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VOLLEY1, Oliver Dütschler, Genf

Hammer-Trine lässts krachen

Die Power Cats Düdingen bleiben dank einem 3:0 (25:xx, 25:xx, 25:xx) Pflichtsieg in Genf in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Einmal mehr ist die Dänin Trine Noer Kjelstrup mit ihrer unendlich scheinenden Power die überragende Spielerin auf dem Feld. Während "Hammer-Trine" die Power Cats vom Titel träumen lässt, muss man bei Volley Genf wohl oder übel über die Bücher gehen.

 

Die Favoritenrolle war zweifellos bei den Power Cats Düdingen. Das Team von Trainer Dario Bettello dominierte das Spiel dann auch von Beginn weg klar. Insbesondere Thays Deprati überzeugte in der Annahme. Und Elena Steinemann bewies erneut ihre ausgeprägte Spielintelligenz.

Der Kopf des Teams ist jedoch unangefochten Trine Noer Kjelstrup. Die Dänin spielte zuletzt bei dem ungarischen Spitzenklub Vasas Obuda (Budapest), mit dem sie auch in der Champions League wertvolle Erfahrung sammeln konnte. Trotzdem fühlte sie sich in der ungarischen Hauptstadt nicht wirklich wohl.

"Die ungarische Trainingskultur hat mir nicht gefallen. Die Spielerinnen hatten bei jedem Training etwas zu jammern. Zusammen mit dem polnischen Trainer, der ständig rumgebrüllt hat, ergab das eine ganz schlechte Stimmung", sagte Kjelstrup den Freiburger Nachrichten. 

 

Doch das ist Vergangenheit. Kjelstrup ist bei den Power Cats unlängst unumstrittene Führungsspielerin und für die gesamte Schweizer Liga eine grosse Bereicherung. 

Ihre Power und Präzision sind hierzulande einzigartig. Wenn "Hammer-Trine" aufzieht, kommen die Bälle wie aus einem Maschinengewehr geschossen. 

Nach dem Spiel meinte Trine Noer Kjelstrup (XX Punkte) zu Volley1: "xxx" 

Trainer Dario Bettello: "Ich bin froh, dass wir heute die drei Punkte geholt haben. Natürlich bin ich glücklich eine Spielerin mit der spielerischen Klasse von Trine in meinen Reihen zu haben. Durch ihre grosse Erfahrung ist sie für das Team eine enorm wichtige Stütze!"

Volley Genf war kein ebenbürtiger Gegner.  Das Team wirkt verunsichert, begeht viele unnötige Fehler - es fehlt die ordnende Hand im Spiel der Genferinnen. Insbesondere die erfahrenen Ausländerinnen Diana Lundvall und Maria Dancheva bleiben noch unter den Erwartungen.  

 

Trainerin Aida Shouk: "Der Anfang war hart. Die Zusammenstellung des neuen  Teams braucht Zeit. Wir haben viele Baustellen, die wir angehen müssen, insbesondere in mentaler Hinsicht müssen wir uns deutlich verbessern."

Publiziert: 28.11.2020

Foto: Volley1, Oliver Dütschler

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