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VOLLEY1, Oliver Dütschler, Genf

Power Cats Düdingen krallen sich Genf

Die Power Cats Düdingen bleiben dank einem 3:0 (28:26, 25:20, 25:13) Pflichtsieg in Genf in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Trainer Dario Bettello war mutig, liess seine dänische Topskorerin Trine Noer Kjelstrup zu Beginn auf der Ersatzbank und setzte stattdessen auf seine Schweizer Spielerinnen. Volley Genf konnte trotz so klingenden Namen wie den Nationalspielerinnen Maria Dancheva (Bulgarien) oder Diana Lundvall (Schweden) nicht Zählbares mitnehmen und bleibt weiterhin das Tabellenschlusslicht.

 

Die Favoritenrolle war zweifellos bei den Power Cats Düdingen. Das Team von Trainer Dario Bettello kam bekundete ohne ihre Topskorerin zu Beginn Mühe und konnte den ersten Satz - trotz zwei Satzbällen für Volley Genf - schliesslich doch noch mit 28:26 für sich entscheiden.

Bei den Tabellenzweiten wusste primär Libero Thays Deprati zu gefallen, doch auch Nicole Eiholzer hatte in setzte sich in der Offensive immer wieder gut in Szene. Kapitän Elena Steinemann bewies einmal mehr ihre Spielintelligenz und hielt die Mannschaft auch dann zusammen, wenn es brenzlig wurde.

 

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Das Team von Aida Shouk versuchte so gut es geht dagegen zu halten und lag lange Zeit in Front. Doch sie schafften es nicht den Tabellenzweiten abzuhängen. In dieser Phase wäre es zwingend notwendig gewesen, dass die international erfahrenen Spielerinnen wie Maria Dancheva (ehemals Rote Raben Vilsbiburg) und Diana Lundvall das Zepter in die Hand nehmen. Anstatt sich für den betriebenen Aufwand zu belohnen gab das Heimteam somit auch diesen Satz mit 25:20 ab.

Der dritte Satz kam nun einem Schaulaufen der Power Cats gleich. Die Gegenwehr von Volley Genf war nun gebrochen und Düdingen lies sich nun die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und schaukelte den Satz souverän und sicher mit 25:13 nach Hause.

Kapitän Elena Steinemann zu Volley1: "In den ersten zwei Sätzen haben sie mit viel Energie dagegen gehalten, doch im dritten Satz war die Gegenwehr nicht mehr allzu gross. Es ist wichtig, dass wir durchziehen konnten und alle Spielerinnen zum Einsatz kamen."

Volley Genf schaffte es nicht, den Gästen aus dem Freiburgerland einen Satz oder gar einen Punkt abzuknüpfen. Insbesondere die wichtigen (entscheidenden) Punkte gingen nahezu alle an die Power Cats aus Düdingen. Es ist unschwer zu erkennen, dass im Spiel der Genferinnen eine Leaderfigur fehlt, an der sich die Mannschaft aufrichten kann. 

 

Trainerin Aida Shouk: "Der Anfang war hart. Die Zusammenstellung des neuen  Teams braucht Zeit. Wir haben viele Baustellen, die wir angehen müssen, insbesondere mental müssen wir stärker werden."

Publiziert: 28.11.2020

Foto: Volley1, Oliver Dütschler

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