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YESSS! Sm’Aesch Pfeffingen ist Weiss-Blau-TESS!

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Sie haben es wirklich geschafft!

Sm’Aesch Pfeffingen besiegt nach einem unfassbar spannenden Hitchcock-Krimi den haushohen Favoriten Volero Zürich in vier Sätzen (23:25, 25:22, 25:18, 25:22) und geht in der Playoff-Finalserie überraschend mit 1:0 in Führung.

Glückwunsch, Sm’Aesch Pfeffingen!

Beim Stand von 24:22 nach 112 Minuten haut Voleros serbische Europameisterin Ana Bjelica den Ball ins Netz!

Sm’Aesch eine weiss-blaue Jubel-Traube!

Tess von Piekartz lässt einen Freudeschrei los, Libero Anna Pogany drückt Anu Ennok herzhaft und stemmt sie in die Höhe. Der nackte Wahnsinn! Die überragende Nationalspielerin aus Holland: „Wir sind überglücklich, jetzt geht es los. Volero hat zwar sehr gute Einzelspielerinnen, doch wir sind als Mannschaft richtig stark aufgetreten!“

Tess jubelt, alle jubeln! Vorneweg natürlich der Sm’Aesch-Erfolgstrainer.

Andi Vollmer: „Superstark! Wir haben heute die bessere Playoff-Form als Volero gehabt. Ich habe an der Seitenlinie überhaupt nicht gelitten, sondern einfach nur Spass gehabt. Bei uns denken alle positiv und haben keine Angst. Und Tess von Piekartz hat sich in jeden Ball reingeschmissen, sie ist ein Klassekapitän!“

Anna Pogany (Deutsche Nationalspielerin): „Ein gutes Gefühl! Wir haben nahtlos an die guten Spiele gegen Düdingen angeknüpft. Unser Teamgeist ist unglaublich, alle Spielerinnen haben Punkte gemacht. Jetzt werden wir das Spiel auf Video genau analysieren und am Mittwoch geht’s in Zürich wieder von vorne los…“

Elisa Visentin: „Das ist ein cooles Gefühl! Ich gehe noch ins Gymnasium, doch trotzdem bin ich voll und ganz im Team integriert. Nun ist alles möglich…“ Und: Wie tönt den ‚Schweizer Meister Sm’Aesch‘? „Das wäre richtig geil! Das würde ein riesiges Fest geben!“

Der Reihe nach: Wie vogelwild die erste Playoff-Finalpartie, es geht rauf und runter!

Vor dem Spiel fährt Präsident Werner Schmid zahlreiche Holzstühle auf einer Schubkarre in die Halle, derweil sich Alexandra Böhm von der Geschäftsstelle draussen mit einem Medienschaffenden über eine journalistisch unausgewogene Meldung der Schweiz. Depeschenagentur unterhält. An der Bar gönnt sich Mittelblockerin Jazmine White derweil noch einen Kaffee. Volley1 fragt: Ein bisschen Koffein vor der Finalissima? „Oh ja, ich trinke vor jedem Spiel noch einen Kaffee“, lacht die Kanadierin. Auf dem angrenzenden Spielplatz liegt Ljubica Milojevic in der Schaukel und wird von Tiiamari Sievänen angestossen.

Um Punkt 16:58 Uhr wird die Partie angepfiffen!

1.Satz: Bereits nach wenigen Minuten beim Stand von 2:6 für Volero nimmt Trainer Andi Vollmer erstmals ein Timeout. Wird das Heimteam vom Favoriten aus der Limmatstadt glatt überfahren? Denkste. Aesch macht sechs Punkte in Serie, geht mit 8:6 in Führung. Es bleibt bis zum Schluss eng – dann erlöst Mira Todorova den Schweizer Meister nach 27 Minuten zum 23:25 Satzgewinn!

Doch Sm’Aesch Pfeffingen spürt: Volero defensiv zu schwach, da geht was…

2.Satz: Doch der Auftritt der Zürcherinnen wirkt pomadig und nicht überzeugend. Trainer Avital Selinger läuft an der Seitenlinie wie ein Löwe hochkonzentriert auf und ab. Volero-Boss Stav Jacobi leidet sichtbar am Spielfeldrand. Neben ihm sitzt Volleyball-Experte und Autor Michel Bolle, dessen erfolgreiches Buch „100 Power Zitate: Für ein glückliches und erfolgreiches Leben“ in diesem Moment bestimmt sehr wertvoll für Jacobi hätte sein können. Aesch holt sich den Satz mit 25:22.

3.Satz: Ein nahezu perfekter Satz des Heimteams. Libero Anna Pogany kratzt jeden Ball heraus und auch Zuspielerin Tess von Piekartz zeigt eine herausragende Partie – beide weltklasse! Kaum zu glauben, dass sich diese bärenstarke von Piekartz nach dieser Saison eine Volleyball-Pause gönnen möchte. Und im Angriff sind Nicole Walch, Maja Storck und Anu Ennok unwiderstehlich. Das ist Spitzenvolleyball, was das Team von Andi Vollmer zeigt – ein echter Leckerbissen für die zahlreichen begeisterten Zuschauer. Mit einem Hammersmash von Jazmine White krallt sich Aesch auch diesen Satz mit 25:18.

4.Satz: Mutmacher zum Start in den vierten Satz: Nun lässt der letztjährige Vize-Meister nichts mehr anbrennen und geht sofort mit 5:1 in Führung. Volero scheint ratlos, findet kein Rezept, um gegen dieses hervorragende Aescher Kollektiv ernsthaft Paroli bieten zu können. Jacobi schüttelt ungläubig den Kopf, tippt Textnachrichten in sein Telefon und tätigt Anrufe. Äusserlich scheint er ruhig, doch wer den sympathischen Volleyball-Afficionado kennt, weiss dass es in ihm brodelt! Andi Vollmer feiert jeden Punkt ausgiebig und animiert sein Team bis zum Schluss (25:22) nicht nachzulassen.

Dann der Triumph über den Liga-Krösus Volero: Vier Hammersätze bringen Aesch den verdienten Sieg im ersten Playoff-Finalspiel! Auch Jacobi applaudiert dem Siegerteam anerkennend. In der Niederlage zeigt sich bekanntlich die wahre Grösse…

Nochmals Andi Vollmer: „Wir haben sehr gut geblockt und haben auch besser serviert. Es wird mitunter entscheidend sein in der Playoff-Serie, wer besser aufschlägt. Natürlich haben wir noch nichts erreicht – doch heute haben wir einen ersten aber wichtigen Schritt gemacht…“

Aesch führt in der Finalissima, Aesch tanzt. Noch zweimal tanzen bis zum Titel.

Volley1-Top3: 1. Tess von Piekartz (Sm’Aesch Pfeffingen), 2. Anna Pogany (Sm’Aesch Pfeffingen), 3. Nicole Walch (Sm’Aesch Pfeffingen)

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1. Titel für Cheseaux! Überragende Kyra Holt rettet Neuchâtel UC vor Pleite

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Da ist der Titelfavorit Neuchâtel UC (NUC) nochmals mit einem blauen Auge davongekommen. Die US-Amerikanerin Kyra Holt rettete den Supercupsieger vor einer Blamage…

28:30, 25:23, 18:25, 22:25  

Das Team von Lauren Bertolacci schien nach dem Europacup-Showdown gegen Las Palmas (Spanien) sichtlich müde. Die beiden Asse Tia Scambray und Marteene Bettendorf blieben diesmal eher blass, kamen über die gesamte Spielzeit gesehen nicht wie gewohnt auf Touren. Dafür trumpfte die überragende Power-Spielerin Kyra Holt umso stärker auf!

  1. Satz: Die Neuenburgerinnen starteten mit Méline Pierret anstatt Sarah Trösch in der Starting Six. Zu Beginn bekundete Cheseaux sichtlich Mühe bei der Annahme und war gleich mehrmals einen Schritt zu spät. Doch insbesondere Captain Oriane Haemmerli sorgte mit ihrer Spielübersicht, dass sich die Mannschaft von Teemu Oksanen zunehmend steigerte und selber gute Akzente setzen konnte. Auch spielte dem Heimteam in die Karten, dass die Überfliegerin Marteene Bettendorf diesmal nicht den besten Tag einzog. Nichts desto trotz konnte Cheseaux einen Satzball nicht nutzen und musste den Satz mit 30:28 abgeben.
  2. Satz: Auch dieser Satz war bis Satzmitte ausgeglichen. Erwartungsgemäss war die spielerische Klasse mehrheitlich auf Seiten der Neuenburgerinnen, doch dank einem enormen Kämpferherz (Bertolacci: „Cheseaux fight like crazy!“) und einer sackstarken Oriane Haemmerli leistete Cheseaux erbitterten Widerstand und konnte so bis zum Satzende mithalten. Auch Cassidy Baird und Aleksandra Arsovic sorgten mit ihrer Power wiederholt für Glanzmomente. Auch diesmal brachte Oksanen das 14-jährige Talent Julie Monge wieder, die gleich einen Top-Service aufs Parkett zauberte. Derweil ihre Mutter Cécile sichtlich stolz am Offiziellentisch mithalf. Bombenstimmung in der Halle: 25:23 – Cheseaux krallte sich den Satz!
  3. Satz: Der Satzausgleich für Cheseaux war verdient und es wäre wohl für NUC noch schlimmer gekommen, wenn nicht Tyra Holt cooler als „Coolman“ Peter Steiner im Milka-Werbespott agiert hätte. Auch Xenia Staffelbach machte ein solides Spiel. Beim Stand von 16:8 für NUC wurde Nationalspielerin Julie Lengweiler (in Pink-Turnschuhen) eingewechselt. Bei der durchzogenen Leistung von Kapitän Tia Scambray hätte man sich gewünscht, dass die ehemalige Volero-Spielerin, auf die der ehemalige Volero-Startrainer Anderson Rodrigues (Olympiasieger) stets grosse Stücke hielt, früher zum Einsatz gekommen wäre. Nach dem Spiel meinte Bertolacci zu Volley1: „Julie ist eine wichtige Spielerin, sie wird künftig mehr spielen.“ Na das ist ja mal eine klare Ansage… Der Satz ging mit 25:18 an das favorisierte NUC!
  4. Satz: Innert Kürze führte Cheseaux mit 9:1 – der Aussenseiter auf direktem Weg zum Satzausgleich? Nein! Je länger der Satz dauerte, brach das Heimteam zunehmend ein. Und auf der anderen Netzseite spielte Holt weiter auf konstant hohem Niveau und sorgte mit ihrer Power für den Unterschied der zwei Mannschaften. Schliesslich konnte sich NUC mit 25:22 durchsetzen und so einen Siegertanz aufs Parkett legen. Da ist man nochmals mit einem blauen Auge davon gekommen…

Bei der Wahl der besten Spielerinnen fiel die Wahl (der Trainer) auf Tia Scambray und Marine Haemmerli. Die sympathische Scambray schien vollkommen überrascht von der Wahl und sämtliche Mitspielerinnen blickten auf Kyra Holt, die mit Abstand (!) die beste Spielerin auf dem Platz war. Natürlich sind solche Wahlen stets persönliche Ansichtssache – doch kann und soll sich ein Trainer, der voll und ganz auf das Spiel fokussiert ist, während dem Spiel wirklich noch mit einer solchen Wahl beschäftigen…?

Volley1 fragte „The Woman of the Match“ Kyra Holt: Sie haben heute den Unterschied gemacht – wie fühlt man sich als „Versicherung“ der Mannschaft?

Kyra Holt lachte: „Es ist immer gut, wenn man eine Versicherung hat… Ich bin einfach glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich versuche stets, mir keinen Druck zu machen und ohne Stress zu spielen.“ Brisant: Der Vater der Power-Spielerin war übrigens Basketballprofi in der NBA…

Und das Cheseaux-Küken Julie Monge meinte: „Ich spiele seit meinem siebten Lebensjahr in diesem Verein. Das Niveau in der NLA ist natürlich wesentlich höher als letztes Jahr in der 1.Liga, doch es macht mir grossen Spass!“

Last but not least: Der 1. Titel ist perfekt: Die besten Bäcker kommen aus Cheseaux! Bei keinem NLA-Verein gibt es derart leckeres Gebäck wie beim Provinzclub. Schokodonuts, Rhabarberwähe, Zitronenkuchen, Marmorkuchen etc. Da kommt jeder Volleyballfreak auf seine Kosten! Klubikone Doris Stierli stolz: „Das Gebäck wird alles von vielen engagierten Leuten aus dem Verein gemacht. Wir sind hier in Cheseaux wie eine grosse Familie!“

Volley1-Top 3: 1. Kyra Holt (NUC), 2. Oriane Hämmerli (VBC Cheseaux), 3. Tabea Daillard (NUC)

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Erster Dreier perfekt! US-Girl Shelby Sullivan macht Gerlafingen froh

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Geht doch! Ein Super-Trio aus Shelby Sullivan, Aniara Munoz und Dünya Kilic zaubert den VBC Gerlafingen zum souveränen 3:1-Sieg (15:25, 25:18, 25:17, 25:20) gegen den letztjährigen NLA-Absteiger Edelline Köniz. Dank diesem Dreier darf die Mannschaft von Trainer Christian Ruff weiterhin von den Playoffs träumen!

Beim VBC Gerlafingen wird hervorragende Arbeit geleistet: Thomas und Maja Nyffenegger betreiben einen enormen Effort, damit das Dorf Gerlafingen (5118 Einwohner) auf der Schweizer Sport-Landkarte vermerkt ist. Sie sind mit Leib und Seele dabei, leben für ihren Volleyballverein – chapeau!

Das Spiel zwischen VBC Gerlafingen und Edelline Köniz ist ein Duell zweier Mannschaften, die man vor der Saison in der Tabelle eigentlich weiter vorne erwartet hat. Doch von Beginn weg zeigen beide Mannschaften temporeiches Volleyball, spielen mit Engagement und Leidenschaft. Die Zuschauer freuen sich ab dem Spektakel und feuern die Mannschaften lautstark an.

1.Satz: Die Gäste aus Köniz sind stärker, spielen konzentrierter und machen weniger Eigenfehler. Insbesondere die Gymnasiastin Chiara Montani weiss zu gefallen. Sie besuchte einst die Talent School und spielte im Nachwuchs des TS Volley Düdingen. Ihr Vater war ein leidenschaftlicher NLB-Handballer (Visp) und NLA-Tennisspieler („Gegen Roger Federer hat er aber nie gespielt…“). Der Neuzugang vom VBC Kerzers zeichnet sich vor allem durch eine solide Annahme, einen guten Absprung und kräftigen Smash aus. Immer wieder lässt sie ihr Potential aufblitzen und bringt die Gastgeberinnen in arge Schwierigkeiten. Auch Sandra Maurer ist eine wichtige Stütze im Team und lässt wiederholt ihre Klasse aufblitzen. So schaukelt Agris Leitis Team den 1. Satz problemlos mit 25:15 nach Hause!

2.Satz: Der Gerlafingen-Trainer Christian Ruff scheint in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, den seine Mannschaft tritt fortan wie ausgewechselt auf. Schnell steht es nach einer Aufschlagskette von Andeia Leite Pereira 7:0. Die US-Amerikanerin Shelby Sullivan, die sogar ein Bundesliga-Offerte auf dem Tisch hatte, treibt ihre Mitspielerinnen pausenlos an. Und: Aniara Munoz hämmert die Bälle mit einer Wucht ins Feld, dass man sich diesen Geschossen nur ungern in den Weg stellt. Ratzfatz und der Satz geht mit 25:18 an das Heimteam!

3.Satz: Auch in diesem Satz macht Gerlafingen im gleichen Tempo weiter und wirkt insgesamt als Kollektiv etwas stärker als das junge Team aus Köniz. Die Zuspielerin Dünya Kilic setzt ihre Mitspielerinnen wiederholt hervorragend in Szene, damit diese nur noch abschliessen müssen. Kilic spielt seit 14 Jahren Volleyball, arbeitet als Primarlehrerin (3. Klasse) in Gerlafingen. „Einige meiner Schüler sind auch hier unter den Zuschauern, das freut mich. Ich habe selber nie gedacht, dass ich eines Tages in der NLB spielen kann“, gibt sie sich bescheiden. Mit ihrer Hilfe schnappt sich „Gingu“ auch diesen Satz mit 25:17…

4.Satz: Nun will Gerlafingen den Sack zu machen: Shelby Sullivan und Aniara Munoz laufen zu Höchstform auf und auch Lisa Steffen zeigt sich als verlässlicher Wert. Brisant: Sullivan hat im Sommer noch auf den Philippinen für Manila gespielt und belegte den 2.Platz. Nach dem Spiel klatscht sie mit kleinen Kindern ab, einige hängen ihrem Idol um den Hals. Shelby liebt Gerlafingen und Gerlafingen liebt Shelby! „Ich mag diese familiäre Atmosphäre – auch die Natur, der Lifestyle hier in der Schweiz ist toll“, sagt die lebensfrohe Mittelblockerin aus Dallas, Texas. Ihr Vertrag dauert noch bis Weihnachten – mit der Playoff-Qualifikation könnte sie Gerlafingen das schönste Geschenk überhaupt machen. Nach dem 25:20 Matchball ballt sie die Faust – Spiel, Satz, Sieg!

Volley1-Top 3: 1. Shelby Sullivan (VBC Gerlafingen), 2. Chiara Montani (Edelline Köniz), 3. Aniara Munoz (VBC Gerlafingen)

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Timo, die Volleyball-Schweiz ist verliebt in EM-Hoffnung Sarina Brunner!

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Der TS Volley Düdingen fegt Kanti Schaffhausen mit 3:2-Sätzen (25:16, 18:25, 28:26, 24:26, 15:10) vom Platz.

Die überragende Spielerin auf dem Platz: Sarina Brunner (21)! Der Neuzugang der Powercats ballert sich in die Herzen der Schweizer Volleyballfans!

Erst ihr Knaller-Auftritt beim 3:1 Sieg gegen den Supercup-Sieger Neuchâtel UC (NUC), nun knipste der Shootingstar schon wieder. 3:2 schoss Düdingen den meistgenannten Titelfavoriten ab, Brunner punktete 26mal, verwertete auch souverän den Matchball.

Und die Düdinger haben die Aussenangreiferin schon jetzt in ihr Herz geschlossen.

Wer ist Shootingstar Sarina Brunner? Angefangen hat sie mit Volleyball in der 3.Klasse (Schulnote 6 im Turnen), besuchte später die Talent School/Academy. Trotzdem schaffte sie nie den Sprung in eine Nachwuchsauswahl. Letzte Saison spielte sie in der 1.Liga für den VBC Kerzers. Ihr Vater war Zehnkämpfer, ihre Mutter spielte Volleyball (NLB/Uni Bern). Beruflich absolvierte Brunner das KV, arbeitet heute 80% im Event-Management. Ihre Hobbies: Singen, vor allem Worship-Lieder  (auch bei Hochzeiten).

Worship-Lieder sind Lobpreislieder, die insbesondere in den USA bei vielen jungen Menschen sehr populär und immer stärkeren Zulauf finden.  Unvergessen als Box-Superstar Evander Holyfield (Hall of Fame) am 28.06.1997 gegen Mike Tyson singend in die bebende MGM Grand Garden Arena in Las Vegas einmarschierte und 17.000 Fans tanzten. Tyson biss ihm in der 3.Runde das Ohr ab und sorgte damals für einen der grössten Skandale der Sportgeschichte. Das war genau zehn Tage vor Brunners Geburt…

Bei diesen TopLeistungen kann für sie der Song von Europe „The Final Countdown“ bald zur Realität werden: Die EM-Teilnahme  2019 in den vier austragenden Ländern Ungarn, Polen, Slowakei und Türkei!

Timo, diese Powerfrau wollen wir an der EM jubeln sehen.

Der Trainer Dario Bettello ist begeistert: „Sie hat einen schnellen Arm, ist in der Annahme stark und auch im Block aufgrund ihrer Sprungkraft solid. Sie kann uns viel helfen.“ Und Präsident Christian Marbach unterstreicht: „Ich würde mich freuen, wenn sie an die EM fahren könnte! Sie hat eine gute Einstellung, ist willig und ist sehr reif für ihr Alter.“

Und selbst Volleyball-Kritiker Michel Bolle meint: „Ich habe schon vor einiger Zeit erstmals von Sarina Brunner gehört. Sie ist athletisch stark, springt gut und hat enorme Power. Sie erinnert mich von der Spielweise an Laura Unternährer. In dieser Form gehört sie zweifellos in die Nati!“

Die Volleyball-Schweiz ist verliebt in Sarina.

Natitrainer Timo Lippuner: „Der EM-Zug ist für sie nicht abgefahren! Im Dezember haben wir nur 4 Tage, da bleibt – ausser bei Verletzungen – keine Zeit für Experimente. Aber wenn sie weiterhin so abliefert, wird sie auf jeden Fall aufgeboten.“

Und Brunner flirtet zurück: „Es fägt! Natürlich wäre eine EM-Teilnahme ein Traum! Ich wurde bisher aber noch von niemandem kontaktiert, so versuche ich einfach mich hier Schritt für Schritt zu verbessern.“

Knipst Brunner auch in den weiteren Pflichtspielen für die Düdingerinnen, ist für sie die EM-Teilnahme mit der Nationalmannschaft zum Greifen nah…

Volley1-Top 3: 1. Sarina Brunner (TS Volley Düdingen), 2. Karla Klaric (Kanti Schaffhausen), 3. Sabel Moffett (TS Volley Düdingen)

Foto: Ulf Schiller

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