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Volley Luzern sorgt für Glanzlicht bei SM im Nachwuchs-Volleyball

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Die Schweizer Meisterschaft (FINAL FOUR) des Nachwuchs-Volleyballs in Neuenburg war ein grosser Erfolg. Nach dem NLB Meistertitel der ersten Mannschaft Volley Luzern sorgten nun auch deren Nachwuchsteams (U19, U23) für positive Furore.

Die U19 Mannschaft von Trainerin Sandra Gehrig deklassierte sämtliche Gegner und verteidigte den Schweizer Meistertitel ohne Satzverlust in souveräner und überlegener Manier. Es ist der Lohn für eine erstklassige Nachwuchsarbeit, die Volley Luzern in der Zentralschweiz macht. Und spätestens seit dem NLB Gipfelsturm von Korina Perkovac, Leona Neumannova, Dominika Jarotta und co. hat auch die lokale Presse wieder ein bisschen Lunte gerochen und zeigt auch zunehmend wieder mehr Interesse am Frauen Volleyballsport, der sich immer mehr in die Herzen der Luzernerinnen und Luzerner spielt!

U19: Souveräne Titelverteidigung

Beim U19 Team waren es vor allem Chiara Wigger, Sarah Smith, Céline Baumann und Eirin Krummenacher, die den Unterschied ausmachten. Umso beachtlicher ist der Erfolg, wenn man sieht, dass die Luzernerinnen noch kurz vor dem ersten Spiel die Junioren Nationalspielerin Adriana Smiljkovic aufgrund eines Spielerinnenausfalls innerhalb der U23 Mannschaft abgeben mussten. Nichts desto trotz dominierte der Titelverteidiger sowohl im Halbfinale gegen Sm’Aesch Pfeffingen, als auch im Finale gegen Franches-Montagnes klar und deutlich und wurden überlegen Schweizer Meister.

Trainer Sandra Gehrig sagte: „Ich bin stolz auf diese Mannschaft und muss ihr ein grosses Kompliment aussprechen. Dieser Erfolg zeigt, dass der Verein eine sehr gute Nahwuchsarbeit macht!“

U23: Enttäuschung nach Bronze

Die U23 Mannschaft ging als klarer Turnierfavorit ins Rennen. Auf dem Papier tauchen national reputierte Namen wie Korina Perkovac, Marija Smiljkovic oder Jana Wigger auf. Doch im Halbfinale zog die Mannschaft von Trainer Zohar Itzhaki einen rabenschwarzen Tag ein und unterlag dem Aussenseiter und späteren Turniersieger Züri Unterland in vier Sätzen. Die Mannschaft hatte dem gut harmonierenden Kollektiv der Zürcherinnen nicht viel entgegen zu setzen. Ausser Miriana Blazevic erreichte keine Spielerin ihre Normalform. Die Mannschaft schien nicht nur verunsichert, sondern machte auch zuviele unnötige Eigenfehler. Auf der Tribüne feuerte Olympiasieger Goran Perkovac das Team seiner Tochter ununterbrochen an und schien ab dem Gebotenen auf dem Spielfeld regelrecht zu verzweifeln. Nach vier Sätzen stand die Niederlage fest – die Spielerinnen zogen sich daraufhin wortlos in die Kabine zurück. Welch ein Frust für die haushohen Favoritinnen aus Luzern…

Das Spiel um Platz 3 am Sonntag gegen Münchenbuchsee war für die Spielerinnen demzufolge mehr eine Strafe, als ein echtes sportliches Highlight. Der Gegner aus Münchenbuchsee verfügte augenscheinlich nicht über die spielerische Klasse und Qualität um Korina Perkovac und co. ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Doch es war mit Zuspielerin Adriana Smiljkovic ausgerechnet die Jüngste, die unter Beobachtung von Junioren Nationaltrainer Johannes Nowotny eine sehr gute Partie zeigte und den Takt vorgab (Erfolgstrainer Dusan Jarotta traut der sympathischen Zuspielerin eine gute Karriere in der NLA zu). Sie variierte das Spiel mit zahlreichen Tempo- und Seitenwechseln und gehörte mitunter zu den besten Spielerinnen auf dem Platz. Zudem punktete auch Perkovac wieder mehr, Jana Wigger hechtete jedem Ball hinter her und Miriana Blazevic zeigte erneut ihr vielversprechendes Potential.

Miriana Blazevic meinte nach dem Spiel: „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir uns nicht für den Final qualifiziert haben. Wir waren als Mannschaft nicht eingespielt und hatten im letzten Moment noch einen Wechsel auf der Position der Zuspielerin.“ Wo wird die angehende Lehrerin und Beachvolleyballerin in der nächsten Saison spielen? Blazevic: „Das steht noch nicht fest, ich möchte in einem Team sein, wo ich spielen kann.“ Gemäss Informationen von Volley1 stehen die Chancen nicht schlecht, dass die sympathische PH-Studentin Blazevic nächste Saison für Luzern auflaufen wird.

Volley1 möchte dem Veranstalter, sämtlichen Helfern und Sponsoren ein grosses Kompliment zu diesem grossartigen Sportevent aussprechen und uns für den Einsatz und das Engagement bedanken!

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Volley1 Awards 2019 – Best of the Best

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Auch dieses Jahr wird Volley1 – Das Schweizer Volleyball-Portal wieder die besten Volleyballspielerinnen auszeichnen: Most Valuable Player (MVP), Best Swiss Player und Rookie of the Year.

Im vergangenen Jahr fanden die Volley1 Awards – Best of the Best bei Athletinnen, Anhängern und selbst mehrere Medien (Print und Rundfunk) berichteten darüber. Die Preisträgerinnen wurden durch eine von Volley1 zusammengestellte unabhängigen Fachjury nominiert und gewählt.

Als Most Valuable Player 2018 wurde Ana Antonijevic ausgezeichnet, Captain von Volero Zürich, die mittlerweile beim türkischen Spitzenteam Fenerbahçe Istanbul für Furore sorgt. Die beste Schweizerin Spielerin war Laura Unternährer (ehemals Volero Zürich), die inzwischen bei Volero Le Cannet unter Vertrag steht. Und als Best Rookie wurde Korina Perkovac (Volley Luzern/Kanti Schaffhausen) geehrt, die mittlerweile auch eine feste Grösse in der Schweizer Nationalmannschaft ist.

Folgende Spielerinnen sind für die Volley1 Awards – Best of the Best nominiert:

„Most Valuable Player“

Tia Scambray (Neuchâtel UC)

Kyra Holt (Neuchâtel UC)

Dora Grozer (Sm’Aesch Pfeffingen)

Danielle Harbin (TS Volley Düdingen)

Katerina Holaskova (Kanti Schaffhausen)

„Best Swiss Player“

Gabi Schottroff (Sm’Aesch Pfeffingen)

Laura Künzler (Rote Raben Vilsbiburg, D)

Maja Storck (Ladies in Black Aachen, D)

„Rookie of the Year“ (Jg. 2000<)

Coralie Varé (VFM)

Annalea Mäder (Sm’Aesch Pfeffingen)

Fabiana Branca (Volley Lugano)

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Champions League Kracher Minsk-Novara – Der Volley1 Vergleich

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Es ist das Spiel des Jahres!

Minchanka Minsk empfängt heute Abend (20.00 Uhr) in der Champions League den italienischen Meister Igor Gorgonzola Novara. Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Italienerinnen. Volley1 vergleicht die Stars vor dem heutigen Mega-Duell!

Die Meisterschaft dominiert Novara nach Belieben: 9 Spiele, 9 Siege, ungeschlagen, konkurrenzlos, spitze! Derweil hat Minsk letzte Woche mit dem Cupsieg erneut seine Übermacht in Weissrussland untermauert (Minsk spielt in der russischen Liga).

Volley1 vergleicht vor dem Mega-Duell die drei Schlüsselspieler beider Klubs: Stoliar gegen Egonu, Kalinovskaya gegen Chirichella und Kovalchuk gegen Piccinini. Wer hat wo Vorteile?

Stoliar gegen Egonu

Nadzeya Stoliar ist eine zentrale Figur im Minsker Spiel. Sie wird oft von ihren Mitspielerinnen gesucht und zählt mit ihrer enormen Sprungkraft zu den gefährlichsten Minchanka-Akteurinnen. An einem guten Tag kaum zu stoppen!

Paola Egonu gehört zweifellos zu den weltweit besten Volleyballerinnen. Nationaltrainer Timo Lippuner spricht gar von einem „Jahrhunderttalent“. Sie hat auch schon 40 Punkte erzielt. 

Kalinovskaya gegen Chirichella

Anna Kalinovskaya spielt eine bislang tadellose Saison. Sie gehörte bereits in der 1.Bundesliga bei Ladies in Black Aachen zu den gefürchtesten Mittelblockerinnen der Liga. Mit ihrem taktischen Spielverständnis und  Erfahrung  kann sie jede Gegnerin stoppen. 

Cristina Chirichella ist das Aushängeschild der italienischen Super-Nationalmannschaft. Sie ist Leaderin, Anführerin und unbestrittene Leistungsträgerin, für die das Prädikat „Weltklasse“ nicht zu hoch gegriffen ist.

Kovalchuk gegen Piccinini

Oksana Kovalchuk ist das Volleyball-Urgestein der Liga. Grosse Klasse wie die langjährige Nationalspielerin auch im Alter mit 39 Jahren immer noch abliefert– chapeau!

Francesca Piccinini ist altersmässig das Pendant bei Novara. Sie bestritt 408 Länderspiele und nahm viermal bei Olympischen Spielen für Italien teil. Im Jahr 2002 feierte sie mit dem Weltmeistertitel ihren grössten Titel.

Wer gewinnt in der Königsklasse? Die Wettanbieter favorisieren alle Novara mit 10-1. (Vielleicht macht das Mut: Vor 28 Jahren war Mike Tyson im Tokyo Dome gegen James ‚Buster‘ Douglas sogar 42-1 Favorit und unterlag sensationell durch KO in der 10.Runde.)

Der Countdown läuft…

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LUC bodigt auch Cheseaux! Mit Volleyball-Spektakel ins Cup-Viertelfinale

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Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Wer sagt denn, dass die Adventszeit ruhig und besinnlich ist: Lausanne UC deklassiert im Achtelfinale des Waadtländer Cup den VBC Cheseaux problemlos in drei Sätzen (25:17, 25:18, 25:17).   

Die Mannschaft von Trainer Pierre Pfefferle dominiert nicht nur die Meisterschaft nach Belieben, sondern trumpft nun auch im Cup noch gross auf. Auch der Traditionsverein Cheseaux kann die Überfliegerinnen von LUC nicht aufhalten. Rumms! Anstatt Siege gibt’s Hiebe von LUC…

Die Partie ist eine einseitige Sache: In allen drei Sätzen lässt LUC zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Trotzdem machten die Frauen von LUC dem Heimteam noch ein paar verfrühte Weihnachtsgeschenke in Form von unnötigen Fehlern. Ansonsten wäre das Resultat noch wesentlich höher aufgefallen.

Trainer Pfefferle wechselte mutig, gab auch den jüngeren und unerfahrenen Spielerinnen (beispielsweise Delphinia Al Hallali) wertvolle Spielzeit, die für deren Weiterentwicklung und Selbstvertrauen wichtig ist. Und er sendet so eine Botschaft an sein Team, dass jede Spielerin ein wichtiges Mosaikteilchen des Erfolgs ist!

Die grösste Herausforderung von LUC ist es trotz dem Klassenunterschied in der Meisterschaft und bisher im Waadtländer Cup die Konzentration zu jedem Zeitpunkt hoch zu halten. Der Durchmarsch von der vierten Liga in die zweite Liga und nächstes Jahr in die erste Liga scheint vorprogrammiert.

Weihnachten in Argentinien und im Wallis

Nach dem Spiel sagte Alana Blagojevic: „Wir hatten einige Hochs und Tiefs im Spiel, doch es macht Freude mit diesem Team zu spielen.“ Auch ihre jüngere Schwester Anja, die letzte Saison noch für Cheseaux (1. Liga) spielte und dieses Jahr im NLA-Team von Teemu Oksanen vorgesehen war, freute sich: „Ich fühle mich sehr wohl bei LUC, doch ich habe auch viele schöne Erinnerungen an diese Halle und an Cheseaux.“

Wer will dieses Team stoppen? Der Aufstieg in die zweite Liga scheint bereits nach der Meisterschafts-Hinrunde als perfekt – und nun bläst man zum Angriff auf den Titel (Waadtländer Cup)!

Libero Floriane Paschoud analysiert treffend: „Wir konzentrieren uns primär auf die Meisterschaft, der Waadtländer Cup ist für uns ein Bonus. Die anderen Mannschaften in der dritten Liga spielen teilweise gutes Volleyball, doch wir spielen eine Stufe drüber. Wir verfolgen unser langfristiges Ziel beharrlich und versuchen stets unsere beste Leistung abzurufen.“

Nun werden die Batterien über Weihnachten wieder aufgeladen, um im neuen Jahr wieder nahtlos dort anzuknüpfen, wo man dieses Jahr aufgehört hat. Angriffs-Ass Yiting Cao wird in Argentinien feiern, das Team-Küken Delphinia Al Hallali bei den Grosseltern im Wallis.

Joyeuses Fêtes de Noël à tous!

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