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VOLLEY1, Oliver Dütschler, Cheseaux

Cheseaux siegt mit solidem Handwerk

Mit solidem Handwerk und Kampf holt sich der VBC Cheseaux einfache aber wichtige drei Punkte. Das Heimteam deckte die Schwachstellen von Volley Toggenburg gnadenlos auf und siegte problemlos mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:11).

 

Die Gäste von Volley Toggenburg starteten mit gehörig viel Selbstvertrauen in die Partie und legten los wie die Feuerwehr. Doch die Startoffensive entpuppte sich lediglich als kurzes Strohfeuer. Danach übernahm das Team von Trainerin Doris Stierli das Zepter und zeigten (ohne dabei glänzen zu müssen), wer der Herr  (oder Frau...) im Haus is.

 

Die Antreiberin und unbestrittene Chefin bei Cheseaux war einmal mehr Kapitän Oriane Hämmerli, die ihr Team zum snie gefährdeten Sieg dirigierte. Auch die ehemalige Nationalspielerin Ines Gravorka war ein klarer Mehrwert im Spiel der Waadtländerinnen und verhalf dem Spiel von Cheseaux zu grosser Stabilität.

Bei Volley Toggenburg erreichte keine Spielerin die Form, die es gebraucht hätte, um in der Romandie zu Punkten zu kommen. Die grosse Schwäche lag in der Annahme, wo man über die komplette Spielzeit grosse Mühe bekundete. Libero Romina Schnyder strahlte nicht die gewohnte Ruhe aus, die nötig gewesen wäre, um ein konstantes Spiel aufzuziehen. Annouk Erni war in der Annahme einigermassen solid, war jedoch in der Offensive nahezu inexistent.  Und auch die Topskorerin Gabriela Maciagowski und Laura Condotta hatten insgesamt einen enttäuschenden Auftritt.

Trainer Mäse Erni probierte es mit verschiedenen Wechseln, doch es half alles nichts. Ausser Spesen nichts gewesen für Volley Toggenburg (580 km).

Sportdirektor Alexander Sailer zu Volley1: "Diese Niederlage ärgert mich. Wir haben über die komplette Spieldauer einfach zu viele Fehler gemacht.".

Im dritten Satz spielte Cheseaux seinen Stiefel runter und die Trainerin Doris Stierli gab auch jüngeren Spielerinnen wertvolle Einsatzminuten. Wer auf ein Aufbäumen der Gäste aus Toggenburg hoffte, die letzte Woche zuhause noch VFM niederrangen, der wurde dieses Mal enttäuscht. Es tat sich keine Spielerin hervor, die das Zepter in die Hand nahm und voraus ging

 

Ines Granvorka: "Wir haben gehofft, diese drei Punkte hier zu holen und sind daher zufrieden. Nichts desto trotz muss man gegen solche Gegner stets aufpassen - doch wir streben einen Europacupplatz an."

 

Trainerin Doris Stierli: "Das Wichtigste ist, dass wir heute nicht viel Energie gelassen haben. Ich habe nicht gedacht, dass es so einfach geht, doch wir wussten um ihre Probleme in der Annahme und haben vergangene Woche oft Service trainiert."

Publiziert: 27.11.2020

Foto: Volley1, Oliver Dütschler

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