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Bittere Euro-Pleite für Powercats! Ungarinnen bluffen: Das war erst 60%!

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Der TS Volley Düdingen unterliegt im CEV Europacup Fatum Nyiregyhaza aus Ungarn in vier Sätzen (27:29, 25:14, 19:25, 22:25). Nun brauchen die Powercats schon ein kleines Wunder, um doch noch ins Achtelfinale vorzustossen.

„Ich bin über das Resultat enttäuscht, nicht aber über unsere Leistung“, meinte Trainer Dario Bettello nach dem Spiel. Doch die gestrige Leistung wird mit Sicherheit nicht ausreichen, um im Rückspiel in Ungarn doch noch den Einzug ins Achtelfinale zu schaffen.

1.Satz: Im ersten Satz haben die Powercats mehrere Satzbälle, doch sie zeigen Nervenflattern und schaffen es nicht den Sack zuzumachen. Die Ungarinnen behalten derweil kühlen Kopf und holen sich den ersten Satz (29:27) vor den Augen von 822 Zuschauern darunter ein sichtlich stolzer ungarischer Botschafter. Weiter kämpfen, Powercats…

2.Satz: Nun dreht das Heimteam richtig auf. Insbesondere Topskorerin Danielle Harbin und Sabel Moffett zeigen eine gute Performance und machen viele Punkte. Diesmal lässt Bettellos Mannschaft nichts mehr anbrennen und gewinnt den Satz souverän mit 25:14. Starke Leistung!

3.Satz: Anstatt an die überzeugende Leistung des vorherigen Satzes anzuknüpfen, verfallen die Düdingerinnen wieder in alte Muster. Beim Stand von 13:5 für die Gäste wechselt Bettello auch Francine Marx, Zoë Kressler und Sarina Brunner ein. Doch das ändert nichts am Resultat, dass auch dieser Satz an die Gäste geht, futsch ist…

4.Satz: Im letzten Satz kämpfen die Powercats tapfer, doch stehen sich das eine oder andere Mal (zuviel) selber im Weg. Nyiregyhaza ist hervorragend eingestellt auf Düdingen und nützt jede kleine Schwäche gnadenlos aus. Jazmine White (ex Sm’Aesch Pfeffingen) verrät: „Ich kenne Düdingen sehr gut, so wusste ich, dass wir die beiden Mitten aus dem Spiel nehmen müssen. Diese Informationen habe ich meinen Teamkolleginnen weitergegeben!“

Die serbische Aussenangreiferin Olivera Medic meinte zu Volley1: „Heute haben wir nicht gut gespielt, das war nur 60 Prozent von unserem Leistungspotenzial – doch Hauptsache gewonnen!“ Und Sanja Kalicanin: „Wir waren heute das aggressivere Team…“ Danielle Harbin wirft die Flinte nicht ins Korn und hält dagegen: „Das wird eine Herausforderung, aber ich bin sehr optimistisch, dass wir das noch drehen können.“

Derweil die Spielerinnen von Bettellos Team mehrheitlich mit hängenden Köpfen auf dem Spielfeld standen, freute sich, eine rüstige 103 Jahre alte Madame darüber, dass sie die beiden wertvollsten Spielerinnen des Matchs (Sabel Moffett und Elizabet Varga) mit einem Präsent ehren durfte (siehe Foto).

Volley1 fordert: Powercats, zeigt eure Krallen und macht im Rückspiel Gulasch aus Fatum Nyiregyhaza!

Trainer Laszlo Hollosy (Fatum Nyiregyhaza): „Wir wussten, dass der TS Volley Düdingen ein sehr gutes Team ist. Natürlich wussten wir auch, dass Danielle Harbin sehr stark sein würde. Das war heute ein sehr ausgeglichenes Duell. Mich hat am meisten gefreut, dass alle meine Spielerinnen Punkte eingebracht haben!“

Foto: Lukas Bruelhart

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Volley1 Awards 2019 – Best of the Best

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Auch dieses Jahr wird Volley1 – Das Schweizer Volleyball-Portal wieder die besten Volleyballspielerinnen auszeichnen: Most Valuable Player (MVP), Best Swiss Player und Rookie of the Year.

Im vergangenen Jahr fanden die Volley1 Awards – Best of the Best bei Athletinnen, Anhängern und selbst mehrere Medien (Print und Rundfunk) berichteten darüber. Die Preisträgerinnen wurden durch eine von Volley1 zusammengestellte unabhängigen Fachjury nominiert und gewählt.

Als Most Valuable Player 2018 wurde Ana Antonijevic ausgezeichnet, Captain von Volero Zürich, die mittlerweile beim türkischen Spitzenteam Fenerbahçe Istanbul für Furore sorgt. Die beste Schweizerin Spielerin war Laura Unternährer (ehemals Volero Zürich), die inzwischen bei Volero Le Cannet unter Vertrag steht. Und als Best Rookie wurde Korina Perkovac (Volley Luzern/Kanti Schaffhausen) geehrt, die mittlerweile auch eine feste Grösse in der Schweizer Nationalmannschaft ist.

Folgende Spielerinnen sind für die Volley1 Awards – Best of the Best nominiert:

„Most Valuable Player“

Tia Scambray (Neuchâtel UC)

Kyra Holt (Neuchâtel UC)

Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen)

Danielle Harbin (TS Volley Düdingen)

Katerina Holaskova (Kanti Schaffhausen)

„Best Swiss Player“

Gabi Schottroff (Sm’Aesch Pfeffingen)

Laura Künzler (Rote Raben Vilsbiburg, D)

Maja Storck (Ladies in Black Aachen, D)

„Rookie of the Year“ (Jg. 2000<)

Coralie Varé (VFM)

Annalea Mäder (Sm’Aesch Pfeffingen)

Fabiana Branca (Volley Lugano)

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Champions League Kracher Minsk-Novara – Der Volley1 Vergleich

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Es ist das Spiel des Jahres!

Minchanka Minsk empfängt heute Abend (20.00 Uhr) in der Champions League den italienischen Meister Igor Gorgonzola Novara. Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Italienerinnen. Volley1 vergleicht die Stars vor dem heutigen Mega-Duell!

Die Meisterschaft dominiert Novara nach Belieben: 9 Spiele, 9 Siege, ungeschlagen, konkurrenzlos, spitze! Derweil hat Minsk letzte Woche mit dem Cupsieg erneut seine Übermacht in Weissrussland untermauert (Minsk spielt in der russischen Liga).

Volley1 vergleicht vor dem Mega-Duell die drei Schlüsselspieler beider Klubs: Stoliar gegen Egonu, Kalinovskaya gegen Chirichella und Kovalchuk gegen Piccinini. Wer hat wo Vorteile?

Stoliar gegen Egonu

Nadzeya Stoliar ist eine zentrale Figur im Minsker Spiel. Sie wird oft von ihren Mitspielerinnen gesucht und zählt mit ihrer enormen Sprungkraft zu den gefährlichsten Minchanka-Akteurinnen. An einem guten Tag kaum zu stoppen!

Paola Egonu gehört zweifellos zu den weltweit besten Volleyballerinnen. Nationaltrainer Timo Lippuner spricht gar von einem „Jahrhunderttalent“. Sie hat auch schon 40 Punkte erzielt. 

Kalinovskaya gegen Chirichella

Anna Kalinovskaya spielt eine bislang tadellose Saison. Sie gehörte bereits in der 1.Bundesliga bei Ladies in Black Aachen zu den gefürchtesten Mittelblockerinnen der Liga. Mit ihrem taktischen Spielverständnis und  Erfahrung  kann sie jede Gegnerin stoppen. 

Cristina Chirichella ist das Aushängeschild der italienischen Super-Nationalmannschaft. Sie ist Leaderin, Anführerin und unbestrittene Leistungsträgerin, für die das Prädikat „Weltklasse“ nicht zu hoch gegriffen ist.

Kovalchuk gegen Piccinini

Oksana Kovalchuk ist das Volleyball-Urgestein der Liga. Grosse Klasse wie die langjährige Nationalspielerin auch im Alter mit 39 Jahren immer noch abliefert– chapeau!

Francesca Piccinini ist altersmässig das Pendant bei Novara. Sie bestritt 408 Länderspiele und nahm viermal bei Olympischen Spielen für Italien teil. Im Jahr 2002 feierte sie mit dem Weltmeistertitel ihren grössten Titel.

Wer gewinnt in der Königsklasse? Die Wettanbieter favorisieren alle Novara mit 10-1. (Vielleicht macht das Mut: Vor 28 Jahren war Mike Tyson im Tokyo Dome gegen James ‚Buster‘ Douglas sogar 42-1 Favorit und unterlag sensationell durch KO in der 10.Runde.)

Der Countdown läuft…

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LUC bodigt auch Cheseaux! Mit Volleyball-Spektakel ins Cup-Viertelfinale

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Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Wer sagt denn, dass die Adventszeit ruhig und besinnlich ist: Lausanne UC deklassiert im Achtelfinale des Waadtländer Cup den VBC Cheseaux problemlos in drei Sätzen (25:17, 25:18, 25:17).   

Die Mannschaft von Trainer Pierre Pfefferle dominiert nicht nur die Meisterschaft nach Belieben, sondern trumpft nun auch im Cup noch gross auf. Auch der Traditionsverein Cheseaux kann die Überfliegerinnen von LUC nicht aufhalten. Rumms! Anstatt Siege gibt’s Hiebe von LUC…

Die Partie ist eine einseitige Sache: In allen drei Sätzen lässt LUC zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Trotzdem machten die Frauen von LUC dem Heimteam noch ein paar verfrühte Weihnachtsgeschenke in Form von unnötigen Fehlern. Ansonsten wäre das Resultat noch wesentlich höher aufgefallen.

Trainer Pfefferle wechselte mutig, gab auch den jüngeren und unerfahrenen Spielerinnen (beispielsweise Delphinia Al Hallali) wertvolle Spielzeit, die für deren Weiterentwicklung und Selbstvertrauen wichtig ist. Und er sendet so eine Botschaft an sein Team, dass jede Spielerin ein wichtiges Mosaikteilchen des Erfolgs ist!

Die grösste Herausforderung von LUC ist es trotz dem Klassenunterschied in der Meisterschaft und bisher im Waadtländer Cup die Konzentration zu jedem Zeitpunkt hoch zu halten. Der Durchmarsch von der vierten Liga in die zweite Liga und nächstes Jahr in die erste Liga scheint vorprogrammiert.

Weihnachten in Argentinien und im Wallis

Nach dem Spiel sagte Alana Blagojevic: „Wir hatten einige Hochs und Tiefs im Spiel, doch es macht Freude mit diesem Team zu spielen.“ Auch ihre jüngere Schwester Anja, die letzte Saison noch für Cheseaux (1. Liga) spielte und dieses Jahr im NLA-Team von Teemu Oksanen vorgesehen war, freute sich: „Ich fühle mich sehr wohl bei LUC, doch ich habe auch viele schöne Erinnerungen an diese Halle und an Cheseaux.“

Wer will dieses Team stoppen? Der Aufstieg in die zweite Liga scheint bereits nach der Meisterschafts-Hinrunde als perfekt – und nun bläst man zum Angriff auf den Titel (Waadtländer Cup)!

Libero Floriane Paschoud analysiert treffend: „Wir konzentrieren uns primär auf die Meisterschaft, der Waadtländer Cup ist für uns ein Bonus. Die anderen Mannschaften in der dritten Liga spielen teilweise gutes Volleyball, doch wir spielen eine Stufe drüber. Wir verfolgen unser langfristiges Ziel beharrlich und versuchen stets unsere beste Leistung abzurufen.“

Nun werden die Batterien über Weihnachten wieder aufgeladen, um im neuen Jahr wieder nahtlos dort anzuknüpfen, wo man dieses Jahr aufgehört hat. Angriffs-Ass Yiting Cao wird in Argentinien feiern, das Team-Küken Delphinia Al Hallali bei den Grosseltern im Wallis.

Joyeuses Fêtes de Noël à tous!

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