftig auch für höhere Aufgaben bereit ist.

Zum hartnäckigen Gerücht, dass Bertolacci bei einem allfälligen Rücktritt von Nationaltrainer Timo Lippuner nach der Europameisterschaft oder Universiade in der Topposition ist, äussert sich nun erstmals Anne-Sylvie Monnet: „Lauren hat bei den Männern gute Arbeit gemacht, die Rückmeldungen seitens der Spieler waren sehr positiv. Sie ist eine mögliche Kandidatin auf den Nationaltrainer-Posten in der Zukunft!“

Lauren, der Titel-Hamster! Wenn Bertolacci weiter derart überzeugende Arbeit macht und Scambray weiterhin so knipst, darf Neuchatel zurecht vom Triple (Meisterschaft, Cup, Supercup) träumen.  Sieht alles nach einer Traumbeziehung aus zwischen Neuchatel und Power-Lauren! Félicitation, NUC!

Volley1-Top 3: 1. Tia Scambray (NUC), 2. Kyra Holt (NUC), 3. Livia Zaugg (Sm’Aesch Pfeffingen)

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